Kundenmeinungen
durchschaubarer Thriller mit vielen Logiklöchern !, 7. Oktober 2008
"88 Minutes" weis anfangs durchaus zu gefallen, da er wirklich spannend anfängt. Es dauert jedoch nicht lange, dann ist der gute Eindruck auch schon wieder verflogen. Der Film ist zu vorhersehbar und die Wendungen misslingen total. Durch eine wirklich schlecht inszenierte Szene bedarf es nicht einmal einer hohen Aufmerksamkeit um den Verdächtigen schnell zu entlarven. Da helfen dann auch die plötzlichen Wendungen und ständig neuen Verdächtigen nichts mehr. Ebenso bleiben dem erfahrenen Zuschauer die unzähligen Logikfehler nicht verborgen. Am Ende kommt dann also alles so wie befürchtet und die Erklärung / Auflösung dazu ist ebenso an den Haaren herbei gezogen wie der ganze Rest des Films. Wer sich also auf einen spannenden und routinierten Thriller freut, der sollte um "88 Minutes" einen großen Bogen machen.
Dämlich, 12. Juli 2008
- Geld und Zeitverschwendung- Plot: hirnrissig, zerfahren, wirr, abstruse Wendungen ( scheinbar bloß um der Wendungen willen )- Soundtrack: Nervig, macht nervös- Darsteller: so la la. Mal schnell im vorbeigehen gedreht und kassiertFazit: wäre der Film lediglich 88 Minuten lang gewesen, hätte ich nen weiteren halben Gnaden-Stern verteilt. So war's nix Mr Pacino - GAR NIX - Schade
Intelligent und spannend!, 2. Juni 2008
als der film zuende war, war ich echt beeindruckt! denn dieser hat das, was ich liebe - spannung, action, intelligenz - sehr gut miteinander vereint!denn dieses mal war tatsächlich lange nicht klar wer hinter was steckt, was bei vielen filmen leider oft schon früh der fall ist wodurch die spannung verloren geht.inhaltlich war alles gut durchdacht mit viel liebe zum detail.und die action war wohl dosiert und in den richtigen momenten eingesetzt, meiner meinung nach...desweiteren fand ich die darsteller, allen voran natürlich al pacino, äußerst glaubwürdig und jeder für sich interessant gestaltet!um es kurz zu machen, mir hat es bei diesem streifen an nichts gefehlt und ich werde ihn mir sicher noch einmal anschaun...empfehlenswert!
Solide Story, schlechte Darbietung, 11. Mai 2008
88 Minuten ist das Produkt eines sehr guten Drehbuches, welches unglücklicherweise verdammt schlecht umgesetzt worden ist. Die Handlung lässt stark an eine Doppelfolge 24 erinnern, leider wissen die Kameraeinstellungen, die Dialoge und die Atmosphäre aber nicht zu beeindrucken. Der Film vermittelt den Eindruck einer Low-Budget-Produktion, der man nicht abnimmt, dass sie erst 2007 entstanden sein soll, sondern sie eher bei 1995 einordnet. Die Charaktere besitzen keine Tiefe, so entwickelt sich auch keine Sympathie, es fehlen Identifikationsfiguren, die Geschehnisse und Leiden werden egal. Weiterhin besitzen die wenigsten Personen Glaubwürdigkeit, jeder wirkt für den Film konstruiert. Die Story ist inhaltlich vor allem gegen Ende beinahe zu dicht. Man hat etwas zu viel an Wendungen eingebaut, die Vielzahl der weiblichen Darsteller führt zu zusätzlichen Verwirrungen. Trotzdem schafft es der Film, zwischenzeitlich langweilig zu sein, es fehlt ein gleichbleibendes Tempo. Irgendwie wird alle Spannung auf das Ende des Films verlegt, dann rasselt es zwar haufenweise Überraschungen, die aber nicht die insgesamt fein abgestimmten Mindfuck-Qualität von anderen Filmen und Serien erreichen, sondern allesamt künstlich angereichert wurden.88 Minuten ist durchaus sehenswert, vom Kauf rate ich allerdings ab und empfehle an dieser Stelle nochmal Twenty-Four. Die Konzepte sind die gleichen (Die Handlung geht gegen die Uhr, Hauptdarsteller "Jack" muss alle Mittel einsetzen, Familienmitglieder müssen um ihr Leben fürchten, vermeintliche Freunde entpuppen sich als Verräter usw.) Die Serie wirkt wesentlich moderner und durchdachter, die Umsetzung ist um Meilen voraus.Fazit: Unterhaltsames Kino für einen durchschnittlichen Free-TV-Abend.
Gute Krimi-Unterhaltung, 18. April 2008
Bei DVD-Premieren mit solch einem guten Cast sollte man zunächst immer stutzig werden. Was könnte schiefgegangen sind, dass der Film nicht in die Kinos kam.Nach dem Ansehen kann ich nur sage: eigentlich ist nichts schiefgegangen. Die Darsteller spielen super. Al Pacino überzeugt wie immer, die ansehnlichen Damen (Alicia Witt, Lelee Sobieski) sind gut besetzt.Zugegeben die Story ist nicht die originellste und erinnert ein bisschen an den Dennis-Quaid-Klassiker "DOA". Ich habe aber schon viel Schlimmeres gesehen.Fazit: Gute, spannende Unterhaltung mit sehr guten Darstellern. Ansehen.
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