Kundenmeinungen
Was erwartet man mehr?, 23. Dezember 2007
Als ich Once Upon A Time in the West zum ersten Mal einlegte, dachte ich nur okay die Platte hätte besser sein können. Aber als ich sie ein paar mal gehört hatte gefiel mir die Platte immer besser. Okay ein Album mit einer Spieldauer von knapp 38Minuten ist ziemlich knapp gehalten und das CD Cover ist alles andere als gewöhnlich. Aber allein die Songs Suburbans Knights und Tonight machen diese CD kaufenswert. Im großen und ganzen geb ich zwar zu "Stars of CCTV" gefiel mir zwar etwas besser, aber das zweite Meisterwerk der Jungs braucht man deshalb noch lange nicht zu verstecken.
Im Westen nichts Neues..., 9. November 2007
Wieder ein gelbes Cover und auch der Schriftzug hat sich nicht wirklich geändert! Null Innovation! Scheint so, stimmt aber eigentlich nicht! "Once upon a time in the west" heißt der zweite Longplayer der außerordentlich erfolgreichen britischen Rocker von Hard-Fi! Nach dem grandiosen Vorgänger "Stars of the CCTV", welches sich vor allem die sinnlose Kameraüberwachung in englischen Städten zum Thema genommen hat, werfen Fronter Richard Archer nun ein weiteres Mal alles in die Waagschale und bieten uns erneut fröhlichen Rock, der eigentlich in gar kein Genre richtig einordenbar ist!Hier wird eigentlich so alles vermischt, was es auf dem Markt so gibt! Da dominieren die Pop-Refrains, während die Gitarren braten und auch der manchmal an die guten, alten Queen erinnernde Bombast blitzt hie und da auf (vor allem in "I shall overcome"). Auch wenn Innovation im Hause Hard-Fi nicht unbedingt groß geschrieben wird, wird dem Fan auf "Once upon a time in the west" auf alle Fälle eines geboten: Abwechslung!!!Das Album schwenkt hin und her zwischen eingängigen und groovenden Rockern, wie die Single "Suburban knights", tiefgründigen Balladen ("Tonight") und wiederum einfach schwerelose Pop-Songs, die für das Autoradio perfekt geschaffen sind ("Help me please")!Hier ist einfach alles enthalten und trotzdem kann der rote Faden auf dieser Scheibe aufrecht erhalten werden, d.h. dass es trotz allem kein undurchschaubares Durcheinander geworden ist! Natürlich kann ich den Vorwurf von einigen Fans verstehen, der sich vor allem auf die Ähnlichkeiten zum ersten Album bezieht! Es stimmt, dass sich nicht viel getan hat, doch trotzdem bin ich positiv überrascht, dass Hard-Fi in der Lage waren, nach ihrem weltweit erfolgreichen Debut-Album eine solch überzeugende Scheibe einzuspielen!!!Das Cover-Artwork ist zwar lustig und zieht zweifelsohne die Aufmerksamkeit auf sich und ist eigentlich als Protest auf die Internet-Piraterie gemeint, doch irgendwie kommt das nicht so überzeugend rüber, wie es sich Archer und Co. vielleicht vorgestellt hatten! Das nächste Mal vielleicht...
Hard Fis zweite kann nicht ganz überzeugen!, 22. Oktober 2007
Hard Fi sind größer geworden. Und das nicht nur in Erfolg gemessen. Sie entlarven sich als Liebhaber großer Räume und Flächen und haben es zum Glück gewagt, richtig aufwendigen Pop zu produzieren.Hart geschlagene Akkustikgitarren, schneidende Stromgitarren, rhythmische zurückgenommene Strophen und dann Breitwand-Refrains in Technicolor mit Chören, die einen komplett umzingeln. Wenn dann alle Vokale von a bis e durchgesungen sind und wir noch nicht vor Ehrfurcht zu Boden gehen, kommt als Kavallerie das Orchester angaloppiert. Kein Wunder, dass Hard FI ihr Album Once Upon A Time In The West genannt haben. Hier werden keine Gefangenen gemacht, hier wird höchstens bekehrt und der Treck zieht noch ordentlich westwärts. Das ist natürlich alles auch feuriges Blendwerk. In Wahrheit ist Hard Fis Verehrung des guten alten Westens gespickt mit Attacken auf dessen Dekadenz und Scheinheiligkeit. Genau wie auch der Film Once Upon A Time In The West aus den Siebzigern ist auch dieses Album gleichzeitig eine Hommage an und eine Abrechnung mit einer vergangenen und idealisierten Ära.Leider halten sie diese Linie nicht bis zum Schluss durch. Und ob sie überhaupt Ironie-fähig genug sind, sich selbst dabei zu hinterfragen, bleibt unklar. Aber auch ohne den gedanklichen Überbau kann man die großen Bilder genießen.
Größte Enttäuschung des Jahres, 4. Oktober 2007
Ich bin eigentlich der größte Hard-Fi Fan. Habe 2 Jahre in Staines gewohnt (Heimatort der Jungs) und die Musik des Debütalbum "Stars of CCTV" hat mich seitdem immer begleitet. Das Album hängt sogar eingerahmt als Doppel-LP in meinem Wohnzimmer..aber jetzt der SCHOCK - Das 2. Album. Es ist einfach nicht tragbar, es ist unglaublich repetitiv, immer die gleichen Riffs, immer wieder das gleiche, immmer wieder denkt man gleich geht es los, aber nichts kommt. Langsam, langweilig, lustlos. Schaffe es nicht mir die Lieder bis zum Ende anzuhören. Unglaubliche Enttäuschung. Suburban Knights ist hörbar aber haut mich auch nicht vom Hocker. Sorry boys from Staines - einfach nur schrecklich. Verkaufe das Album sofort wieder.....
Laaangweilig, 29. September 2007
Es ist mir ein Rätsel, warum gerade diese Band so gehypt wurde. Die meisten Songs sind schön radiotauglich glatt poliert und stören nicht beim bügeln. Nun habe ich Hard-Fi auch live gesehen, spätestens hier wird deutlich, dass Hard-Fi bestenfalls Durchschnitt sind. Irgendwie erinnern mich Hard-Fi an die glattgeschliffenen Bon Jovi (seit Ende der 90er), dass meine ich noch nicht einmal böse. Als Plattenmanager hätte ich so eine Mainstreamband auch gern unter Vertrag, nur es ist halt anspruchslos und langweilig, den Jungs länger zuzuhören. Klar ist Suburban Knights ne schöne Nummer, die man gern im Radio nebenbei hört, aber das war es dann auch schon. Meine Prognose: Hard-Fi wird man bald wieder vergessen. Mein Tipp, wer es um Längen besser kann: Biffy Clyro ("Puzzle")
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