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Iced Earth: Framing Armageddon (Something

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Framing Armageddon (Something

Iced Earth

Steamhamme (SPV)

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08/Sep/2008 - 13:31


Beschreibung

Mit dem ersten Teil ihres Something Wicked-Doppelschlags knüpfen Iced Earth an einen der größten Klassiker ihrer Karriere an, verheddern sich dabei aber nicht in Selbstbeweihräucherung oder Vergangenheitsverherrlichung.

1998 veröffentlichte Mastermind Jon Schaffer mit seiner damaligen Besetzung den Meilenstein Something Wicked This Way Comes, dessen letzten drei Songs ein ebenso komplexes wie komprimiertes Textkonzept zugrundelag. Die ganze, ungekürzte Geschichte möchte Schaffer auf zwei Alben erzählen, von denen er das erste Framing Armageddon (Something Wicked Part 1) betitelt hat. Was auf den ersten Blick wie ein überambitioniertes Mammutwerk daherkommt, entpuppt sich allerdings schon beim ersten Hören als songorientierte, homogene Scheibe, deren Einzelteile auch ohne das verbindende Konzept prima funktionieren und alles andere als ein Abklatsch der Originale sind. Eingerahmt von einigen stimmungsvollen Zwischenstücken, überzeugen Iced Earth mit gutklassigen, clever strukturierten Songs, in denen die Gesangsmelodien genauso wichtig sind wie die instrumentalen Feinheiten. Getragen wird die CD wie gewohnt von Tim Owens´ ausdrucksstarker Stimme und Schaffers nanometergenauer Rhythmusgitarren-Arbeit, die diesmal nicht so unterkühlt abgemischt wurde wie auf dem Vorgänger The Glorious Burden. Das Ergebnis ist ein organisches, abwechslungsreiches Metal-Epos, das Lust auf den zweiten Teil macht. -- Michael Rensen





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Gutes Album, aber lange nicht perfekt, 4. Januar 2008

Nachdem mir die "Glorious Burden" eigentlich gar nicht gefallen hat, war meine Erwartungshaltung beim Hören der "Framing Armageddon" ziemlich überschaubar. Zum Glück! Hätte ich ein Schaffer-Meisterwerk erwartet, wäre das Gejammer jetzt groß. So war ich sogar positiv überrascht.
Die "Framing Armageddon" hat wirklich ein paar sehr gute Momente (Ten thousand strong, Domino Decree, The clouding), kann aber dieses Niveau leider nicht über die komplette Spielzeit halten. Schade.
Zu oft gibt's Iced Earth von der Stange ohne wirklich zündende Refrains. Da ist man vom Debut, der Stormrider, Dark Saga oder auch der Something wicked this way comes ein ganz anderes Niveau gewöhnt. Im direkten Vergleich mit diesen PowerMetal-Meilensteinen bleibt man hier locker ne ganze Runde zurück.
Wie also die Framing Armageddon fair bewerten? Eine Runde = 1 Stern, also gut gemeinte 4 Sterne (eher 3,5).
Ach ja, Ripper Owens. Sicherlich technisch einer der besten seines Fachs und auch hier mit toller Leistung, aber mich nervt einfach seine Stimme. Sorry. Liegt's nur an ihm oder auch an der fehlenden Kreativität von Schaffer? Ich weiß nur, daß seit Matt Barlows Abgang der Stern am Sinken ist...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Erstklassiges Konzeptalbum, 4. Januar 2008

Ja auch ich war zuerst skeptisch, ob man denn die Story vom '98 Album zu einem Doppelalbum aufblasen muss.
Ja auch ich mag Matt Barlow (der ganz nebenbei bemerkt wieder zu IE zurückgekehrt ist) lieber als den Ripper.
Aber Herr Schaffer hat mich eines besseren belerhrt, denn Framing Armageddon rockt. Und zwar richtig. Wenn man erst mal den sehr unspektakulären Opener verkraftet hat, dann werden einem hier Songs in die Gehörgänge gezimmert, wie man sie seit Jahren von Iced Earth nicht mehr gehört hat. Hier gibts schnelle Bretter, ultrastarke Midtempo Brecher, ein Überlanges Epos und jede Menge kurze Intros, die mal ausnahmsweise nicht zum Selbstzweck inszeniert wurden, sondern sich wunderbar in das GEsamtkunstwerk einflechten und nicht eine Sekunde stören. Und das beste an der Geschichte ist die Tatsache, dass FA sowohl als Konzeptalbum funktioniert, das man sich in einer Stillen Stunde komplett reinzieht, wie auch die Songs alleine für sich stehen können, die man beim Auto fahren auch gerne mal lauter aufdreht.
Vom Artwork, über das Songwriting, bis zur Produktion. Framing Armageddon ist für mich das Beste Album seit Burnt Offerings, auch wenn man zu gerne gewusst hätte wie das Material mit Matt Barlow geklungen hätte.

Einen Stern Abzug gibt es für den Opener und den Song Infiltrate Assimilate. Das sind Füller die eigentlich schon zum schlechtesten gehören was Herr Schaffer je geschrieben hat.
Ansonsten bin ich restlos begeistert und vergebe 4 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

Spielzeit: 70 min


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Iced Brain, 4. November 2007

Jon Schaffer hat mit den ersten 3 (meinetwegen auch 4) Alben Metal-Geschichte geschrieben und mir persönlich zahllose Momente des privaten Glücks spendiert, wenn seine Galoppel-Galoppel Rhythmus Gitarre mein Kleinhirn zersägt hat. Iced Earth, Colors, Night Of The Stormrider, Pure Evil usw. sind absolute Klassiker, die auch nach dem hundetsten Male für Gänsehaut sorgen.

Bereits The Dark Saga hatt einen leichten Tick in Richtung Kitsch, dies wurde damals jedoch als "endlich mal etwas songdienlicher" begrüßt. Something Wicked war für mich bereits der Zeitpunkt WinkeWinke zu sagen, da hier nur noch wiederlicher Pathos aus den Rillen quoll.

Offensichtlich wurde diese Karte konsequent weiter ausgespielt und findet hier seinen traurigen Höhepunkt. Wo sind die Killer-Riffs? Wo sind die Gänsehaut-Refrains? Wo die geniale Atmosphäre? Nee, Jon, verkauf mal lieber deine ollen Uniformen, aber lass uns mit diesem leicht schalen Gebräu lieber in Ruhe.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  ...nur noch traurig..., 28. Oktober 2007

Der tiefe Fall einer Legende geht weiter! Jon Schaffer einst umjubelter Held, grandioser Songwriter und Aushängeschild der US Power Metal Bewegung der 90er setzt auf Framing Armageddon genau da fort, wo er mit Glorious Burden aufhörte, setzt die Maßstäbe gar noch weiter in den Sand und steuert sein einst so glänzend und uneinnehmbar mächtiges Schiff namens ICED EARTH unbeirrt weiter nach unten, in die Tiefen der Belanglosigkeit, ins Mittelmass harmloser 08/15 Metal Kunst, ins totale Nichts!

Eine Konzeptstory hat er sich vorgenommen der gute Jon, wie aber soll so was funktionieren, wenn man nicht mal mehr den Funken von Kreativität in sich hat. Die endgültige Geschichte, die finale alles überragende Fassung der einst so grandiosen Something Wicked Trilogy will er uns erzählen, wie aber soll das klappen, wenn die Untermalung der netten Story nicht mehr ist, als substanzlose Metal Schonkost, voll von gezwungen überladenem Bombast, aufgesetzt schwachen Melodien, kitschigem Pathos und generell fernab aller Emotion. Vorbei ist die Zeit, wo ICED EARTH bretthart und doch so epische Power Metal Songs offenbarten, die tief unter die Haut und mitten ins Herz trafen, gezählt sind die Tage, in denen diese große Band solche große Taten vollbringen konnte, wie die hier bekundete.
ICED EARTH 2007 heißt: Keine packenden Riffs, kein einziger Moment wo große Melodien den Hörer berühren können, kein Anflug von mitreisender Klasse. Es dominiert die 08/15 Kost, eintöniges Songwriting, halbgare Gehversuche ohne packende Momente. Die Refrains klingen steril und herzlos, haben allesamt dasselbe möchtegernepisch und chorhinterlegte Gewand und gleichen sich im Endeffekt wie ein faules Ei dem anderen. Ich kann, will und werde hier gar nicht auf jeden einzelnen dieser völlig austauschbaren, teils gar nervigen Songs eingehen ich hab mir die Scheibe wieder mal vergeblich versucht schön zu hören, scheiterte aber leider ebenso kläglich wie beim schwachen Vorgänger, der - ich wollte das nie sagen müssen - trotz aller Kritik teils gar besser war als dieses Teil. Allein die Tatsache, dass eine eh schon mäßige Nummer wie Ten Thousand Strong neben einem halbwegs guten The Clouding und dem akzeptablen A Charge To Keep zu den spärlich und mageren Höhepunkten eines ICED EARTH Albums zählt, zeigt wie prekär die Situation ist. Solch ein schwaches Album hätte auch ein Matt Barlow sicher nicht retten können, man muss aber am Schluss dieser traurigen Kundgebung auch noch anmerken dürfen, dass sich Ripper Owens noch weit penetranter als bislang durch die laschen Kompositionen heult, mit ungeheuer aufdringlicher Extremkopfstimme noch viel mehr als bislang nervt und die teils eh schon wirklich armseligen Nummern mit einer technisch einwandfreien, unterm Strich aber total sterilen Leistung endgültig in den Sand setzt.

ICED EARTH standen bis vor einigen Jahren noch für perfekten Power Metal und hatten ausnahmslos großartige Werke im Petto. Diese Band war so mächtig wie wenige andere, strotzte vor Kreativität, unbändiger Energie, perfekter Härte, Dynamik und Schönheit. Jedes Werk bestach durch packende Melodien, messerscharfe Gitarrenarbeit, überragend und kreatives Songwriting und große Gesangslinien, die den perfekten Songs ihren letzten Schliff gaben. Heute ist all das Geschichte, übrig geblieben ist purer Durchschnitt, Tristesse, einfallsloses Mittelmass. Totale Enttäuschung!

Der Absturz der Legende geht weiter, aber keine Sorge, viel weiter kann diese Institution nun wirklich nicht mehr fallen & der vorläufige Tiefpunkt ist (hoffentlich) erreicht!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Nie wurde der Untergang so episch in Szene gesetzt..., 27. Oktober 2007

Als ich die Scheibe mit sehr hohen Erwartungen gekauft habe (da sie von allen Seiten als Mammutwerk angekündigt worden war), war ich erst einmal entäuscht: Nach dem ruhigen, langsamen und ein bißchen melancholisch wirkenden Opener "Overture", der mir super gefallen hat, und dem ersten Lied "Something Wicked, Part 1" ließ die CD in meinen Augen rasch nach.

Doch spätestens, als ich die Lyrics komplett gelesen hatte und dementsprechend der gut strukturierten und spannenden Geschichte folgen konnte, die hier erzählt wird, relativierte sich dieser negative Eindruck. Denn sowohl musikalisch als auch gesanglich wird mit kleinen, feinen Nuancen die Emotionalität, die Brutalität, die Melancholie, wirklich jedes Gefühl, das dieser Geschichte zu grunde liegt, eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht.

Nach mehrmaligem Hören spürt man auch die Feinheiten der Komposition; die zuerst einheitlich wirkende Musik tritt in den Hintergrund und man "lernt" auf die ganz kleinen Tonspiele zu achten.
Der viel kritisierte Sängerwechsel: Schade, das Barlow aufgehört hat, ja. Aber der Ersatz kann sich sehen bzw. hören lassen! Wahnsinn, wie dieser Mann singen kann!

Songs wie "Retribution through Time", "The Clouding" oder "Something Wicked, Part 1" sowie der titelgebende Song "Framing Armageddon" werden für mich immer zu meinen Favoriten gehören.

FAZIT: Seit ich die Scheibe habe, höre ich nichts anderes mehr. Ungelogen, jeden Tag seit dem Erscheinen des Albums höre ich diese Scheibe mindestens einmal durch.




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