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Paul Van Dyk: In Between

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In Between

Paul Van Dyk

Island (Universal)

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05/Sep/2008 - 20:49


Beschreibung

Der Albumtitel seines mittlerweile fünften Artist-Albums macht durchaus Sinn, denn Paul van Dyk bewegt sich musikalisch vom Anfang seiner Karriere an zwischen den Stilen und Sounds. Er setzt bewusst auf Integration und nicht auf Ausgrenzung. Und so klingt auch In Between wieder einmal wie eine bunte, stilistisch äußerst flexibel gestaltete Wundertüte, in der für jeden etwas dabei ist, von der geradlinigen Pop-Hymne wie White Lies, der ersten Single-Auskopplung, bis hin zu eher Rave-kompatiblen Nummern wie "Far Away". Paul van Dyk zählt schon lange zu den erfolgreichsten DJs und Produzenten der Welt, der zwar seinen Dancefloor-Wurzeln über die Jahre immer treu geblieben ist, sich aber dennoch immer stärker auch für andere Einflüsse aus den Bereichen Pop, Rock, R&B und Ambient geöffnet hat. Vielleicht mit ein Grund, dass einige Stücke auf In Between, so ansprechend und aufwendig sie auch arrangiert und instrumentiert sind, manchmal ein wenig zu gefällig und fast schon gefährlich glattpoliert klingen. Als Gastsänger verpflichtete er auch diesmal wieder eine beachtliche Reihe bekannter Namen, von Rea Garvey (Reamonn) über David Byrne bis hin zu Jessica Sutta (Pussycat Dolls). Und die große Bandbreite unterschiedlichster Stimmen bewahrt die Platte auch vor jeder Langeweile. Paul van Dky zeigt mit Songs wie "In Circles" oder dem mit treibenden Beats unterlegten "Stormy Skies", bei dem Wayne Jackson die Gesangsparts bestreitet, wieder einmal, dass er perfekte Pop-Songs schreiben kann, die vor allem dank ihrer starken Melodien einen bleibenden Eindruck hinterlassen. --Norbert Schiegl




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  mehr Quantität als Qualität..., 8. September 2007

Lange hat man auf ein neues PvD-Albums warten müssen, nun ist es nach der 1. Single-Auskopplung da. Nach einer knappen halben Stunde kann man sich das neue Album gut anhören, davor geht es aber sehr monoton zu. Sowohl die aktuelle Single "White lies" wie auch die übrigen ersten Stücke von "In between" klingen einander sehr ähnlich und überzeugen nicht. Nach etwa 26 Minuten nimmt das Album jedoch Schwung auf, man hört abwechslungsreiche und vor allem gute Kompositionen. Die Variante des In the mix-Albums ist gelungen und die Übergänge passen. Es hätte jedoch nicht mit über 70 Minuten in die Länge gezogen werden müssen, von denen es anfangs leider 08/15 klingt. Dafür, dass Paul van Dyk neben Tiesto, ATB oder Above & Beyond an sich zu den sogenannten Ausnahme-DJs zählt, ist das Album insgesamt und im Vergleich zu den genannten eher guter Durchschnitt und nicht herausragend, schade.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Nichts für " Only-Trance-Puristen " aber für Alle die aufgeschlossen sind und Abwechslung mögen, 5. September 2007

Mit " In Between " hat sich Paul Van Dyk sicherlich nicht nur Freunde gemacht aber eventuell auch neue dazugewonnen. Das Album ist ziemlich anders als die Vorgänger. Kommen hier doch immer wieder Progressive - House - Elemente durch und oft geht der Sound auch in Pop oder gar Rockelemente über. Klar das, dass für Puristen zuviel ist.

Das Album ist ( für Alle die es nicht wissen ) gemixt. Das verleiht ihm aber eine besondere Note. Ein grosser Spannungsbogen zieht sich durchs Album, ähnlich wie bei seinen Sets auf den legendären Vandit Nights. Auch die kurze Pause vor dem letzten Album-Track erinnert daran. War ich doch in Berlin auf Pauls Parties immer Einer der letzten die die Hütte verliessen und konnte dann erleben, wie der Sound um etwa 10 Uhr morgens ausging und es nochmal eine Zugabe mit einem richtigen Hammertrack gab. In voller Länge ( für Djs sicher wichtiger ) gibt es die Tracks bei I-Tunes. Ich persönlich hole mir die bald erscheinende Vinyl -Version dazu, auf der aber leider wohl viele Hymnen fehlen. Aber mal sehen, was noch kommt.

1.)Haunted:

- sehr chillig( eigentlich schon Ambient) mit wunderschönem Gesang von Lofi - Sugar.


2.)White Lies ( feat. Jessica Sutta von den Pussycat Dolls)

- sehr amerikanisch. Erinnert mehr an Kylie Minogue als an Paul. Die fetten Synthies sorgen für einen Abgeh-Partytrack.


3.)Sabotage:

- sehr ungewohnt techhousig und müsste den Anhängern der derzeitigen Electro House Welle auch ganz gut gefallen.


4.)Complicated (feat. Ashley Tomberlin):

- sehr melancholischer schmusiger Vocal -Trance-Track mit Ashley Tomberlin. Was zum träumen !


5.)Get Back ( feat. Alex Morph & Ashley Tomberlin):

Hier hat er mit einem sehr bedeutenden Tranceproduzenten aus dem Pott zusammengearbeitet. Die Beats gehen ordentlich nach vorne. Dann setzt das herrliche Break mit Ashleys wunderschöner hypnotischer Stimme ein und zaubert einen sehr sehr schönen Liebestrack. Nach dem Break gehts dann mit verzerrten surrenden Sounds progressiv nach vorne . Abgehfaktor !

6.)Far Away ( feat. Giuseppe Ottaviani)

-Sehr hitverdächtiger Uplifting Trance. Sowohl der Sound von Paul als auch der von " Nu NRG - Kopf " Giuseppe Ottaviani ist sofort herauszuhören.

7.)Another Sunday:

Das kommt bekannt vor ? Kein Wunder.
Der Track benutzt ein Sample des Progressive-House Tracks
" Probspot - Blows My Mind ". Das ist aber in dieser Hymne kaum noch
spürbar. PVD hat einen Floorfüller für Grossevents daraus gemacht, bei dem wohl kein Bein still bleibt.

8.)Talk In Grey ( feat. Ayan Merchant)

Huiiii...Hier gehts schön rock-poppig zur Sache. Meiner Meinung nach eines der stärksten Stücke des Albums. Gerade weil wir von Paul sowas noch überhaupt nicht kennen. Ohrwurm total !

9.) In Circles ( feat. Alex Morph )

- erinnert mich ein bißchen von den Samples her an die Dream House -Welle, die damals die 90 er unsicher machte oder auch ein bißchen an Nalin & Kane " Open Your Eyes ". Gelungener Trancetrack, einer der besten auf dem Album.

10.) In Between

- Das nenne ich Real Trance ! Ganz im Stil der alten Paul Van Dyk Zeiten und sehr zurückhaltend. Da schwebst Du davon, leider viel zu kurz angespielt.

11.) Stormy Skies ( feat. Wayne Jackson)

Stormy Skies ist einer meiner ganz grossen Favourite -Tracks auf dem Album.
Wayne Jackson verleiht dem melancholischen Stück mit seiner Stimme eine ganz besondere Note. Traurigschön kommt sein Gesang daher, hat fast sogar etwas darkes an sich. Kein Wunder. Hat Wayne Jackson doch bereits für Pauls- Hit " The Other Site " zuletzt gesungen. Einem Song, der über das Leben nach dem Tod handelte. Melodie und Gesang gehen sofort ins Herz !

12.) Detournement

- gepaart mit klassischem Orchester Sound, erzeugt regelrecht Gänsehaut.
Würde mich mal interessieren, woher das Sample kommt bzw. wer für das
Orchester verantwortlich war. Klingt fast wie Pauls seltene Live-Auftritte mit dem
Filmorchster Babelsberg.


13.) New York City ( feat. Starkillers und Austin Leeds )

- klingt beim ersten Reinhören gar nicht nach PVD. Eher ein UK-Progressive Track.
Kein Wunder, hat sich Paul Van Dyk mit den Starkillers und dem bekannten
Progressive House- Produzenten Austin Leeds zusammengetan.
Darker Progressive - Sound, cooler Gesang und im Hintergrund hörst Du öfter die
Sirenen der Polizeiautos. Ja da schwebt das Stadtgefühl mit.

14.) Castaway ( Lof-Fi Sugar)

Sugar ? Ja allerdings. Hier wirds wieder richtig süss. Knuffige Frauenvocals über sanfte Trancesounds. Paul total. So kennen wir es schon von seinem Hit " Tell Me Why. "
Aber dieser Track ist natürlich etwas völlig Anderes.

15.) La Dolce Vita ( feat. Giuseppe Ottaviani)

Hätte ehrlich gesagt mehr bei diesem Stück an "4 Strings" statt an Paul Van Dyk & Giuseppte Ottaviani gedacht - wenn ich es nicht besser gewusst hätte. Die starken Parallelen zu deren Trance- Hit " Into the Night " sind deutlich erkennbar und war der Track doch selbst ein Stück, das damals immer von Paul auf und ab gespielt wurde.
Die Inspiration war wohl da und es war wohlmöglich gewollt, dass es so klingt. Das Ergebnis ist gut geworden und man hat hier sehr fetten wenn auch nicht unbedingt neuartigen Trance ! Das Altbekannte mögen wir ja nun auch.

16.) Let Go ( feat. Rea Garvey )

Rea Garvey von " Reamonn " verleiht dem Track seine einzigartige Stimme. Ein Track der irgendwo zwischen Rock / Pop und elektronischer Tanzmusik steckt. Ich bin die ganze Zeit am überlegen, welches für mich das stärkste Stück auf dem Album ist. Das fällt mir sehr schwer aber Let Go ist dafür ein heisser Anwärter. Das Rea mit Vandit zusammenarbeit, ist keine Neuheit. Hat er doch bereits im Filmtitelsong " Be Angeled " von Jam & Spoon gesungen, der damals auf dem Label erschien.

17.) Fall With Me ( feat. David Byrne )

80 es Fans aufgepasst ! Nach einer kurzen Mix-Pause wirds nochmal zum Abschluss richtig heiss: David Byrne von Talking Heads gab hier seine Stimme und das ist wirklich gut geworden und soundtechnisch auch mal wieder was Anderes als Upflifting Trance. Einfach mal reinhören.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Super!!!, 1. September 2007

Auch nach kurzem Reinhören in die Tracks war klar: dieses Album musste ich haben!!! Und es hat sich auch nach dem ersten Hören der kompletten CD bestägtigt: Sie ist wirklich toll! Abwechlungsreich, mit viel Gesang und eigentlich nicht ganz PvD-typisch. Aber dafür um so besser!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Auf verschiedene Album-Versionen achten!, 24. August 2007

Kurz vorab: Nach zwei bis drei Durchläufen entdeckt man auf diesem PvD-Album wieder so manche Perle - von der aktuellen Single "White Lies", die klingt wie ein geremixtes Madonna-Frühwerk, bis zum sphärischen (und viel zu kurzen) Mittelstück "Talk in Grey". Insgesamt kombiniert PvD diesmal geschickt seine auf dem letzten Album entdeckte Vorliebe für "richtige" Songs mit seinen alten Trance-Tugenden. So ist das Album zwar ähnlich poppig, aber trotzdem deutlich tranciger als "Reflections".

Der eigentliche Grund für diese Review ist aber ein anderer: Beim Kauf sollte man tunlichst auf die verschiedenen Versionen des Albums achten! Auf CD präsentieren sich die 17 Titel als durchgehender Mix, der die 78 Minuten, die auf eine Disc passen, bis zum Anschlag ausreizt. Weil PvD wohl lieber einen langen als zwei kürzere Mixe haben wollte, wurde auf die Veröffentlichung als Doppel-CD verzichtet. Genug Material wäre allerdings da gewesen, denn...

Wer das Album in den einschlägigen Download-Shops runterlädt, bekommt die 17 Tracks einzeln - und teilweise deutlich länger. So kommt die sogenannte "Digital Version" auf eine satte halbe Stunde mehr Laufzeit als die CD-Version. Je nach Shop ist gegen einen geringen Aufpreis der CD-Mix außerdem als ein durchgehender Bonus-Track zu haben. Man bekommt also deutlich mehr Musik fürs Geld!

Für die CD sprechen dagegen die klassischen Vorzüge eines physikalischen Tonträgers samt Booklet (wobei es auch davon eine schöne pdf-Version beim Download-Kauf gibt) - und in der Deluxe-Edition natürlich die Bonus-DVD.

Qual der Wahl also!




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