Kundenmeinungen
Gutes True Metal Album!, 16. Oktober 2007
Als ich das aktuelle Album zum ersten Mal einlegte machte sich rel. schnell eine gewisse Ernüchterung breit. Das soll alles sein? Nun ja nachdem ich sie erst Mal ein paar Tage auf Seite gelegt hatte holte ich sie vorgestern wieder raus und spendierte ihr ein paar Durchläufe. Und siehe da sie wurde von mal zu mal besser. Und trotzdem blieb sie irgendwie dann doch ein wenig hinter meinen Erwartungen.
Wer die Vorgängeralben der Astrals besitzt, und ich meine damit vor allem auf die "Evil is forever" Scheibe, dem wird es Möglichweise ähnlich ergehen wie mir. Die Mucke rockt zwar immer noch im traditionellen stil ab, klingt aber teils einfach zu gleich. Leider klingt die Cd im Sound etwas "verwaschener", was an den zunehmenden Keyboardpassagen liegen dürfte. Auch gab es auf den alten Scheiben mehr Tracks mit richtig geilen & fetten Killerriffs, die sind hier auch ziemlich selten geworden.
Fazit: Die neue Cd der Schweden kann man bedenkenlos kaufen wenn man auf deren Mucke abfährt. Der Sänger überzeugt mich erneut von Anfang. Das ist einfach ein unglaubliches Potential was der mit dieser Dio Ähnlichen Stimme so alles drauf hat. Neulingen würde ich eher zu den frühen Astrals Scheiben raten, da diese einfach noch einen zacken härter und geiler sind. Kurz gesagt: Man kann mit der Anschaffung dieser Platte eigentlich nix falsch machen, ein unbedingtes Muss ist sie allerdings nicht!
ASTRAL DOORS - NEW REVELATION - Der vierte Schweden-Streich, 3. Oktober 2007
Vier Alben in einem Zeitraum von vier Jahren - das soll dem Schweden-Sechser mit Namen ASTRAL DOORS erst einmal eine Band nachmachen. Zumal AD ja auch noch auf der ein oder anderen Tour waren, so supporteten sie BLIND GUARDIAN auf ihrer A TWIST IN THE MYTH-Tour. Dabei kommt NEW REVELATION gegenüber den ersten drei Alben tatsächlich etwas verändert daher. Die beiden Gitarren wurden etwas heruntergefahren, um den Keyboards ein wenig mehr Platz einzuräumen. Dadurch erscheint der Gesamtsound auch nicht mehr ganz so brachial, wie es noch bei OF FATHER AND SON, EVIL IS FOREVER und dem Vorgänger ASTRALISM der Fall war. Dadurch bieten sich aber der Band mehr Möglichkeiten mit der Dynamik der Musik zu spielen, den Wechsel von leisen zu lauten Passagen besser zu akzentuieren.
Der Musik von ASTRAL DOORS hat das nicht geschadet, zumal sie an ihrem Stil auch kaum etwas geändert hat: die Gitarren-Wände stehen immer noch, werden nun aber eben unterstützt durch die Keyboards und die unverwechselbare Stimme von PATRIK JOHANSSON ist sowieso das Trademark der Band. Eine Neuerung gibt es dann aber doch - mit BASTARD SON wagen sich ASTRAL DOORS an ihre erste Ballade. Und angesichts des Ergebnisses fragt man sich, warum das so lange gedauert hat, denn sie können es doch. Mit wunderschönem mehrstimmigen Gesang und Akustikgitarrenparts, denen dann aber wieder schwere E-Gitarren folgen, zeigen ASTRAL DOORS eine ganz neue Seite an sich. A NEW REVELATION eben.
Aber überwiegend bleiben ASTRA DOORS ihrem Stil treuen, die Gitarren sind immer noch sehr heavy, die Keyboards klingen meist nach einer Hammond B-3-Orgel, Bass und Schlagzeug legen das treibende Fundament, über dem Patrik Johansson dann seine raue, kehlige und einzigartige Stimme erklingen lässt. Vergleich mit anderen Sänger wie Ronnie James Dio etwa hinken doch, da Johansson eine ganz andere Stimmfärbung hat als der kleine Metal-Gott und zudem eher zum gesungenen Shouten neigt. Insofern ist er eben nicht zu vergleichen.
Mit NEW REVELATION dürften sich ASTRAL DOORS endgültig in der Champions League des Heavy Metal etablieren, denn das neue Album offenbart wieder keine Schwächen bei den Schweden. Das Songwriting ist vielseitiger geworden, woran sich vielleicht einige Fans erst gewöhnen müssen, denn nicht mehr jeder Song ist eine Dampfwalze, sondern hier arbeiten ASTRAL DOORS die Feinheiten bei den Stücken weitaus besser heraus, als dass noch auf den Vorgänger-Alben der Fall war. Insofern haben dann aber auch wieder die alten Alben ihren Reiz, denn ab und an darf es ja auch gerne mal etwas heftiger sein. Für die Phasen, in denen es aber dann differenzierter zu Werke gehen soll, empfiehlt sich dann NEW REVELATION - und zwar mit Nachdruck.
Heavy Metal, abwechslungsreich wie er sein soll!, 18. September 2007
Ich besitze erst 2 Silberlinge von den ASTAL DOORS, aber die gefallen mit wirklich gut. New Revelation ist meines Erachtens abwechslungsreicher als sein Vorgänger. Auch wenn nicht jeder Song bei ersten Hören hängen bleibt, so gefällt er umso mehr bei mehrmaligem Hören. Ist eine druchaus gelungene Scheibe ohne Durchhänger. Auch hier sei erwähnt, dass sich Gruppen mit einem Ausnahmesänger eben aus der Masse herausheben. Gerade die skandinavische Heavy-Abteilung hat zuviele Acts am Start, deren Sänger sich ähnlich anhören. Da lobe ich mir Stimmen mit Wiedererkennungswert, wie die von Nils Partik JOHANSSON, oder beispielsweise eines Ronnie ATKINS oder Daniel HEIMAN. Rock on!
Eine weitere Hammerscheibe der Schweden!, 5. September 2007
ASTRAL DOORS stellen sich als überaus fleißige Band heraus, die seit ihrem Debüt 2003 nun bereits mit ihrem vierten Longplayer um die Ecke komen. Sehr erfreulich, denn der traditionelle Sound der Schweden weiß überaus gut zu gefallen. "New Revelation" nennt sich die neue CD und streigt mit dem Titeltrack sehr fett ein. Gleich zu Beginn fällt auf, dass die Mannen um Sangesherrgott Nils Patrick Johannson etwas mehr in Richtung skandinavischem Powermetal tendieren und die starken Retroeinflüsse leicht reduzieren. Dennoch erinnern die Herren noch immer stark an DIO und Rainbow, was auch verdammt gut so ist. "New Revelations" offenbart nämlich wieder eine ganze Menge unglaublicher Songs, die für meinen Geschmack zwar den ein oder anderen Durchlauf mehr benötigen, dann aber umso heftiger ins Gehör krachen. Die Scheibe kommt sehr stimmig und flüssig rüber und hält mindestens fünf reinrassige Highlights parat. Johansson singt emotionaler und beeindruckender denn je und die Instrumentalarbeit ist ohne Markel. Ganz großes Tennis! Zudem klingen die Gitarren weniger POD-lastig als auf dem Vorgänger "Astralism". Leider klingen die Drums extrem steril und vor allem die Becken und besonders das Ride tönen dermaßen unnatürlich, dass man unweigerlich den Verdacht hegen muss, es mit einer Drummachine zu tun zu haben. Trotzdem: "New Revelation" ist neben dem Debüt "Of The Son And The Father" das beste Albem der Schweden und gehört in jede Sammlung eines Traditionalisten!
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