Kundenmeinungen
Genial, 8. August 2008
"Sam and Max: Season One" ist eines meiner Lieblingsadventures. Die Episoden sind voller Spannung, so dass man eigentlich kaum das Spiel unterbrechen möchte und der Humor ist frech und absolut komisch. Die beiden Figuren hat man sehr schnell in sein Herz geschlossen und man taucht dadurch schnell in die Welt der Freelance Police ein.
DIE Experten für unnütze Gewaltanwendung gehen in Serie, 12. Mai 2008
Als treuer Fan der unerreichten "Lucas-Arts"-Adventures der 90er Jahre war die Neuauflage der tierischen Chaoten-Cops Sam und Max natürlich, trotz aller Skepsis über das Fortbestehen des unerreichten Humors des Vorgängers, ein Pflichtkauf - und keiner der negativen Vorbehalte wurde bestätigt! Das dies nicht unbedingt selbstverständlich ist, zeigte ja z.B. die Entwicklung von Adventures wie "Baphomets Fluch" vom klassischen 2D-Abenteuer hin zum geschicklichkeitsüberfrachteten 3D-Klimbim oder auch die nachlassende Qualität beim "Runaway"-Nachfolger. Telltale gelang jedoch das Kunststück den einzigartigen Humor von Steve Purcells Comic-Vorlage in das Medium des PC-Adventurespieles zu übertragen und dabei sowohl die alten "Hasen" der Urversion und auch potentiell neue Interessenten von den beiden pelzigen Kollegen zu überzeugen. Die episodenübergreifend Story ist dabei eigentlich recht schnell erzählt: Eine unbekannte Macht versucht die Weltherrschaft mittels geheimer Hypnosestrahlen an sich zu reissen und löst dabei verschiedene kleine und große Katastrophen aus...wobei die eigentliche dabei natürlich immer im Eingreifen der Freelance-Police besteht ;).Von technischer Seite her kann man nicht meckern, denn die Grafik ist angemessen und durch ihren Comicstil nicht wirklich an die neuesten Hardwareanforderungen gebunden. Soundtechnisch gibt es feine Jazzmelodien um die Ohren geschossen, wenngleich diese sich durchaus gerne wiederholen und dadurch etwas monoton wirklen können. Die Synchronsprecher der deutschen Version machen ihre Sache einfach nur herausragend und glücklicherweise konnten die gleichen Sprecher wie im ersten "Sam und Max"-Spiel verpflichtet werden (besonders ohne Sandra "Bart Simpson" Schwittau wäre das Spiel sicher um eine entscheidende Attraktion ärmer), so dass man sich als alter Fan gleich heimisch fühlt. Kurzum kann man Telltales Wiederbelebungsversuch des Kult-Duos auf dem PC also nur als "maximal gelungen" bezeichnen und hoffen, dass diese Sammlereditionen auch für die folgenden Staffeln genau so liebevoll umgesetzt werden. Wie soll man also anders können, als einfach 5 Sterne in beiden möglichen Kategorien zu vergeben? Richtig, gar nicht.
Das ewige "Früher...", 5. April 2008
Auch wenn es den meisten zum Halse heraushängt, damals da war die Welt noch in 2D... und leider besser. Bis auf sehr wenige Titel, (welche fast durchgängig) von LucasArts entwickelt wurden, hat es bis Datokaum ein Adventure mehr geschafft WIRKLICH rundum gut zu sein.(So wie etwa Monkey Island es war.)Für die meisten Entwickler spielen scheinbar Verkäuflichkeit und die Tatsache, das ein Spiel optisch auf dem neuesten Stand sein muß, eine größere Rolle als eine großartige Geschichte (wie sie z.B. "The Longest Journey" erzählte). Das ist sehr schade, den somit geht alle Originalität und Inovation verloren. Es gibt hunderte von Duplikaten von Krimi-Adventures (Tunguska, FBI usw.), Nacherzählungen uralter Schinken (zuletzt die Schatzinsel und davor nur schlechtere...) und Möchtegerns wie Runaway oder Jack Keane, die viel subtiler und gewagter sein müssten um zu überzeugen.Und obwohl Sam & Max nun eindeutig etwas besseres verdient haben als grobschlächtiges 3D und kleingehackte Episoden bringen sie trotz dieser schlechten Umstände wieder etwas Frischluft in die Adventuregruft.Auch wenn ich finde, das die Dialoge nicht wirklich, durchgängig witzig sind sondern oft noch zu banal und künstlich, sind sie wenigstens lustig. Wenn ich mir reinziehe, das beispielsweise "Ankh" als lustig bezeichnet wird, dann sind Sam & Max wirklich besser dran.Im übrigen sind sie das in vielen Hinsichten mit "Season One".Soll heißen: spaßig aber könnte viiiiiiel besser sein.Wer wirklich ein Original haben will sollte z.B Monkey1-3, Hit the Road oder das visionäre Grim Fandango spielen.
Vergesst Ankh, Runaway und Konsorten!, 11. Februar 2008
Endlich mal ein richtiges Adventure im Stil der alten LucasArts - 'tschuldigung, Lucasfilm Games Adventures: mit den typischen aberwitzigen Ideen, sehr logischen Rätseln, die man auch als solche bezeichnen kann (im Gegensatz zum viel zu niedrigem Schwierigkeitsgrad bei Ankh, der mir damals den Spaß am Rätseln verdorben hat) und die trotzdem lösbar sind und skurrilen, sympathischen Charakteren. Kurz: Eine würdige Fortsetzung des Klassikers: Sam & Max: Hit the Road. Ich glaube, seit dem letzten Teil der Monkey Island - Reihe, der nur wegen der ungünstigen Steuerung und der Tatsache, dass er immer mit den Vorgängern verglichen wurde, extrem unterbewertet ist, nicht mehr soviel Spaß bei einem Adventure gehabt zu haben: Runaway - überbewertet, Ankh - überbewertet und viel zu einfachAber DAS ist das, was ich als klassisches Adventure bezeichnen würde, bzw. als sechs Mini-Adventures. Tipp am Rande: Wegen Max' Stimme besser auf englisch spielen, auch wenn die deutsche Synchronisation auch ganz gelungen ist. Alles in allem freue ich mich auf Season 2. Nur weiter so, Telltale!
Genial, 10. Januar 2008
Ich bin eigentlich nie so der Sam & Max Typ gewesen, hab immer lieber Monkey Island und ähnliches gespielt. Aber seit ich Season 1 die erste Episode gespielt habe, bin ich begeistert. Einziger Schwachpunkt ist Episode 3, die meiner Meinung nach am schwächsten ausfällt. Etwas störend ist dass die Episoden sich vom Ablauf sehr stark ähneln. Ansonsten kann ich dass Spiel jedem empfehlen.
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