Kundenmeinungen
Rock the house, Mr. Loaf!, 24. Juli 2008
Die vorliegende Three Bats-DVD zeigt in intensivster Form was diesen Künstler ausmacht. Ein Konzert, das nicht nur durch optische Präsentation und Klangerlebnis überzeugt, sondern auch einen leidenschaftlichen Meat Loaf auf den Bildschirm zaubert, der jeden Song lebt, jede Note zelebriert und zu diesem frühen Zeitpunkt der "Seize The Night"- Tour auch stimmlich noch vollständig überzeugen kann. Ehrlich und direkt gelingt es ihm in jedem Song, Momente für die Ewigkeit zu schaffen und gemeinsam mit seiner Band eine erstklassige Rockshow abzuliefern, die an emotionaler Breite kaum zu überbieten sein dürfte.
Super, 9. April 2008
Ich kann mich einigen Kritikern hier nicht so recht anschliessen. Man merkt zwar, dass Meat Loaf nicht mehr so eine bombastische Stimme hat wie vor ein paar Jahren. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Konzert trotzdem super gefällt. Wer Live-Konzerte mit Meat Loaf schonmal erlebt hat, wird bemerkt haben, dass jedes Lied bei jedem Konzert immer irgendwie anders gesungen wird von ihm, sei es im Tempo oder in der Stimme. Und daher kann man gar nicht sagen, dass das Konzert bzw. seine Leistung schlechter ist.Ich wüsste auf Anhieb keinen Musiker, der so viel arbeitet auf der Bühne und so spontan in der jeweiligen Liedgestaltung ist, wie Meat Loaf.Die gesamte Band inkl. der Backgroundsängerinnen ist ein Wucht. Alle zusammen mit Meat Loaf hören sich einfach nur klasse an. Und mein großer Favorit ist der Song Bad for good, welcher in einer ebenfalls sehr guten Soundqualität auf der DVD vorhanden ist.Ausserdem finde ich Bands in der heutigen Zeit super, bei denen wenigstens noch alles live und handmade ist.
Nicht perfekt, viel Gefühl , höchstes Niveau - so muss ein Konzert sein!, 16. März 2008
Für mich mal wieder ein genialer Kauf, der beste seit Wochen...So müssen sich perfekt durcharrangierte Songs anhören - in bester Bild- und Tonqualität. Meat wurstelt sich durch die drei "Bat"-Alben - natürlich anders, als 1975 - aber mit 60 Jahren noch eine so großartige Show abzuliefern, ist der Hammer! Genial auch seine Band Neverland Express. Backgrounderin Patti Russo wurde durch Aspen Miller ersetzt, die ihre Gesangsparts bravourös meistert. Schicke Optik und schauspielerische Leistung inklusive. CC ist ohnehin geil und über den Rest der Band muss man kein Wort mehr verlieren. Hammer auch der Auftritt von Marion Raven in den Zugaben... 2 DVDs, (+Doku), zweieinhalb Stunden Konzert auf höchstem Niveau... Leider konnte ich Meat Loaf nur einmal live sehen und fraglich ist, ob er, nach der abgebrochenen Tour, noch einmal wieder kommt. Schon auf der letzten gab es gesangliche und gesundheitliche Probleme. Soll er sich einen Gefallen tun und sich den Toustress nicht mehr antun. Gegen 2-4 neue Studioalben hätte ich dennoch nichts. Dann muss einer der Größten der Rockgeschichte nicht mehr so deprimiert wie jüngst in Newcastle von der Bühne gehen... Respekt vor dem Lebenswerk!
Wenn der Star alles versaut, dann läuft irgendetwas gewaltig schief!, 5. Februar 2008
Tja, eine Kritik zu dieser DVD zu schreiben ist gar nicht so einfach. Wie soll man etwas kritisieren, was man schlicht weg nicht versteht.Aber versuchen wir es mal.Die DVD startet in meinem Player und die übliche Menüstruktur erscheint. Ich gehe auf Konzert und schon geht es los. Die ersten Töne erklingen und ich bin begeistert. Die Musiker spielen perfekt, die Background Sängerinnen haben fantastische Stimmen, und der Sound ist kristallklar. Das Intro ist super und als dann auch noch die ersten Töne von Paradise by the dashboard Light erklingen bin ich happy. Meat Loaf betritt die Bühne und ich muss schmunzeln. Er kommt mit einer Langhaar Perücke auf die Bühne und die Background Sängerin fängt an die ersten Töne zu singen.Ich denke noch bei mir: Ja, geil jetzt kommt der Meister!" Doch als er anfängt bin ich geschockt!!!Was ist das denn? Oder besser gefragt, was soll das denn?Eine unglaublich schlechte Stimme trifft mich mitten ins Herz! Ich zappe in den Titeln und werde von Titel zu Titel entsetzter!Ne Leute, das geht echt gar nicht!Meat Loaf singt kein einziges Lied in der Geschwindigkeit wie es auf Platte erschienen ist! Er ist viel zu langsam!Manchmal muss die Band geradezu ein Kunststück vollbringen um wieder die Musik deckungsgleich zum Gesang zu bekommen!Es ist nicht nur schlecht gesungen, es ist auch kein Rhythmus Gefühl vorhanden!Es kommt mir fast vor, als ob der Meister Parkinson hat!Ich wünsche mir das nur noch die Background Sängerinnen die Songs singen aber das bleibt auch nur ein Wunsch!Es kommt dann ziemlich zum Schluss zu dem absoluten Tiefpunkt der DVD.Meat Loaf versucht, wieder viel zu langsam, Black Betty zu covern!Das schlimme an dieser DVD ist nicht das, das Geld zum Fenster rausgeschmissen ist, das schlimmste ist das, es wieder einmal einem grosartigen Musiker nicht vergönnt war, würdevoll abzutreten.FINGER WEG VON DIESER DVD !!!FANS WEIL SIE SICH IHR BILD VON MEAT LOAF ZERSTÖREN!ANDERE WEIL ES BESSERE DVDS VON MEAT LOAF GIBT!
"I tried, I tried", 28. Dezember 2007
Mit diesen Worten Meat Loafs endet die Dokumentation auf DVD 2, nachdem er sichtlich erschöpft, schwer gezeichnet und nach einer Show körperlich am Ende, flankiert von seinen Betreuern, in seine Kabine wankt.Die alles in allem großartige Doku zeigt gnadenlos auf, welche Mühen und Anstrengungen Meat Loaf die Durchführung eines 2,5-stündigen Konzerts kostet, welches man in voller Länge auf DVD 1 zu sehen bekommt.Insgesamt 18 Songs geben der Frontsänger und seine fantastische Band am DVD-Abend zum besten, insgesamt eine würdige Titelauswahl aus der BOOH-Trilogie. Wie es die anderen Rezensionen jedoch schon vermuten lassen, präsentiert sich Meat Loaf mit einer äußerst angeschlagenen Stimme, so dass man beim ersten Anhören ein wenig enttäuscht ist. Führt man sich jedoch dabei vor Augen, dass Meat Loaf zum Zeitpunkt der Aufnahme kurz vor seinem 60. Geburtstag stand und die Eindrücke der Dokumentation auf sich wirken, entwickelt man zumindest einen großen Respekt für seine Leistung; wenn Begeisterung dennoch bis auf wenige Momente ausbleibt. Diese Momente waren für mich hauptsächlich bei Anything for love, Objects in the rear view mirror und Bat out of Hell, doch auch bei Bad for good und Blind as a bat präsentiert sich Meat Loaf in guter Form. Enttäuschend dagegen finde ich die (gesangliche) Performance z.B. bei Paradise oder Two out of three aint bad.Dass der Auftritt dennoch als gelungen bezeichnet werden kann, liegt an der großartigen Band, die erstmals mit Aspen Miller als sowohl akkustisch als auch optisch ansprechender Background-Sängerin agiert. Grandios auch die immer wieder einsetzenden Saxophon-Soli von Dave Luther, welches insbesondere bei Rock 'n Roll dreams come through für Gänsehaut sorgt.Empfehlung: Sofern man keine Gesangsdarbietungen wie auf den 3 Studio-Alben erwartet und in Bezug dessen bereit ist, Abstriche hinzunehmen, wird den Kauf der DVD nicht bereuen, nicht zuletzt wegen der sehenswerten Doku.Letztendlich schrammt "3 bats live" jedoch knapp an der 5-Sterne-Bewertung vorbei, da in meinen Augen der DVD-Auftritt in Melbourne noch sehenswerter ist, insbesondere im Hinblick auf Meats Gesangsleistung.Im Rückblick (die Konzertaufnahme war das siebente von 180 geplanten Konzerten seiner Welttour) muss man angesichts seines Tourabbruchs im November sagen, dass sich der alte Mann übernommen hat. In der Doku kann man sich beim Rehearsal davon überzeugen, was ein fitter Meat Loaf noch zu leisten im Stande ist. Doch für die DVD gilt trotz der angesprochenen Schwächen: He tried, he tried...
|