Kundenmeinungen
nichts wirklich Neues aber hörbar..., 10. Oktober 2007
München ist ja für viele Metal und Prog-Fans eine tolle Stadt. Viele Konzerte, internationale Events, die über die Grenze schwappen usw. Jetzt liegt das fünfte Werk (geistreich: 5th Season) auf dem Plattenteller und will verspeist werden. Manche mögen sich fragen warum die Jungs nach dem Weggang von Hubi Meisel nicht unter neuem Namen formiert haben, vielleicht wäre es ein wenig einfacher gewesen. Trotzdem freuten sie sich über das erfolgreiche Werk End Of Silence (wirklich geistreicher Titel wie ich finde) nach fünf Jahren Ruhe. So weit so gut, was erwartet den Käufer der fünften Generation: Mit Elementen der üblichen Verdächtigen wie Dream Theater, Vanden Plas oder auch Symphony X lassen sie sich vergleichen, aber die Tiefe oder musikalische Begeisterung die mal alle narzisstischen Persönlichkeitsstörungen der eben genannten bei Seite geräumt man bei den Vorbildern raushört, sucht man zumindest auf der CD leider vergeblich. Eigentlich gibt es aber nichts zu meckern, denn hier finden wir schöne Soli, tolle Melodiebrücken und auch herrliche Harmonien sowie ein echt progressives Schlagzeug, mag es an der Stimme liegen, dass dieser Silberling eher wie durch den Trichter gedrückt klingt? Man weiß es nicht... Ein absolutes Muss für alle Heavy Fans (so wird es angepriesen) kann hier nur für Anfänger der Szene zutreffen, denn wer ein paar mehr CDs im Regal stehen hat wird etwas länger brauchen um 5th Season genüsslich einzulegen und durchzuhören, und da ist eben auch mein Problem mit der Scheibe: Das haben wir alles schon mal irgendwo gehört, es ist nicht wirklich experimentell oder revolutionär, versteht das nicht falsch, es gibt auch klare immer wieder auftauchende Linien bei Veröffentlichungen die ich bevorzuge und die immer wieder gerne gehört werden (ich denke da mal an Rapid Eye Movement von Riverside) aber das hier vorliegende Scheibchen gehört leider nicht dazu.
klasse , 24. September 2007
Dreamscape aus München ist eine Prog Metal Band, die in den letzten Jahre mit einigen Besetzungswechseln zu kämpfen hatte und nun Roland Stoll (Vox), Benno Schmidtler (Bass) und Jan Vacik (Keyboard) verloren hat. Ein harter Schlag für eine Band, die schon 1997 Platten veröffentlicht! Doch für die anstehende Tour mit Sieges Even hat man ein komplett neues Lineup aus dem Boden gestampft. Respekt! Hoffen wir, dass es die richtigen Musiker waren.
"The 5th Season" knüpft eigentlich genau dort an, wo der Vorgänger "End Of Silence" aufgehört hat - progressiver Metal mit einem Hang zu Dream Theater zu "Images And Words" mit etwas mehr Biss. Besonders Roland Stoll erinnert gerne an James LaBrie mit etwas weniger Höhen. Musikalisch gibt es bei den Süddeutschen also bewährte Kost mit den typisch überlangen Songs, den instrumentalen Passagen, den Keyboardsounds und Gitarrensoloeinlagen. Der längste Song ist der mit 14 Minuten überlange Titelsong "The 5th Season", welcher wie auch andere Stücke recht abwechslungsreich arrangiert wurde und die Platte garantiert nicht langweilig werden lässt.
Im Endeffekt haben Dreamscape mit dieser Scheibe kein schlechtes Werk vollbracht und werde ihre Fans zufrieden stellen können, wenn diese nicht was Neues erwarten. Denn vom Stil her sind Dreamscape traditioneller als die großen Brüder von Dream Theater. Sie sind eher so was wie die deutschen Shadow Gallery. Da weiß man einfach was man hat, ohne das Album gehört zu haben. Das ist doch auch mal eine Kaufempfehlung, oder?
Ich glaube die limitierte Auflage hat sogar noch Bonusstücke!
Grossartig !!, 22. September 2007
Eine würdige Abschiedsvorstellung des alten Line-ups; dabei noch sehr treffend mit "Farewell" als den letzten Track :o)
In diesem Sinne - Ich bin schon gespannt auf den nächsten Output der "reborn" Dreamscapes.
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