Kundenmeinungen
einfach nur langweilig, 28. August 2008
Natürlich gibt es unterschiedlichen Geschmack, was das Leben ja auch ganz spannend macht. Trotzdem maße ich mir mit meiner langjährigen Erfahrung als Metal-Fan (u.a. auch von Iced Earth) an, nach mehrmaligem Hören einer CD grundsätzlich beurteilen zu können, wie deren Potential ist. FA ist so dermaßen erschütternde 08/15 Durchschnittskost, daß ich mich erstaunt frage, wie Mr. Schaffer vor gar nicht so langer Zeit das tolle Gettysburg schreiben konnte (um Längen besser als der Rest vom ebenfalls mauen The glorious Burden). FA strotzt nur so vor belanglosen Zwischenspielen, langweiligen, sich ähnelnden Riffs und vollkommen aufgesetzten, auf Krampf bombastisch gemachten Refrains, daß man gar nicht weiß, welcher Part sich am besten als abendliche Einschlafhilfe eignen würde. Wäre da nicht, ich vergaß, der Nervgesang vom Ripper (und das sagt ein eingefleischter King Diamond Fan), der Matt Barlow nie das Wasser reichen konnte und einfach nicht zu IE paßt. Komplette Enttäuschung ... andererseits hab ich IE vor kurzem auf dem RH-Festival gesehen und das war einfach nur geil. Natürlich hatten sie dort fast ausschließlich ältere Songs in der Setlist, was nicht zuletzt für eine gute Selbstkritk spricht. :)
Er ist ja bald wieder da !, 24. April 2008
Wer den ersten Teil geliebt hat kann den zweiten getrost im Klo runterspülen.Ist leider so. Das Gekreische gehört einfach nicht zu Iced Earth und Mastermind Schäfer hat das ja offensichtlich auch kapiert. Jetzt wo Matt Barlow mit seiner unnachahmlichen Stimme wieder da ist kann ich nur hoffen das die Ripper-Alben neu eingespielt werden.Den Barlow's Stimme ist Iced Earth. Und mal ehrlich, das weiß jeder.
F r a m i n g A r m a g e d d o n, 23. Februar 2008
Drei lange Jahre nach "Glorious Burden" meldete sich der Riff-Gott aus den Staaten, Jon Schaffer, mit "Framing Armageddon Something Wicked Part 1" 2007 zurück. Mit von der Partie war wieder Tim "The Ripper" Owens am Mikro. Zur Einstimmung erschien kurze Zeit vorher die Mini-CD "Overture Of The Wicked" (siehe meine Rezi). Die Story von "Framing Armageddon" wurde bereits von anderen Rezensenten ausführlich erzählt. Nur so viel, es ist sowas wie die Fortsetzung von "Something Wicked This Way Come" von 1998.Jon Schaffer ist ein richtig gutes Werk gelungen. Ein tolles Riff nach dem Anderen. Ausserdem hat er gute Musiker um sich versammelt. Besonders der Ripper liefert wieder eine erstklassige Leistung. Er schreit und singt sich die Seele aus dem Leib. Anspieltipps sind `Something wicked Part 1`, `A charge to keep`, `Ten thousand strong`, `The clouding` und `Framing armageddon`. Besonders `The clouding` ist grosse Klasse. Der Song fängt als Ballade an und steigert sich dann gewaltig.Jedoch zieht sich das Album manchmal arg. Die vielen kurzen Zwischenstücke sind nicht immer gelungen. Manchmal geht dem Werk ein bißchen `die Puste` aus.Insgesamt ist "FA Something Wicked Part 1" ein wirklich starkes Album, aber mit kleinen Schwächen, so dass ich gute 4 Sterne vergebe. Wenn das Ganze etwas straffer inziniert worden wäre, wäre sicherlich mehr möglich gewesen.Eine gute und eine schlechte Nachricht. Im Dezember `07 musste Tim Owens gehen. Dafür ist Matt Barlow der neue alte Sänger. Dieser soll direkt den zweiten Part von "Something Wicked" einsingen.
something wicked, 21. Januar 2008
Mit dem letzten guten Iced Earth-Album "Something Wicked This Way Comes" von 1998 und dem anschließende Konzertmitschnitt "Alive in Athens", hatten Iced Earth den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht. Das neue Werk sollte wieder an diese Glanzzeiten anknüpfen. Leider trifft das nur auf die Texte zu. Lediglich der Opener "Something Wicked", das getragene "Charge To Key", und die Up-Tempo Nummer "Ten Thousand Strong" lassen aufhorchen und retten das Album vor der totalen Belanglosigkeit. Nach den neuesten Entwicklungen im Iced Earth Lager wird wohl Ex-Sänger Matt Barlow den 2. Teil der "Something Wicked-Saga", die noch 2008 erscheinen soll, einsingen und damit den Kreis zu dem mittlerweile 10 Jahre alten SWTWC-Albums schliessen. Ob die erneute Zusammenkunft zwischen Schaffer und Barlow jedoch das kreative Loch, indem sich Iced Earth befinden schließen können wird sich in Zukunft zeigen.
Gutes Album, aber lange nicht perfekt, 4. Januar 2008
Nachdem mir die "Glorious Burden" eigentlich gar nicht gefallen hat, war meine Erwartungshaltung beim Hören der "Framing Armageddon" ziemlich überschaubar. Zum Glück! Hätte ich ein Schaffer-Meisterwerk erwartet, wäre das Gejammer jetzt groß. So war ich sogar positiv überrascht.Die "Framing Armageddon" hat wirklich ein paar sehr gute Momente (Ten thousand strong, Domino Decree, The clouding), kann aber dieses Niveau leider nicht über die komplette Spielzeit halten. Schade.Zu oft gibt's Iced Earth von der Stange ohne wirklich zündende Refrains. Da ist man vom Debut, der Stormrider, Dark Saga oder auch der Something wicked this way comes ein ganz anderes Niveau gewöhnt. Im direkten Vergleich mit diesen PowerMetal-Meilensteinen bleibt man hier locker ne ganze Runde zurück.Wie also die Framing Armageddon fair bewerten? Eine Runde = 1 Stern, also gut gemeinte 4 Sterne (eher 3,5).Ach ja, Ripper Owens. Sicherlich technisch einer der besten seines Fachs und auch hier mit toller Leistung, aber mich nervt einfach seine Stimme. Sorry. Liegt's nur an ihm oder auch an der fehlenden Kreativität von Schaffer? Ich weiß nur, daß seit Matt Barlows Abgang der Stern am Sinken ist...
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