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Decca (Universal): Maria (Ltd. Edit. Hardcover)

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Maria (Ltd. Edit. Hardcover)

Decca (Universal)

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08/Okt/2008 - 06:17


Beschreibung

Ein großer Lastwagen mit dem Konterfei der wohl ersten Diva der Operngeschichte Maria Malibran (1808-1836) wird im November durch Deutschland ziehen, und Cecilia Bartoli auf ihrer Tournee begleiten. Seine kostbare Fracht: Ein kleines Museum mobile mit Photos und Erinnerungsstücken der großen Sängerin des 19. Jahrhunderts, die seinerzeit wie ein Popstar gefeiert wurde. Unter ihnen Frédéric Chopin und Gioacchino Rossini, der geradezu in Verzückung geriet: "Ach! Das wunderbare Geschöpf! Sie übertraf alle ihre Konkurrentinnen durch ihre wirklich überwältigende musikalische Begabung und alle Frauen, die mir begegnet sind, durch ihrer geistige Überlegenheit, ihr breitgefächertes Wissen und ein rasantes Temperament, von dem man sich nicht die geringste Vorstellung machen kann". Malibrans frühes Ende festigte den Mythos. Bei einer Jagd im Londoner Hyde Park war sie vom Pferd gestürzt und nur wenige Monate später ihren Verletzungen erlegen- mit knapp 28 Jahren.

Nach ihren barock-und klassischen Exkursionen der letzten Jahre, nimmt sich Cecilia Bartoli nun das romantische Repertoire vor, mit dem Malibran seinerzeit glänzte: Schmachtarien von Vincenzo Bellini, Werke von Gioacchino Rossini und manch andere zeitgenössische Gelegenheitsarbeit , die Bartoli in Archiven und Bibliotheken fand, darunter auch eine ungewöhnliche Jodel-Arie von Johann Nepomuk Hummel. Ferner: Felix Mendelssohns aufwühlende Konzert-Arie "Infelice", ein faszinierendes hochdramatisches Stück. Rein stilistisch kehrt Bartoli damit zu den Anfängen ihrer Karriere zurück, die mit Belcanto-Kunst begann, will diese nun aber „in einer neuen Klang-Dimension“ präsentiert wissen, mit den Original-Instrumenten des La Scintilla Orchesters unter Adam Fischer. Eine sehr schönes Programm hat sie sich ausgedacht, zugleich sehr publikumswirksam präsentiert. Cecilia Bartoli versteht es eben immer wieder die Aufmerksamkeit zu erlangen, die sie als große Künstlerin auch verdient. Auf den heutigen schwierigen schnelllebigen Musikmarkt ist dies das wahre Kunststück.

Teresa Pieschacón Raphael





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Eine Herausforderung an den Zuhörer, 17. März 2008

Mit Verlaub eine Herausforderung an den Zuhörer ist diese Aufnahme allemal. So soll es sein! Frau Professor hatte bestimmt nichts anderes im Sinne. Dafür sind ja Netrebko`s und Co. zuständig. Es geht hier in diesem Album bestimmt nicht darum dem Zuhörer leichte Kost, wie cremiges Vanilleeis zu servieren. Auch dafür sind andere zuständig. Cecilia Bartoli ist eine Wissenschaftlerin, was sie auch immer betont. Sie ist kein Modepüppchen, das mehr oder weniger emotionslos, aber bestimmt technisch korrekt ihre Arien runtersingt, als gäbe es eine Hausaufgabe zu erfüllen. Sie wissen wen ich meine...aber auch von Ihr bin ich ein Fan.Mir persönlich gefällt die Aufnahme sehr gut, obwohl ich mir nicht anmassen würde das absolute Gehör zu haben. Mag sein daß Bartolis Stimme, sagen wir mal einen sehr fordert, aber so ist sie nun mal.Es geht ja gerade um das Neue nicht das Alte verstaubte. Ja die Callas war schon ne Tolle! Aber Frau Bartoli ist eine Mezzosopranistin des neuen Jahrtausends und das verkörpert sie vollkommen- gesanglich wie technisch. Ok ich oute mich als Fan, denn sie ist einfach anders als die Anderen. Sie braucht keine Nerzstola oder Leihschmuck der Marke Tifanny um hübsch auszusehen, wie Frau N. Auch mir war es vergönnt Cecilia Bartoli live zu erleben- es war das absolute Erlebnis eine solch große Persönlichkeit mit einer göttlichen Stimme auf der Bühne zu sehen und zu erleben, und sich ihrere Stimme einfach zu ergeben, bis einem die Tränen kommen. Gerne würde ich sie nochmal auf der Bühne sehen, aber die Preise für Ihre Konzerte sind inzwischen ins Astronomische gestiegen...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Einfach begnadet!, 11. Januar 2008

Wer singt wie Cecilia Bartoli? Welche "Casta diva" kann noch neben ihrer originalgetreuen Interpretation bestehen? Eine unvergleichliche stimmliche Bandbreite, eine Präzision in der notentechnischen Artikulation und ein emotionaler Ausdruck, der seinesgleichen sucht! Der leider vor kurzem verstorbene WAZ-Musikjournalist Michael Stenger hat dieses Album im letzten Jahr absolut zu Recht in höchsten Tönen gepriesen. Zur musikalischen Höchstleistung - zudem geht das Programm kaum abwechslungsreicher - kommt noch die liebevolle Ausstattung der Hardcoveredition mit dem tollen Booklet, die ein Geschenk für den Musikliebhaber ist. Unbedingt empfehlenswert!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Winzige Stimme!, 1. Januar 2008

Ich habe Frau Bartoli live erlebe dürfen und war von Ihrer Stimme maßlos enttäuscht. Ihre Stimme ist für die Oper gänzlich ungeeignet, sie ist einfach zu winzig und zu schwach für die große Bühne.Auch auf dieser CD Aufnahme wird deutlich, das ihr an Volumen fehlt und dadurch wirkt alles sehr flach.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Vokaler Wirbelwind, 4. Dezember 2007

Es gurrt und gluckst, wirbelt und schmachtet - mit einem Wort: Die Bartoli ist wieder in ihrem Element. Live im Konzert ist das ein sagenhaftes Erlebnis, auf CD kann so viel vokalartistischer Mitteilungsdrang schon mal auf die Nerven gehen. Das Album ist jedenfalls nicht geeignet als atmosphärisch nette Hintergrund- und Tafelmusik, sehr wohl aber als Neubegegnung mit einer als bekannt vorausgesetzten Stilepoche, mit diesem Anspruch ist die Sängerin jedenfalls angetreten. Ob die vom exzellenten Züricher Originalinstrumente-Orchester La Scintila begleitete Cecilia Bartoli wirklich dem Gesangscharakter der Zeit zwischen Mendelssohn und Bellini im Allgemeinen (und dem Belcanto der Maria Malibran im Speziellen) stilistisch nahe kommt, ist schwer zu sagen - näher als die hochdramatische Maria Callas dürfte sie jedenfalls dran sein. Doch das alleine würde ja ohnehin noch nichts zählen. Entscheidender ist, dass Cecilia Bartoli ein echtes Überraschungspaket geschnürt und wie immer überschäumend temperamentvoll auf CD gebracht hat mit 17 überaus unterhaltsamen und entdeckenswerten Zutaten - von denen Casta Diva" die letzte, aber nicht unbedingt die gelungenste ist. Ihr Gebet an die keusche Göttin ist zwar innig flehend und viel schlichter als jenes, das die Callas inszenierte und das deswegen lange Zeit als Hörideal eingebrannt war. Doch Mendelssohns Szene und Arie Infelice" ist dann doch der geeignetere Stoff für den stimmlichen Wirbelwind, für den man die Bartoli so sehr liebt. Wenn man nicht gerade Callas-Fan ist. Vorbildlich: Das Booklet!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Fan hört, 30. Oktober 2007

Ein Fan gibt kein objektives Werturteil ab. Ich bin ein Fan der Bartoli. Wenn man die ein oder andere Kritik liest, trifft diese Eigenschaft nicht nur auf Fans zu .Die Bartoli hat mal wieder Ausgrabungen gemacht. Diesmal die Malibran und holt viele unterhaltsame Stücke aus der "Kiste". So viel Cirzensisches, eben nicht nur nur " Casta diva"- das einzig bekannte Stück, ab dem sich der Streit dann auch entzündet.Sie wird von dem fabelhaften Orchester La Scintilla begleitet. Das sollte vorgestellt werden.Zitat:1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten Musikerinnen, das sich einen hervorragenden Ruf schaffte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Harnoncourt («Lucio Silla», «Il Ritorno d'Ulisse in Patria», «LIncoronazione di Poppea»), William Christie («Orphée et Euridice», «Iphigénie en Tauride», «Les Indes galantes», «Radamisto», «Orlan-do»), Mark Minkowski («Les Boréades», «Il trionfo del tempo e del disinganno», «Giulio Cesare»), Reinhard Goebel und Giugliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockformation «La Scintilla« spielen liess und spielen lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra «La Scintilla» der Oper Zürich mit namhaften Solisten Instrumentalisten wie Sängern und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den grossen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. So begleitete es jüngst äusserst erfolgreich Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzerreisen in Noramerika und Euro-pa (u.a. in der Carnegie Hall).Die Bartoli zeigt die Vielfalt ihres Könnens, wie schon in so vielen Aufnahmen, wenn manb hinhören mag. Sie ist keinesfalls nur eine Koloratur-Maschine. Schon bei den arie antiche hat sie bewiesen,wie dolcissimo sie singen kann.Ob sie sich als Nachfolgerin der Malibran sieht, ist mir herzlich egal. Ich urteile nicht moralisch,sondern,ob die Musik gefällt. Und genau dies geben Orchester und Solisten. Viel Vergnügen,ob es nun Jodeln oder das gerrrrrrollte R ist. Vergnügen und eine sehr reflektierte Darstellung von casta diva.Was will man mehr ?




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