Kundenmeinungen
Erstklassig, 14. Mai 2008
Oftmals liest man ja sehr kritische Rezensionen, wie z.B. über das letzte Dream Theater Album. Nachdem der Progressive Metal nun etwa 20 Jahre (in Dream Theater Zeitrechnung) bzw. 40 Jahre (nach King Crimson Zeitrechnung) alt ist, kann man von keiner BAnd verlangen, dass sie den Progressive Metal bzw. sich selbst ständig neu erfindet. Vor diesem Hintergrund hat dieses Album das höchste Lob verdient, vermischt es doch klassische Elemente dieses Sils (insbesondere ungerade Taktarten) mit Elementen des 80er Metals ohne eine gehörige Version Eigenständigkeit vermissen zu lassen. Der Gesang ist exzellent (LaBrie von DT lässt dagegen ständig nach), die Gitarre kommt was Virtuosität betrifft vielleicht nicht an einen John Petrucci heran, doch das macht das exzellente Songwriting wieder wett. Eigentlich 7 Sterne....
Bei jedem Mal anhören besser!, 2. Mai 2008
Die ein oder andere Anleihe bei Dream Theater ist zwar unverkennbar, die Kraft und die Komplexität der Songs haben aber dennoch genügend Eigenständigkeit, um das Album zu einem absoluten Genuss zu machen. Alleine der Sänger ist der Hammer! Im Unterschied zu DT wird auch weniger gefrickelt, statt dessen setzen sich die Songs aus komplexen und kaftvollen Passagen zusammen, man muß die CD erst ein paar Mal anhören, bevor sie ihre volle Wirkung entfaltet. Hinzu kommt die klasse Produktion, Highlights sind die Songs 1,2,3,9. Fazit: absolut kaufenswert!
die neuen Dream Theater?, 22. Januar 2008
Aus Norwegen stammt die Band Circus Maximus, welche mit "Isolate" bereits ihr zweites Album auf den Markt bringt und von Sänger Michael Eriksen sowie den Brüdern Mats und Truls Haugen, Gitarre und Schlagzeug, gegründet wurde. Vervollständigt wird das Line-up von Keyboarder Espen Storö, welcher mittlerweile von Lasse Finbroten ersetzt wurde, und Glen Cato Möllen am Bass. Auch für den Nachfolger des 2005er-Debütalbums holte man sich wieder keinen geringeren als Produzent Tommy Hansen (Helloween, Pretty Maids, Jorn etc.) ins Bandlager. So ist es auch kaum verwunderlich, dass mein erster Gedanke nach dem Einlegen der CD war: "Was für ein Sound!". Da hat der Altmeister ganze Arbeit geleistet. Musikalisch orientiert man sich sehr an den alten Dream Theater oder Balance of Power und präsentiert auf dem aktuellen Silberling neun hochmelodische Tracks mit vielen progressiven Einschlägen, welche vor allen Dingen von der starken Stimme Eriksen profitieren. Einzig die Keyboards sind manchmal etwas zu übertrieben hart an der nervigen Schmerzgrenze angesiedelt. Aber diese Grenze sollte jeder für sich selbst bestimmen. Also, Fans der vorgenannten Bands und Freunde des melodischen Prog Metals, zieht Euch diese Silberscheibe unbedingt mal rein, ihr könntet auf die neuen Dream Theater stoßen!
Großartig, 11. September 2007
Heutzutage schimpfen sich ja schon viele Kapellen als "Proggy",wenn ein 3/4 Takt im Songwriting vorkommt. Die Kunst, jedoch wirklich progressiv zu sein und trotzdem eine unglaubliche Eingängigkeit zu konzipieren, beherrschen sehr wenige Bands. Circus Maximus gehören definitiv dazu. Diese unerhörte Leichtigkeit, Tempo, Technik und supermelodiöse Passagen zu verknüpfen, erweitert den Horizont eines jeden halbwegs ambitionierten Musikers und noch wichtiger, vor allem den der Musik-Fans. Besser geht es nicht ! Bin wirklich sehr gespannt auf die Life-Performance !! Weiter so !!
Untermauern ihren Ausnahmestatus! Großartig!, 30. August 2007
Es gibt wirklich nur eine Hand voll Bands, die es mit ihrem Debütalbum schaffen einen eigenen Stil zu definieren. Oftmals sind zwei, drei, orientierende Veröffentlichungen nötig, bevor es Bands gelingt sich eine echte Identität zu erspielen. Aber Ausnahmen bestätigen nun mal die Regel und die Norweger CIRCUS MAXIMUS sind ein wahres Paradebeispiel für eine solche Ausnahme. Ihr Debüt "The 1st Chapter" strotzte nur so vor Selbstbewusstsein (trotz der, zugegebender Maßen, recht häufigen DREAM THEATER-Anleihen), die Stücke waren unheimlich ausgereift und man mochte kaum glauben, dass die Karrieren der einzelnen Musiker gerade zu erst beginnen schienen. Viel zu routiniert und vor allem unheimlich professionell tönte die Mucke des Quintetts. "Isolate" tritt nun die Nachfolge jenes starken Debüts an und unterstreicht ganz deutlich die herausragende Stellung der Band in der heutigen ProgMetal-Szene. Mit anderen Worten, die Platte ist erwartungsgemäß klasse geworden. Zwar sind Coverartwork und thematische Ausrichtung deutlich düsterer ausgefallen als noch auf dem Debüt, musikalisch wird diese dunkle Seite eher weniger offensichtlich. Songs wie der Opener "A Darkend Mind", "Wither" oder "Mouth Of Madness" werden weitläufig bestimmt von eingängigen, teils beschwingten Melodien mit enormem Ohrwurmpotential, als von unheilsschwangeren Motiven, die man aufgrund des Covers vielleicht erwarten würde. Trotzdem passt hier alles perfekt zusammen. Das technisch versierte Spiel der Musiker verkommt nie zum Selbstzweck, die Instumentalparts sind geschmackvoll arrangiert und umgesetzt, die Songs an sich sind stimmig bis ins letzte Break. "Isolate" trifft den Nerv der Zeit, ungestüm und reißerisch, modern, progressiv und vor allem mit ganz viel Charakter.Wer die Band noch nicht kennt, DREAM THEATER und SYMPHONY X aber zu seinen Lieblingen zähl, sollte sich mit der Musik dieser grandiosen Combo schleunigst vertraut machen.
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