Kundenmeinungen
Unglaublich, 25. Oktober 2008
Da hat ja echt mal jemand was ganz neues geschaffen mit Iliketrains!Schon das alleine verdient ja hoechste anerkennung.Aber die musik ist wirklich super, zumindest wer schwermuetiges mag.
Die derzeit beste Band der Welt!, 22. Februar 2008
Nehmt Nick Cave! Nehmt die Swans! Nehmt Sophia! Nemt Otto Klemperers "Wagner Legacy! und ihr habt =iLIKETRAINS! So hört es sich an, wenn man ausserhalb der ISS sich die Erde anschaut. Musik in schweren Mollgeladen, Melodien die sich aus wenigen Tönen ins Nirwana steigern können, unendlich schön, unendlich sagenhaft, als wären Morricones Westernmelodien im Hier und Heute gelandet und trotzdem "one step forward,take six steps back". Unglaublich! Dazu keine Liebestexte, sondern History aus vergangenen Tagen. Wow, wasfür eine Band. Nix fürs Radio, oder Partys, einfach die schönste Musik, die es zurzeit gibt. Elegies to Lessons Learnt ist ein Album zu dem man am besten, Joseph Brodskys "Grosse Elegie an John Donne" liest, oder nur anJohn Donne denkt! Ein Masterpiece für die Ewigkeit!
Wundervoll zelebrierte Traurigkeit, 17. Dezember 2007
iLiKETRAiNS machen düsteren, gitarrenorientierten Art-Rock der ganz gepflegten Sorte (mit leichten Ausflügen ins Shoegazing). Wenn man sich nicht von der depressiven Grundstimmung abschrecken lässt, erwarten einen 50 musikalisch perfekte Minuten, in denen große Gefühle von Trauer und Schmerz zelebriert werden. Das ist sicherlich Geschmackssache und auf keinen Fall Mainstream, in sich aber geschlossen und rundum gelungen.Musikalisch liegt das Album zwischen MOGWAI, NICK CAVE und MIDNIGHT CHOIR. Die Stücke sind langsam bis Midtempo und haben einen starken Spannungsbogen. Meist beginnt es leise, bis sich die mit starken Halleffekten versehenen Gitarren und das Schlagzeug einmischen. Hier seien vor allem die Titel "We All Fall Down", "Voice Of Reason" und das elfminütige Doppel "Spencer Perceval / Epiphany" genannt. David Martin singt mit qualvollem Bariton düstere Mantren. Hier taucht ein Piano auf, dort versteckt sich eine Violine, und einmal klagt eine einsame Posaune.Zu viel von diesem Kummer ist vielleicht nicht gut für die Seele; aber insgesamt ist das hier ein Album ganz großer Gefühle. Man möchte nur Herrn Martin wünschen: "David - lach doch auch mal!"P. S.: Noch ein Tipp: wer dieses Album mag, wird iLiKETRAiNS' Album "Progress/Reform" lieben! Aber bitte auf die 8-Track-Version mit dem Bonus-Titel "Before The Curtains Close" achten!
Album des Jahres!, 30. November 2007
Ich kann den Worten der anderen Rezension nur beipflichten!Ganz großes Kino. Im wahrsten Sinne des Wortes. Zu dieser Platte sollte ein Film gedreht werden. "Ghosts of Jesse James and Robert Ford in London" oder so ;-).Das beste an dieser schönen Platte, sie wächst mit jedem Hören. Je mehr man sich mit ihr befasst, um so intensiver wird sie und reisst Dich aus dem Alltag. Unbedingt zulegen, dem Album Zeit schenken und diesen Schatz genießen!
Nach der sensationellen Debut-EP ein ebenso gutes Album. , 27. August 2007
Die Debut-EP von iLiKETRAiNS war eine der erstaunlichsten Veröffentlichungen 2006. Dem Quintett aus Leeds gelang es darauf unwahrscheinlicherweise instrumentalen Postrock (viel Gitarre, manchmal Streicher oder Bläser) im Stil von Godspeed oder Mogwai mit einer an Michael Gira (Swans) erinnernden Stimme und Texten über bisher in der Rockmusik kaum erschlossene Themen - Scotts tragische Südpolexpedition, das Schliessen von Zugstrecken, Schachgrossmeister Bobby Fishers Nervenkollaps - auf geradezu wundersame Weise zu verbinden. Unwiderstehliche, langsam beginnende Songs steigerten sich da zu orkanartigen Stürmen, wie sie Scott und sein Team das Leben kosteten (meisterhaft illustriert im "Terra Nova"-Video, das nicht nur den Rezensenten die eine oder andere Träne zerdrücken liess). Das Debutalbum (ent)hält, was der Titel verspricht: Elegien und gelernte Lektionen. Zu den Elegien gehören Spencer Perceval" (und Single-B Seite I Am Murdered"), gewidmet dem einzigen ermordeten britischen Premierminister (1762-1812), 25 Sins", über den Grossen Brand von London (1666), oder das grossartige Remnants of an Army", über den einzigen Überlebenden von 16.500 in Afghanistan massakrierten Briten (1842). Damit ist eines klar: viel zu lachen gibt's bei iLiKETRAiNS nicht, aber davor warnt ja bereits der Titel. Und das erwartet wohl auch niemand von einem Album, dessen erster Song We All Fall Down" heisst und der letzte Death Is The End" - was ILiKETRAiNS zur wohl einzigen Band macht, für die Richard Dawkins singen würde. Was die gelernten Lektionen betrifft, so ist die wichtigste, dass ein 50-minütiges Album besser ist als eine 30-minütige EP - zumindest, wenn man so viele so wunderbare Songs auf Lager hat wie diese phantastische Band.
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