Kundenmeinungen
The best album ever!, 9. Januar 2008
EPICA ist meine absolute Lieblingsband, die selbst Nightwish haushoch topt.
Ich verstehe erlich gesagt nicht, warum die Grunts so schlimm sein sollen, mich persönlich stört das nicht im geringsten.
Meine Empfehlung: Ein absoluter Pflichtkauf!
oft missverstanden aber trotzdem genial, 8. Januar 2008
ich denke, dass die einzelnen songs und somit ihre vorzüge sowie nachteile ausreichend erörtert wurden, weswegen ich auf derartige details verzichten werde. ich halte die cd für herausragend, was aber schon ausreichend dargelegt wurde, der gesang ist von höchstr qualität, jeder song ein unikat.
vielmehr habe ich nach dem lesen der vorigen rezensionen die frage im kopf, warum man epica hört, obwohl man allergisch auf grindcore und deathmetal-elemente reagiert. das genre des epic metals ist mittlerweile zu meinem bedauern genauso von marktüberfüllung und konvormität betroffen wie gängigere musikrichtungen. also müsste epica den hörer mit dem hang zum außergewöhnlichen, der vor ca einem jahrzehnt vielleicht mit begeisterung nightwish entdeckte, durchaus zusagen.natürlich ist es verständlich, dass nicht jeder animalisches gegrunze als musik bezeichnen mag, muss man auch nicht. was mir aber nicht in den kopf geht, ist die tatsache, dass liebhaber eines eher extravagante musikgenres plötzlich bei epica nach musikalischer abrüstung verlangen. dann soll man das gegrunze meiden aber nicht ernsthaft den wunsch äußern, die band möge sich in zukunft stromlinienförmiger verhalten und kürzer treten was die musikalische bandbreite betrifft. damit schneiden sich freunde des epicmetal ins eigene fleisch. ich kann natürlich nur für mich sprechen, wenn ich sage, dass der kombination aus grunts und der opernstimme simones
durchaus ein gewisser reiz zu grunde liegt. für mich wirkt dies wie ein duett von dämon und engel, interessant, außergewöhnlich, einmalig faszinierend, fast wie eine akustische darstellung von ,,die schöne und das biest". wer also die grundidee der band kritisiert, sollte sich vielleicht harmloseren zuwenden, da die musik zweifelsohne keine leichte kost ist. wer stirb langsam aus der videothek ausleitht kann sich schließlich auch nicht über die dargestellte action und fehlende romantik beschweren. wer epica hört, kann sich nicht über deathmetal-passagen und somit über das genre, welches sie vertreten auslassen. genauso absurd wäre es, wenn ein notorischer blackmetalvertreter sich epica ohne simone wünschte, da ihm nur die grunts zusagen. epica ist nicht jedermanns geschmack aber dafür einzigartig und das sollen sich auch bleiben
Schon die ersten, 30. Dezember 2007
drei Alben von Epica konnten überzeugen. Phantom Agony und Consign To Oblivion waren echte Kracher. Auch das Album The Score - An Epic Journey ist auf seine weise ein sehr gutes Album. Gut The Divine Conspiracy kann nicht ganz den Standart der ersten beiden Alben halten. Es ist für meinen Geschmack etwas zu sehr mit Orchester Passagen überlagert. Das kann manchmal ein bißchen nerven. Ich empfinde es auch als äusserst begrüßenswert das sich Epica nicht nach dem Zwangswechsel zu Nuclear Blast in die kommerzielle Schiene haben drängen lassen. Auf dieser CD wird sehr viel mit Growl Gesang und Tempowechseln gearbeitet. Was für manche die bis jetzt Band aus diesem Genre nur mit Frauengesang gehört haben etwas abschrecken wird. Das hat diese CD aber bei weiten nicht verdient. Hat man sich aber daran erst einmal gewöhnt, wird man auch die größe dieses Albums feststellen können. Alles in einem ein gelungens Werk das eigentlich 4,5 Sterne verdient hätte diese man aber leider hier nicht vergeben kann. Darum fette 4 Punkte für das Album. Einen halben Punkt ziehe ich deswegen ab weil es mir etwas zu Orchesterlastig ist. Aber trotzdem für alle die von Nightwish die Nase voll haben stellen Epica mehr als eine Alternative dar.
Epica verirren sich im Nirvana, 25. November 2007
Ich muß mich (leider) der Rezension von `Phil` vollkommen anschliessen. Waren die beiden ersten Alben von EPICA auch schon keine `leichte` Kost, sondern recht schwer verdaulich, so übertreibt die Gruppe es mit "The Divine Conspiracy" total. Die bombastischen Sounds wurden nochmal gesteigert, das Gegrunze leider auch und jede Menge `Prügel`-Parts sind vertreten.
Zu den Songs:
Indigo-prologue: Ein schöner Beginn, bombastisch und mit lateinischem Gesang.
The obsessive devotion: Recht hart und schnell, aber auch viele breaks. Simone Simons singt hier sehr abwechslungsreich, gerade die gesprochenen Parts gefallen gut. Der Grunz-Gesang passt noch ganz gut.
Menace of vanity: Schrecklich, total überzogen, auch der Gesang von Simone und Mark Jansen.
Chasing the dragon: Wunscherschöne Ballade, Simone zeigt, dass sie nicht nur die schönste, sondern auch eine geniale Sängerin ist. Wenn das Ende des Songs nicht wäre, das Gebolze macht alles kaputt! Es bleibt ein mehr als fader Geschmack übrig.
Never enough: Mittleres Tempo und recht ordentlich. Hoffnung kommt auf, dass `Menace of vanity` und das Ende von `Chasing the dragon` nur Ausrutscher waren.
La` petach Chatat Rovetz: Kurzes Instrumental, recht nett.
Death of a dream: Schrecklich, ich dachte schon, mein CD-Player ist kaputt. Bei so einem unmusikalischen Gebolze wird es mir anders. Dann wird Geschwindigkeit raus genommen. Aber das Gekreische nervt total...
Living a lie: Hier steht der männliche `Gesang` im Vordergrund. Mittleres Tempo, Simone singt schön. Der Song geht o.k..
Fools of damnation: Orientalisch angehaucht und fast 9 Minuten lang. Langsam gewöhne ich mich an den Grunzgesang. Wenn es aber wieder schnell wird, geht auch hier der gute erste Eindruck flöten.
Beyond belief: Tja, sehr musikalische Parts wechseln sich ab mit Power-Bombast-Gothic-Metal. Auf jeden Fall abwechslungsreich.
Safeguard to paradise: Ein Traum, endlich kann Simone beweisen, wie gefühlvoll sie singen kann. Gefühlvoll und trotzdem kräftig.
Sancta terra: Mittelschnell und guter Chorus, ein weiterer Lichtblick.
The divine conspiracy: Fast 14 Minuten lang. Wie erwartet, wird hier alles reingelegt, was die Gruppe hat. 10 Minuten richtig gut, dann geht das Geprügel wieder los.
Ich habe nur eine Erklärung, Epica wollten einfach zu viel. Hier wird Bombast-Gothic-Metal mit Speed- und besonders Death-Metal gemischt. Ausserden verirren sie sich manchmal bei ihren Kompositionen ins Niemansland zwischen den einzelnen Stilen. Letztendlich ist es (natürlich) Geschmackssache. Ich finde es nur traurig, dass das Potenzial gerade von Simone teilweise verschenkt wird. Auch bin ich der Meinung, dass die Vergleiche mit Nightwish und/oder Within Tempation hinken. Epica sind extremer. Zu 3 Sternen kann ich mich nicht durchringen, obwohl sicher auch hörenswerte Parts vertreten sind. 2,5 Sterne für "The divine conspiracy".
hätte ich lange haare..^^, 24. November 2007
..hätte ich jetz wohl Kopfschmerzen^^
Allerdings war dieses Album für mich "zunächst" einmal gewöhnungsbedürftig, da ich bis dato großer Nightwishfan war und bin, allerdings mit dem neuen Album mit Annette als Frontfrau diese Era zuende ging, suchte ich also etwas neues.
Das interessante an diesem Album ist, wie es schon meine Vorredner beschrieben, die vielseitigen Richtungen, die hier eingeschlagen wurden. Und ich muss sagen aus subjektiver Sicht will fühle ich mich noch etwas gewzungen hinters Sofa zu springen, wenn die "Gröhlende Stimme" kommt, aber ich bin offen für Neues und der Gesang der Lead Sängerin war für mich eine unglaubliche Überraschung!
Die Band hat mich jedenfalls in ihren Bann gezogen - und evtl. hängen nächstes Jahr nur noch schwarze Klamotten in meinem Schrank ;-))))
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