Kundenmeinungen
Die CD will erschlossen werden, 28. Januar 2008
Ich hatte die Stars bereits vor 2 Jahren live gesehen, konnte mich aber mit "Set yourself on fire" nie so ganz anfreunden. Sicher ist your ex-Lover eine Pop Perle wie wenige in den letzten Jahren, aber das ganze Album begeistert mich nicht. Nach den guten Rezensionen habe ich mir nun Bedroom after... gekauft. Auch hiermit hatte ich meine Schwierigkeiten, aber....diese Platte sollte man sich langsam und mit Durchhaltevermögen erarbeiten. Für mich heute ein Pop Meisterwerk, was komplett gehört werden muss. Grandioser opnener und noch grandioserer Schluss! Und dazwischen abwechslunsgreiche intelligente Popmusik mit Gänshautfeeling.
Für mich eines der Popalben in 2007! (neben den Decemberists- THE CRANE WIFE)
popmist, 27. Oktober 2007
weiss nicht was alle leute an dieser platte finden, es ist einfach nur belangloser popmist! der gesang ist langweilig, die melodienen hat man alle schon 1000 mal irgendwie gehört. finger weg!!!
Nicht aus allen Rohren gefeuert , 16. Oktober 2007
Als erstes fällt auf, dass die Stars im Unterschied zu ihren letzten beiden Alben die Deckung der Zeitlosigkeit aufgeben. Das macht angreifbar. Da meint man plötzlich Beautiful South ("Midnight Coward") oder Morrissey zu hören, oder an neueren Einflüssen Justin Timberlake (Torqus Falsett in "Genova Heights").
Das Album, dessen dramaturgischer Spannungsbogen die Stunden vom Samstagabend bis zum Sonntagmorgen umfasst, scheint elektronischer als der filigrane Vorgänger zu sein. Und der Krieg, von dem im Titel die Rede ist, scheint eher ein "Friendly Fire" - insbesondere Ami Millans Stimme bleibt doch sehr gezügelt.
Doch sie haben wieder ein paar tolle Songs geschrieben: die Single "The Night Starts Here" zum Beispiel oder "My Favorite Book", eine der schönsten musikalischen Liebeserklärungen der letzten Zeit. Und wie immer wird hier keine Musik für Heitergeister geboten, kein Soundtrack für romantische Stunden zu zweit, wie immer haben es die Texte erneut in sich. Der Albumtitel lässt es ahnen. Und wie immer gibt es die typischen kleinen musikalischen Stars-Petitessen, etwa die Akkustik-Gitarre und die flirrenden Flöten in "Genova Heights", der Tempowechsel in "Window Bird" oder die Glocken und das mehrstimmige "Life" in "Life 2".
Die Stars berichten auf "In our bedrooms ..." von einer Schlacht, bei der auch sie ab der Hälfte des Albums zwischen die Fronten geraten, weil sie nicht aus allen Rohren feuern. Für das Vorgänger-Album bestätige ich gern die einst verteilten fünf Sterne, dafür reicht es bei diesem wie bei fast allen Nachfolgeralben dieses Jahres leider nicht.
Fast schon zu rund ..., 6. Oktober 2007
... man weiß gar nicht, was nach diesem fast schon perfekten melancholischen Indie-Album noch kommen soll. Für alle die New Order, the Smith und Morissey mögen und dennoch die etwas weichere Variante Richtung Coldplay - aber mehr auch nicht - bevorzugen ein grandioses Werk.
Das dritte Album (in den USA gab es noch eine leicht veränderte Variante der "Set yourself on fire" CD) beginnt, wie bekannt, mit einem bombastischen Intro, dass der Bass der meisten Anlagen inkl. Ipod kaum verkraftet. Es folgen eingängige Up-Tempo Nummern, bevor the Stars beginnen zu zaubern. Torquil und Amil spielen mit ihren Stimmen und - wie immer bei den Stars - werden gerade die zunächst etwas unbequemen Nummern nach vielmaligen Hören zu einem wahren Hörgenuss. Egal ob etwas ruhiger (Titel 8 und 9) oder wieder etwas schneller (Titel 10) mit dem großen pianobetonten Finale zum Schluss - ein starkes Album.
Schließe mich gerne der Sorge des anderen Rezensenten an, dass man fast ein wenig Sorge hat, dass die in New York und in den USA zunächst verschmähten Künstler nach Kanada gezogenen Künstler, mit zunehmenden Erfolg ihre Leichtigkeit verlieren, die ihresgleichen sucht.
Chance trotz Schönheit?, 24. September 2007
Set Yourself On Fire war rauer, ursprünglicher. In Our Bedroom After The War klingt dagegen schon wie das Ziel einer Reise: perfekt. Die Vocals erinnern bei dieser traumwandlerischen Harmonie und bisweilen bei ihrer gewissen Scharfzüngigkeit an The Beautiful South. Hoffentlich kein Zufall. Es sind allesamt große Songs, die uns die Kanadier hier präsentieren. Stars haben mit diesem Werk eigentlich alles erreicht. Bis auf kommerziellen Erfolg, fürchte ich.
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