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Beschreibung
Nach seinen letzten Heldentaten kann Peter Parker (Tobey Maguire) seine Berühmtheit als Spider-Man genießen: Die Stadt liegt ihm zu Füßen und feiert ihn überschwänglich. Und auch privat scheint alles bestens zu laufen: Peter plant, seiner geliebten Mary Jane (Kirsten Dunst) baldmöglichst einen Heiratsantrag zu machen. Zuvor bespricht er sich aber noch mit seiner Tante May (Rosemary Harris), die ihm, überglücklich über diese Nachricht, den Ring schenkt, den sie einst von ihrem Ehemann Ben (Cliff Robertson) bekam, der vor einiger Zeit ermordet wurde. Bens mutmaßlichem Mörder, Flint Marko (James Haden Church), gelingt die Flucht aus dem Gefängnis. Gehetzt von der Polizei gelingt es ihm dennoch, sich Zutritt zur Wohnung seiner Frau Emma (Theresa Russell) und zum Zimmer seines todkranken Kindes zu verschaffen. Als Emma ihn erwischt, kommt es zu einer dramatischen Aussprache, in der klar wird, das Marko seine Raubzüge allein deswegen unternimmt, um seiner Tochter eine lebensrettende Operation zu ermöglichen. Nur kurz kann er mit ihr sprechen, dann schickt ihn Emma hinaus in die Nacht, wo seine Verfolger die Spur wieder aufnehmen. Bei der Verfolgungsjagd stürzt Marko aus Versehen in den Partikelbeschleuniger eines Forschungsinstituts, was fatale Folgen hat. Der Apparat mixt seine Gene mit Sand, so dass er nach einer kurzen Regenerationsphase über ganz erstaunliche Kräfte verfügt, die er bei seinen Überfällen bestens zur Geltung bringen kann. Spider-Man hat große Mühe, den zum Sandmann mutierten Marko in seine Schranken zu wei! sen. In der ersten Reihe eines Broadway-Theaters sitzt Peter, der sich auf die Premiere des Musicals freut, in dem Mary Jane eine Rolle ergattert hat. Voller Stolz lauscht er einem Solo-Auftritt von ihr, ohne zu ahnen, dass auf dem Zuschauer-Balkon jemand sitzt, der ihn nicht aus den Augen lässt: Sein ehemaliger Freund Harry Osborn (James Franco), der Peter für den gewaltsamen Tod seines Vaters Norman (Willem Dafoe) verantwortlich macht. Nach der Vorstellung besucht Peter Mary Jane in ihrer Garderobe und bemerkt dort den riesigen Blumenstrauß, viel größer als der, den er ihr hat schicken lassen. Der stammt natürlich von Harry, der die nächste sich bietende Gelegenheit nutzt, sich mittels modernster Technik in den "New Goblin", den neuen Kobold, verwandeln zu lassen und gegen Spider-Man anzutreten. In den finsteren Häuserschluchten New Yorks tobt zwischen den beiden ein wilder, atemberaubender, aber auch gefährlicher Kampf, den Harry schließlich schwerverletzt überlebt - allerding! s mit erheblichen Gedächtnislücken, die seine alte Freundschaft mit Peter wieder aufleben lassen. Ohne dass sie es bemerken, geht unweit der Stelle, an der sich Mary Jane und Peter zu einem romantischen, nächtlichen Rendezvous einfinden, ein Meteorit in Manhattan nieder. Aus seinem Kern bahnt sich eine schleimig-schwarze, amorphe Masse ihren Weg, der sehr bald in Peters Wohnung endet. Es handelt sich um einen Symbionten, also eine unbekannte Lebensform, die einen Wirt, ein Opfer braucht, von dem sie Besitz ergreift. Als sich nachts die Masse über den schlafenden Peter stülpt, erwacht der aus einem Alptraum und findet sich schon im nächsten wieder: Sein Spider-Man-Outfit schillert plötzlich schwarz statt rot, seine ohnehin schon unglaublichen Fähigkeiten bekommen einen zusätzlichen Schub. Und genau die wird er nun gegen den Sandmann einsetzen. In den New Yorker U-Bahnschächten und dem benachbarten Untergrund kommt es zum scheinbar finalen Duell, bei dem schließlich Spider-Mans Widersacher von Wasser aufgelöst in die Kanalisation gespült wird. Peter brennt darauf, seiner T! ante May zu erzählen, dass Spider-Man den Mörder ihres Mannes zur Strecke gebracht hat. Die ist freilich entsetzt, kann es kaum glauben, denn erstens hätte Ben niemals Rache befürwortet, und zweitens, so ist sie überzeugt, würde Spider-Man niemals töten. Noch in derselben Nacht legt Peter das gefährliche schwarze Spider-Man-Kostüm ab und verstaut es in einer Truhe. Aber schon droht noch mehr Unheil: Peter bekommt in seinem Nebenjob als Pressefotograf Konkurrenz. Der smarte Eddie Brock (Topher Grace) versucht Peter beim "Daily Bugle" auszustechen. Und der skrupellose Verleger J. Jonah Jameson (J.K. Simmons) scheint nicht abgeneigt, dem cleveren Newcomer eine Chance zu geben. Doch Eddies Fotos von Spider-Man gefallen ihm nicht. Er will die dunkle Seite Spider-Mans auf der Titelseite haben und schickt Eddie wie Peter los, diese aufzuspüren und im Bild festzuhalten. Dem Gewinner dieses dubiosen Wettbewerbs winkt eine Festanstellung bei der Zeitung. Peter kann einfach nicht widerstehen, die dunkle Macht hat bereits zu sehr von ihm Besitz ergriffen und sein Wesen zeigt sich immer unangenehmer, gewalttätiger und bösartiger. Aber auch Harry lässt den Abgründen in seiner Seele freien Lauf, nachdem er sein Gedächtnis wiedererlangt hat. Er behauptet Peter gegenüber, eine heiße Nacht mit Mary Jane verbracht zu haben und bringt sie sogar dazu, sich von ihm zu trennen. Es kommt erneut zu einem Zweikampf zwischen Peter und Harry, der diesmal an Brutalität kaum zu überbieten ist. In der finalen Phase wirft Peter eine Granate auf den schon am Boden liegenden Harry, was dessen Gesichtshälfte entstellt. Der "böse" Spider-Man kennt keine Gnade. Auch nicht, als es darum geht, Eddie Brock auszuschalten. Der hat sich mit einer Fotomontage, die Spider-Man kompromittiert, in den festen Job beim "Daily Bugle" katapultiert und ist den Job genauso schnell wieder los wie er ihn bekommen hat, nachdem Peter den Betrug aufdeckt. Auch Peters Verhältnis zu Mary Jane wird durch seine eklatante Wesensveränderung mehr und mehr getrübt: Der Abend, an dem er ihr in einem teuren Restaurant den Antrag machen will, endet schon mal mit einem Reinfall. Und Mary, die auf Grund schlechter Kritiken vom Theater gefeuert wurde und jetzt in einer Jazzkneipe als singende Kellnerin jobbt, ärgert sich sehr über einen Kuss, den Spider-Man bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Tochter des Polizeichefs, Gwen (Bryce Dallas Howard), in seinem egomanischen Überschwang gegeben hat. Als es bei Peters Besuch des Jazzlokals zu einem Handgemenge kommt und er aus Versehen Mary Jane zu Boden schlägt, weiß er mit einem Mal, dass er sich auf der Stelle von dem Symbionten und seiner Macht trennen muss. Dies gelingt ihm zwar auf schmerzvolle Weise, doch ein neuer Wirt ist schnell gefunden: Der von Rachegelüsten zerfressene Eddie Brock mutiert mit dessen Hilfe zum Monster Venom und der verbündet sich mit dem Sandmann, der keineswegs besiegt oder gar getötet wurde. Diese Allianz der Bösen greift zum hinterhältigsten Mittel: Sie entführen Mary Jane und erklären Spider-Man den Krieg. Den aber kann Spider-Man nur gewinnen, wenn er nicht alleine kämpft ...
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Kundenmeinungen
Top-Unterhaltung! Starke Action! ...alles a bissel überzogen...schlechtester Teil, 29. Januar 2008
Ja, auch meine Meinung über den Inhalt ist zweigeteilt.
Spider-Man 3 ist Unterhaltung pur!! Man sieht gute Action, ein paar nette Storys, sympathische Darsteller...ein Film für einen schönen Popcornabend.
Allerdings ist der Film von allen 3 Teilen der schlechteste. Alles wirkt ein bisschen überzogen. Peters plötzliche Coolness und Härte...manchen Effekten sieht man es direkt an, dass sie am PC entstanden sind und anstatt gradlinig zu verlaufen, springt die Story ein bisschen herum. Man bekommt das Gefühl, dass die Darsteller und die Figuren sich nicht mehr richtig ernstnehmen...bei den vorhergehenden Teilen haben sich alle noch mehr angestrengt, aber hier wirkt alles ein wnig zu locker und leicht. Damit will ich sagen, dass die ersten beiden Filme wesentlich anspruchsvoller waren.
Dennoch ist es ein wahres Vergnügen, den Film zu sehen, vorausgesetzt man kennt den ersten Teil, an den der Film in gewisser Weise wieder anknüpft (was leider zu konstruiiert wirkt!)
Kritik hin und her...denn das was der Film verspricht, das hält er auch und ist somit 5 Sterne wert!
Ein tränenreicher Held, 23. Januar 2008
Es wird geheult, viel geheult, wenn denn nicht gerade Spiderman irgendwelchen Schurken nachjagt oder Menschenleben rettet.
Es ist ja auch ganz wohltuend, wenn eben nicht pausenlos Dampf gemacht wird und sich eine Actionsequenz an die nächste reiht.
Und so ist Spiderman 3 die etwas andere Comicverfilmung. Es stehen die zwischenmenschlichen Probleme, die innere Zerissenheit des Superhelden im Vordergrund. Es geht um Freundschaft, Verrat und Vergebung. Es geht um so viel und leider wird der Zuschauer mitsamt der ganzen Emotionen, Tränen und menschlichen Unzulänglichkeiten überfordert.
Der Film wirkt in puncto Leidtransfer überfrachtet. Zuviel Dunkles und Böses lauert stets im Hintergrund, alle Protagonisten machen irgendetwas durch, sind traurig, wütend, rasend, überheblich, zerrissen, usw. .
Und dies setzt sich in der Abteilung animierter Action, die im übrigen ausgesprochen überzeugend daher kommt, fort. Spiderman hat es teilweise mit drei Badboys zu tun; auch hier wirken die Szenarien zwar unterhaltsam, jedoch bisweilen seltsam überladen, weil man eventuell zu viel wollte.
Die Schauspieler machen ihre Sache ordentlich, obgleich Tobey Maguire bei jeder Liebes-oder Emotionsszene als Peter Parker immer ein paar Tränen in den Augen hat. Ich halte ihn nach wie vor für eine suboptimale Besetzung der Filmfigur Spiderman, aber dies ist wohl Geschmackssache.
Auch handwerklich ist der Film ordentlich. Insbesondere die Actionsequenzen, mit rasanten Kamerafahrten durch Hochhäuserschluchten und engen Gassen......man wird förmlich mitgerissen.
Stark: die Idee, Spiderman durch diesen schwarzen Symbionten unbekannter Herkunft seine eigene Zerrissenheit aufzuzeigen und den privaten Peter Parker als gespaltene Persönlichkeit dastehen zu lassen, im Begriff, Freundin MJ, seine Umwelt und damit sich selbst zu verlieren.
Jene Szenen in diesem Kontext machen den Reiz des Filmes aus, obgleich Heulboje Maguire alsbald durch Tränchen in den Augen und diversen Gesichtskameranaheinstellungen so etwas wie ernsthafte Betrachtung des Spiderman-Heldentums nicht zulässt. Dieser Mann kommt in jenen Szenarien (und eigentlich auch sonst) zu kindlich-naiv, zu unreif daher; man nimmt ihm bestimmte Eigenschaften aufgrund seines Lausbubengesichts irgendwie nicht ab.
Aber dieses grundsätzliche Problem soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass Spiderman 3 in puncto Unterhaltungswert, Spannung und auch Inhalt mehr als überdurchschnittlich "rüberkommt". Ein erfrischend anderer Action-Heldenfilm, mit Mut zur durchdachten Handlung, so etwas wie Charakterstudie und dosierten, toll animierten Bildern.
Bildbewertung zu Spiderman 3 ( Blue Ray ), 20. Januar 2008
Nun über den Inhalt von Spiderman 3 kann man sicher, wie bei vielen anderen Filmen auch, geteilter Meinung sein.
Was allerdings das Bild angeht kann man aber eindeutig sagen das es bessere Blu - Ray Titel gibt, dass Bild rauscht teilweise stark und die Qualität schwankt innerhalb des Films von sehr gut bis noch gut.
Die Bewertung von 4 Sternen bezieht sich jetzt auch nur auf die Bildqualität der Disc und nicht auf den Inhalt, zur Demonstration was Blu Ray wirklich kann, würde ich diese Scheibe allerdings nicht empfehlen . . . .
Lauer Film, 15. Januar 2008
Also zuerst zum Film Spiderman 3 selbst: Ein lauer verkitschter Streifen, der jedoch in seinen spärlichen Actionsequenzen neue Maßstäbe in Sachen Special Effects setzt. Hab den Film bei meiner PS3 dabei gehabt, jedoch war er schon im Kino eher nicht mein Fall.
Und jetzt zur BD: Meiner Meinung nach ein gutes Bild, jedoch habe ich mir vor kurzem Underworld Evolution auf BR gekauft und muss sagen, dass bei diesem die Qualität um einiges besser war als bei Spiderman. Das Bild von Spiderman wirkt teilweise etwas körnig, alles in allem jedoch, zusammen mit der hervorragenden Soundqualität, von der Gesamtqualität her eine durchaus gute Blue Ray.
Aller guten Dinge sind 3!, 14. Januar 2008
Teil 3 ist zu meiner Überraschung eindeutig der beste der bisherigen Spiderman-Filme! Habe mich zwei Stunden lang prächtig amüsiert. Die Idee mit der schwarzen lebendigen Substanz, die denjenigen, den sie befällt, in einen Bösewicht verwandelt, finde ich klasse. Peter Parker als Bad Boy im schwarzen Spinnenkostüm macht Spaß, ebenso der von ihm so bloßgestellte Fotografenkonkurrent - der sich dann wiederum in eine schwarze Spiderman-Kopie mit Monstergebiss verwandelt. Und dann gibt es da ja noch den Mann, der in Teil 1 Parkers Onkel erschossen hat. Der stolpert mitten hinein in einen militärischen Test - und fristet sein Dasein fortan als wandernde Sanddüne mit der Option zur Re-Materialisieung in einen vor Kraft strotzenden Riesenkerl.
Die Handlung des Films besteht hauptsächlich in einem ständigen Wechsel der Figuren zwischen den Extrem-Polen Gut und Böse, garniert mit einigen Sentimentalitätsmomenten (insbesondere im Hinblick auf Peter Parker und Freundin M.J.) Dass hier zu keiner Zeit philosophischer Tiefgang zu erwarten ist, versteht sich hoffentlich von selbst. Spiderman ist eben Spaßkino. Mit tollen Spezialeffekten.
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