Kundenmeinungen
The Never Ending Story, 7. Oktober 2007
Wer Brian Setzer vom ersten Moment an in seiner Art oder auch Spielweise liebte, der greift einfach blind zu und läßt sich überraschen. Die Überraschung ist perfekt! Wie mein Vorgänger stelle ich fest, daß er sich ziemlich diszipliniert mit seinem Gretsch-Sound in das Geschehen eingliedert. Aber war das nicht immer so, wenn er sich etwas Neuem, Experemintellem stellte?Man vegleiche "The Knife Feels Like Justice" mit der "Live Nude Guitars", oder sein erstes Swing-Album mit der darauf folgenden "Guitarslinger"-CD.Ob es nun das erste Solo-Album war oder auch der Big Band-Sound - immer ging er sehr zaghaft an die Stile heran und legte erst mit dem zweiten Album ordentlich nach. Der gute Mann geht auch langsam auf die 50 zu und ist vielleicht auch ein wenig sensibler, in sich ruhiger oder gesitteter geworden, wovon man bei den Live-Gigs natürlich absolut nichts merkt.30 Jahre seiner Musik begleiten mich jetzt bis heute. Unzählige Live-Acts sind mir in Erinnerung, Krankenkassenkosten für verbogene Finger, um ihm auf meinen Gretsches ordentlich nachzueifern (heute nicht mehr sooo exzessiv) und viele schöne Parties erzählen von der Zeit, die man selbst neben dieser Musik verbrachte oder erlebte. Rockabilly, Bluegrass, Swing und nun ein Klassik-Hammer. Wann und wo soll das enden? Bei Brian Setzer denke ich HOFFENTLICH NIE!Vier Sterne für das Album und einen Stern für das Werk eines Ausnahme-Musikers sind noch zu wenig, um das zu beschreiben, was er bewegte und weiterhin bewegen wird.Thanks Brian!
...und mal wieder anders..., 3. Oktober 2007
Es ist schon erstaunlich was Brian Setzer seit mehr als einem vierteljahrhundert für die Musik getan hat. Zahlreiche Bands hat er schon beeinflusst. Immer auf der Überholspur aber auch vor allem auf einem anderen Gleis. Der Name Setzer steht für Rockabilly. Auch sein Neo-Swing Projekt hält noch heute die wahren Setzer Fans in Atem. Diesmal baut er ein Album das sich mit Wolfgang Amadeus Mozart befasst. Es verhält sich ähnlich wie die beiden Weihnacht Alben, viel klassischen Sound bekommt man um die Ohren gedonnert. Dabei muss man schon ein wahrer Setzer Fan um dieses Album zu mögen, denn im Grunde bekommt man nichts neues geboten, da jeder die Melodien von Mozart kennen wird. Es ist jedoch bemerkenswert wie Setzer diese Stücke mit seiner großartigen Big Band arrangiert. Natürlich steht die Gretsch Gitarre wie bei allen Setzer Alben im Vordergrund und das ist auch gut so. Leider vermisse ich auf diesem Album etwas den Gesang. Von insgesamt 12 Songs gibt es nur zwei Tracks wo die Stimme zum Einsatz kommt und dabei sind die Texte auch nicht spektakulär. Wer gerne mal instrumental Sound mag darf sich dennoch auf ein vier Sterne Album freuen. Das Cover ist sehr gut gelungen und Mozart wird sich Grab umdrehen, wenn er diese Vergewaltigung seiner Symphonien hören würde. Bopland
Brian darf das !, 28. September 2007
Wer Swing mag und nicht an irgendwelchen Dogmen bezüglich klassischer Musik hängt, der wird hier bestens bedient. Ein lustiges kleines Experiment, bei dem bekannte klassische Stücke im Swing-Gewand präsentiert werden. Wer allerdings zunächst mal ein Fan von Brian Setzer und seinem Gitarrenspiel ist, muß, mal abgesehen von Stück 12, in dem Brian die Gretsch mit Wah-Wah heulen läßt, Abstriche machen. Brian ordnet sich doch sehr dem Orchester unter und seine Zwischendurch-Soli hat der treue Fan schon auf anderen Scheiben gehört.Alles in allem eine nette CD. Ich hätte mir das Ganze etwas rockiger gewünscht, aber, wer bin ich einem Brian Setzer zu widersprechen :-) ? Solange ein Helmut Lotti ungestraft Elvis-Songs singen darf, sind mir Experimente der hier vorliegenden Art doch viel lieber.
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