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The Wombats: The Wombats Proudly Present..

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The Wombats Proudly Present..

The Wombats

Rykodisc (rough trade)

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Beschreibung

Wombats sind possierliche, australische Beutelsäuger, die sich aufreizend viel Zeit beim Verdauen ihrer pflanzlichen Nahrung lassen. Die gleichnamige Band, die aus Matthew Murphy, Dan Haggis und Tord Øverland Knudsen besteht, hat anscheinend überhaupt keine Zeit, so hetzten sie ihren Melodien hinterher. Das Trio aus Liverpool handelt auf seinem Debüt mit dem bedeutungsschwangeren Titel A Guide To Love, Loss And Desperation Jugendprobleme, Teenager Twen-Themen und romantische Gedanken in einem Tempo ab, als drohen in furchterregender Kürze Frührente, Vergreisung oder mindestens bürgerliche Langeweile. So fix geht das nun nicht. Unheil droht von ganzer anderer Seite. Wer oben auf der Welle schwimmt, kann morgen schon ertrunken sein. So erstaunen auch diese englischen Newcomer mit einem sehr fertigen Erstling, an dem Produzenten beteiligt waren, die schon mit Interpol, Franz Ferdinand, Kaiser Chiefs oder Muse im Studio waren. Entsprechend knackig sind die zwischen Power Pop, Disco und Punk angesiedelten Songs, die von entwürdigenden Schuluniformen erzählen, der Lust nach der Düster-Post-Punk-Ikone Joy Division zu tanzen oder Stripperinnen handeln. Einziges Problem auf diesem Album: Die drei Wombats müssen ein paar Mal verschnaufen. Wenn die beiden Scousers (so der Slangausdruck für Liverpudlians) und ein Norweger nach „Let's Dance To Joy Division“ und „Backfire At The Disco“ mit „Little Miss Pipedream“ auf einmal eine unerwartete Vollbremsung vornehmen, dann berauben sie sich ihrer eigenen Stärke, aus einem Maß notwendiger Aggressivität und gradlinigen Geschichten, unterhaltsame Songs zu formen. --Sven Niechziol




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  "Ist das die neue von Bloc Party??", 1. Februar 2008

... diese Frage stellt mir ne Kollegin beim ersten Mal hören von "Lets Dance To Joy Divison". Das Lied wächst mit jedem mal hören und wird zu einem richtigen Hit!
Und Hits haben The Wombats viele: sei es "Kill the Director" oder "Moving to New York" alles grandiose Lieder! Leider ist "Little Miss Pipedream" völlig misslungen... das Teil nervt schon nach wenigen Minuten tierisch!

aber sonst: Album kaufen, laut aufdrehen und mitsingen!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  kaum neues, aber halt auch ned schlecht, 27. Dezember 2007

the wombats - den namen hatte ich schon gehört, ein paar lieder kannte ich auch und die fand ich stark. ganz klar: das album muss her!

so, nun hab ich es ein dutzend mal angehört und komme immer wieder zum selben schluss: nicht schlecht, aber halt auch nix neues, nix bahnbrechendes. schön, wenn man das album hat, aber wenn nicht, hat man sich 15 euro gesprt, die sich sicher für etwas besseres investieren lassen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Nicht neu, aber gut, 8. Dezember 2007

Wer behauptet, die Wombats hätten mit ihrem Album die Musik neu erfunden, leidet definitiv unter Realitätsverlust. Der gesamte Inhalt dieser CD ist schon irgendwann vorher bei einer x-beliebigen anderen Indie-Band aufgetaucht, worin ja momentan scheinbar das Problem aller diesjährigen Newcomer-Bands zu liegen scheint (siehe The View). Dennoch ist dieses Album einfach nur gut, weil fast jeder Titel der Platte einen Ohrwurm garantiert. Die besten Songs des Albums sind "Kill the Director", "Moving to New York" und besonders "Let's dance to Joy Division" mit seinem amüsanten Songzitat. Die Songs variieren sehr stark, auf einen schnelleren Track kommt ein langsamerer, dazwischen auch Mal ein Soundexperiment wie "Little Miss Pipedream", das man einfach gehört haben muss. Auch wenn der Sänger aus meiner Sicht nicht die tollste Stimme hat, da sie mich zu sehr an Death Cab for Cutie erinnert, werde ich den Gesang einfach nicht Leid, weil er zwar eigentlich eher langsam ist und so einen Kontrast zu den fast punkigen Drums ergibt, was den Songs aber noch mal das gewisse Etwas gibt.
Kurzum:
Texte --> witzig / schön
Musik --> unoriginell, aber spitze
Meine einzigen Kritikpunkte sind, dass das Intro, ein furchtbares A-Cappella-Stück, mich beim Probehören beinah vergrault hätte, obwohl der Rest der CD mir ja doch gefällt. Und außerdem stimmt es wirklich, dass in fast allen Songs in irgendeiner Form ein "Woo-hoo" vorkommt, was ja eigentlich mehr so dem Niveau von Simple Plan und Konsorten entspricht.
Fazit: Wer die Pigeon Detectives gut findet, sollte sich erstmal das Album der Wombats holen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  "Ich glaub, ich werd zu alt für den Scheiß", 16. November 2007

Danny Glover's berühmtes "Lethal Weapon"-Zitat kam mir unweigerlich in den Sinn, als ich mir das Debüt der britischen Wombats angehört hab. A Guide to Love, Loss and Desperation" ist sicher kein schlechtes Debüt und irgendwie haben die Jungs auch was auf den Kasten und sind voll lustig und voll britisch und so. Aber nach fast 4 Jahren ununterbrochener Indie-Rock-Beschallung aus dem UK hat sich zumindest bei mir ein gewisser Grad an Übersättigung eingestellt. Und dabei hab ich ja nicht mal was gegen neue Musik. Da ist mir das Genre und der Hype darum auch relativ egal. The Wombats erfinden das Rad nicht wirklich neu. Gut, das haben Franz Ferdinand 2004 auch nicht wirklich gemacht, aber ist ja egal. Musikalisch ist das Debüt der Wombats halt einfach nur normal. Da ist nichts aufregendes, neues dabei. Nichts, was man in der Form nicht schon auf nem Album von all den anderen Bands der letzten Jahre gehört hat. Und wenn, dann hat man es meist besser gehört, weil die Arctic Monkeys oder Maximo Parks der britischen Insel einfach eher da waren und eigenständiger klingen, obwohl sie alle irgendwie im gleichen Gewässer fischen. Dabei haben die Wombats mit Kill the Director" und dem unverzichtbaren Let's Dance To Joy Division" ja schon zwei Hammer Singles vorgelegt. Ist allerdings schade, wenn das am Ende die besten Songs des Album bleiben. Der Rest bedient genau das, womit sich halt Jugendliche im Alter der Wombats beschäftigen. Disco, Trinken, Musik und jede Menge Mädels. Die heißen Laura, Patricia oder auch seltsamerweise Dr. Suzanne Mattox. Die lustigen Alltagsgeschichten (deren Wahrheitsgehalt auch gern mal angezweifelt werden darf, aber ist auch egal) werden verpackt in flotte Drei/ Dreieinhalbminütige Pop/Rock-Songs mit lustigen Texten. Das hat auch alles seine Berechtigung. Diese Band ist jung, hat Energie und will die ganze Welt daran teilhaben lassen. Das ist sicher auch gerechtfertigt. Ich meine, so alt bin ich zwar auch noch nicht, aber vor 5 Jahren hätte mich das sicher mehr angesprochen. So seh ich das Ganze aus der musikalischen Seite und erkenne, dass das, was die Wombats machen weder sonderlich originell, noch sonderlich herausragend ist. Eine Platte mit dem Prädikat nett" oder vielleicht auch naiv". Gut auch für alkoholisierte Parties. Darüber hinaus fehlt's einfach an Originalität und Substanz.




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