Kundenmeinungen
Ambivalente Innovation?, 12. November 2007
Als ich das Album das erste Mal gehört habe, war ich erstaunt darüber, dass sich der Paul wieder mehr in Richtung "Alter Ego" bewegt. Einige schütteln nun den Kopf, gut, jeder sieht dies anders.
Ich musste lange überlegen ob ich mir die Scheibe zulegen solle, denn Reflections war einfach nur, bis auf einige sehr wenige Tracks, meiner Meinung nach ein kommerzieller Schrott. Da war dann das wenige Wochen später releaste Re-Reflections keine wesentliche Verbesserung. An Out There And Back wird dieses Scheibe zwar nicht rankommen, aber sie ist wirklich gut gelungen.
an meine Vorgänger kann ich nur eines richten:
"Wenn ihr meint, er gehe mehr in die Producingsektion, dann besucht mal eine Party auf welcher er auflegt. Denn das hat er bei Weitem nicht vergessen. Die Tracks auf der CD mögen vielleicht popig und rockig sein, und ab und an ist dies in nem fetten Set auch recht angenehm, doch spielt er immernoch seinen Stil, auch wenn dieser sich weiterentwickelt hat.
Deshalb 5 Sterne, nicht weil ich Pop so geil finde, sondern einfach weil er mich richtig beeindruckt hat mit dem Album, zu sehen, dass es auch für nen gottähnlichen DJ keine Probleme darstellt einen Track zu producen der nicht in seinem Genre liegt. Beide Daumen hoch, hast du wunderbar gemacht Paul. Weiter so :)
a magical moment, 23. Oktober 2007
Aus PVD-historischer Sicht wurde wohl alles gesagt. So würde ich versuchen das Album mal musikalisch in die elektronische Landschaft einzuordnen. PvD geht eindeutig auf die Massen zu. Er sagt in Interviews immer wieder, er reflektiert die elektronische Musik nur so, wie sie weltweit passiert, auch wenn sie in Deutschland auf diese Weise nie im Vordergrund stand, zumindest nicht verstanden als ernsthafte elektronische Musik. Das Problem bei vielen Bewertungen ist, dass man PvD immer noch den musiklalischen Idealismus unterstellt, den er verkörperte, als diese Musik noch nicht diese Masse an Menschen weltweit erreichte. Ein Großteil (siehe die anderen Rezensionen) seiner Hörerschaft ist eben Teil dieser elektronischen Bewegung, deren eigene Maxime immer der Fortschritt war und ist, der getrieben durch die Softwareentwicklung und Web 2.0 heute neue ohne Frage neue Dimensionen erreicht hat. Was er auf diesem Album soundtechnisch macht, kann heute jeder mit Harmonieverständnis und Logic bzw. Ableton Live. Es begeistert die Sounddurstigen, die er einst selbst herangezogen hat nicht, weil sie es durchschauen. Innovative, also im eigentlichen Sinne progressive elektronische Musik ist heute vielschichtig, vielseitig und muss überraschen oder auch mal fordern. Da genügt es am Ende eben nicht, einen Breakbeat Track fast schon plakativ aufs Album zu packen um seine "elektronische Vielseitigkeit" zu demonstrieren.
"In Between" ist keineswegs zum weghören. Es ist eben eine solides Dance/Pop Album, was wahrscheinlich auf Radio NRG oder so rauf und runter laufen kann, ohne das Mutti weg schaltet. Er erreicht die Massen und wir müssen uns auch den Spiegel vor die Nase halten, und uns fragen, ob wir im Angesicht des kommerziellen Erfolges nicht das gleiche tun würden wie PvD.
Für mich bleibt er der Paul, der sich allerdings mit diesem Album bei mir verabschiedet... denn dieses Album erinnert zwar, berührt aber nicht.
(insofern doch ein wenig "a magical moment")
guter DJ, schlechter Musiker (leider), 8. Oktober 2007
Dieses album kann man sich getrost schenken. Leider scheint der welt dj kaum noch zeit im studio zu verbringen. die meisten songs sind von anderen künstlern geschrieben oder produziert (Alex Morph, Duderstadt) oder billig geklaut (The Egg/Tocadisco Remix). Auch die sounds sind nicht wirklich bahnbrechend. die gab es schon woanders besser zu hören. Checkt lieber mal die völlig unterbewerteten alben von BT. das ist elektronische musik auf höchstem niveau! pvd hat das leider nicht mehr drauf, dafür aber perfektes marketing.
Wahrhaftig Deluxe, 14. September 2007
hier wird qualitativ hochwertige elektronische Musik angeboten.
Die Produktionen auf diesen neuen Album sind sehr gut und insgesamt betrachtet sehr Energiereich.
Man wird sozusagen in den Bann gezogen.
Der Spannugsbogen wurde gut aufgebaut
mal gibt es Steigungen, mal wird es ruhiger so wird es nie langweilig.
Langeweile pur!, 12. September 2007
Wer meint, dass dieses Album was völlig neues oder anderes ist, liegt weit daneben. Paul ist einfältiger denn je. Konstruierte völlig unoriginelle Übergänge, die zum Standart jedes Hobby DJs gehören. Da ist Paul live wesentlich besser. Die Drum Presets und Patterns sind wie üblich eingesetzt, die Basslines unoriginell, langweilig und vorhersehbar, der Frauengesang wirkt uninspiriert und aufgesetzt. Überhaupt stört zunehmend der Pseudogesang bei PvD. Leider sind seine restlichen Tracks auch nur üblicher Trance Schmalz.
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