Kundenmeinungen
Von Beginn an klasse, 25. Januar 2008
Daniel Craig führt den sofort gebannten Zuschauer bereits in den ersten knapp neun Minuten andauernden Sequenzen des Films in das Leben des bis zum Ende namenlos agierenden Protagonisten - einem Freischaffenden Geschäftsmann im Bereich des Kokainhandels - ein. Der lebt nach einem eigenen Code, der da lautet, bezahle die denen du schuldest und halte dich von unprofessionell agierenden Prolls fern.
Die Geschäfte jedoch werden unübersichtlicher und er überlegt, ob es nicht an der Zeit ist, sich zurückzuziehen und die bereits zur Seite geschafften Gelder zu genießen.
Es sind nicht die gefürchteten Prolls die ihm in die Quere dabei kommen, sondern sein professioneller Boss Jimmy Price fordert von ihm einen zweigeteilten Gefallen ein. Einmal soll er auf Wunsch seines Paten die Tochter eines Kumpels finden und zum anderen einen Deal über eine Million Ecsastypillen mit dem Duke", einem total durchgeknallten, unberechenbaren Typen, abwickeln.
Ab diesem Moment eskaliert das Geschehen, in dem Daniel Craig, der nicht gerade zu meinen Lieblingsschauspielern zählt, für mich überraschend brilliert.
Der Regisseur Matthew Vaughn produzierte zuvor die grandiosen Gangsterfilme Bube, Dame, König, Gras" und Snatch", wovon bezüglich Thrillfaktor in diese Produktion eine Menge einfließt.
Ein Klasse Krimistoff, unterhaltend und kurzweilig rübergebracht. HMcM
Stilvoll, 23. Januar 2008
Matthew Vaughn schafft mit Layer Cake und seinem charismatischen Hauptdarsteller Daniel Craig die Wiedergeburt des britischen Gangsterfilms, der seine Blüte mit Bube, Dame, König, Gras erreichte, seitdem aber zunehmend in Klischees und Stereotypen verfallen war. Craig, der selbst mit dem Kopf in eine Kühltruhe getaucht, noch mehr Charme versprüht, als die meisten seiner Kollegen, brilliert hier als Gentleman Gangster in der von magnetisierender Spannung nur so fiebernden Thrillerkomödie. Von der Machart durchaus mit Tarantino-Filmen vergleichbar. Wenn teilweise auch etwas klischeeüberladen (brutale Serben, dumme Drogenheinis, korrupte Geschäftsleute) weiß er Film dennoch zu überzeugen.
Dauerhafte Spannung, überraschende Wendungen und die bis in die Nebenrollen gut besetzten Schauspieler gestalten den Film sehenswert.
Erwähnenswert ist vor allem der fantastische Soundtrack (Kaluna, The Cult, Scissor Sisters), der die Handlung an einigen Stelle mit typisch britischem Humor unterlegt.
Layer Cake, 15. Januar 2008
Ich kann die positiven Rezensionen nicht verstehen.
Mir persönlich hat der Film überhaupt nicht gefallen.
Die DVD ist in Ordnung.
Die hypnotische Faszination beginnt beim Vorspann..., 26. Dezember 2007
.. und endet erst beim allerletzten Schlußpunkt. Layer Cake ist ein herausragendes Stück Kino. Dramaturgie, Ausstattung, Schnitt und Darsteller sind wie aus einem Guß. Ohne auch nur einen einzigen Hauch von Länge wird die inhaltlich und visuell packende Geschichte aus der Drogenszene Londons erzählt. Im Mittelpunkt darin das Schicksal des Drogen-Managers Daniel Craig, der "sauber" bleiben und später rechtzeitig aussteigen möchte, um sein bis dato verdientes Geld geniessen zu können. Letztendlich kommt alles ganz anders, da eben auch die Drogen-Szene wie jede andere Branche nicht ohne Machtspiele und Intrigen und unberechenbare Aktionen auskommt.
Was mich gefesselt hat, ist, neben der gut besetzten Schauspielerriege und dem durch und durch überzeugenden Daniel Craig, die fabelhafte Machart, die hochmodern daherkommt und ein Fest für die Sinne ist.
Ein unbekanntes Filmjuwel. Uneingeschränkt empfehlenswert.
Absolut sehenswert!, 25. Oktober 2007
Ich muss gestehen, ich war zunächst sehr skeptisch, als mir ein Freund "Layer Cake" empfahl. Ich mag zwar Daniel Craig und Colm Meaney, bin aber kein sonderlich großer Fan von Matthew Vaughn. Auch die Kurzbeschreibung hat mich nicht so überzeugt. Als ich dann aber bemerkte, dass sich der Film mit der Zeile "Von den Machern von Snatch" anpries, habe ich ihn mir doch angesehen. Und ich muss sagen: Hut ab!
Kurzum, der Film hat mich auf der vollen Linie überzeugt und m.E. ist es mehr als gerechtfertigt, wenn er sich u.a. in eine Reihe mit "Snatch" stellt. Craig brilliert in der Rolle des "Mittelsmannes" im Drogenhandel, der eigentlich aus dem Geschäft aussteigen möchte, aber dann doch viel tiefer hineingezogen wird, als ihm lieb ist.
Die vermeintlich verschiedenen Handlungsstränge erweisen sich letzten Endes als ein einziger, in sich zusammenlaufender Strang - mit einer absolut unerwarteten Schlussszene. "Der König ist tot, lang lebe der König!"
Fazit: Diejenigen, die "Snatch" mochten, werden definitiv auch an "Layer Cake" ihren Gefallen finden. Aber auch allen Anderen sei der Film empfohlen. Absolut sehenswert!
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