Kundenmeinungen
Die vielleicht beste neue Band des Jahres 2007 mit ihrer Debut-LP, 21. Dezember 2007
The Enemy sind mal wieder eine gute unter den unzählbaren neuen Brit-Rockbands und liefern mit ihrem Erstling ein Album ab, das Spaß macht. Von Mitgröhlnummern wie "Away from here" oder "Had enough" bis hin zum Titelsong, den Paul Weller auch nicht besser hätte machen können. "We'll live and die in these towns" ist das beste Album von ungefähr 500 Debut-Lp's neuer Rockbands, die es dieses Jahr gab. Und das soll viel heißen!
Die Jungs haben Energie, klingen frisch und die Songs haben Klasse. Sie kommen ohne Kunstanstrich aus und liefern ganz einfach ein paar perfekte Rockhymnen. Bleibt zu Hoffen, das diese Engerie auch für ein gutes zweites Album reichen wird, was ja leider heute nicht oft der Fall ist.
Also wer alte Sachen wie "The Jam" mag oder auf "Maximo Park" etc. abfährt, dem ist auf jeden Fall auch "The Enemy" ans Herz zu legen.
Ein richtiger Ohrwurm!!, 6. Dezember 2007
Also, dieses Album von den Jungs aus Coventry hab ich seit wenigen Monaten und ich fands auf anhieb klasse. Ich hab dann damit meine beste Freundin genervt und sie dachte "was ist das schon wieder für ein schrott". Seit sie es zum 1. Mal gehört hat ist es ihre lieblings Band.
Für mich persönlich ist es eine Mischung aus Arctic Monkeys und McFly, das passt perfekt, da dies meine beiden lieblings Bands sind ;)
Es ist für Leute empfehlendswert, die gerne Indie-Rock oder eine Art von pop-punk-rock hören. Am Anfang gefiel mir die Stimme von dem Sänger Tom nicht wirklich, aber mitlerweile passt sie einfach am besten. Ich liebe diesen englischen dialekt.
Unerwartet stark, 3. Oktober 2007
Beim heiligen Paul Weller! Im Prinzip ist diese große Indie-Rock-UK-Welle, die Franz Ferdinand und Co. vor 3/4 Jahren lostraten ja im Prinzip schon wieder vorbei. Die Bands der ersten Stunde versuchen sich auf unterschiedliche Art und Weise im Musikgeschehen zu etablieren. Die Nachzügler heißen u.a. The View, Milburn oder The Films und bieten am Ende, neben den obligatorischen 1,2 Hit-Singles eigentlich sonst nur heiße Luft. So ist das halt mit jeder musikalischen Bewegung. Da rechnet man mit nichts bzw. nichts gutem mehr und dann kommen tatsächlich The Enemy um die Ecke und räumen mit ihrem Debüt "We'll Live And Die In These Towns" auf der Insel ab. Und obwohl ich dachte, aus dieser Sparte Musik könnte mich so leicht nichts mehr begeistern, bin ich doch ganz Feuer und Flamme für dieses energische Debütalbum. Irgendwas haben The Enemy, was der Rest nicht hat. Zum Einen einfach diese Britrock-Attitüde. Diese rotzigen Bengel um die 20 aus der britischen Arbeiterschicht, die in ihren Songs lautstark die Eintönigkeit ihres bisherigen Lebens und den Frust einer Generation herausschreien. Diese Sprachrohr-Mentalität ist sicher nicht neu, aber nimmt man des dem Trio eher ab, als z.B. Hard-Fi. Desweiteren ist dieses Album auch kein reines Schrammel-Riffbrett-Album, wie, sagen wir mal, das Debüt der Fratellies. The Enemy sind vielseitig. Neben den punkigen Mitgröhl-Singles "You're Not Alone" oder "Away From Here" gibt es z.B. auf den Titeltrack oder bei "This Song" ruhige, melodiöse Momente. Und sie strecken nicht vor Bläsern, Streichern oder nem U2-Stadionrock-Gitarren zurück. Dezenter Bombast. Am Ende ist es großer Britpop, ganz in der Tradition von Oasis und The Jam. Vor allem letztere müssen als deutliche Referenz herhalten. Tom Clarke's Stimme und Attitüde ähnelt aber auch geradezu erschreckend dem jungen Paul Weller. Aber das ist ja nichts schlechtes. Und am Ende kommt es eh auf die Songs an. Und die sind durch die Bank weg sehr gelungen. Besonders in den ruhigen Momenten zeigt sich die offensichtliche musikalische Klasse dieser Band. Songs, wie "Happy Birthday Jane" wünscht sich manch erfahrene Band gern. Sicher gibt es auch schwächelnde Nummern wie "Pressure" oder "40 Days and 40 Nights". Aber die befinden sich in der Minderheit.
Was bleibt ist ein, auch wenn man den Hype beiseite lässt, sehr gutes Debüt-Album. Eines der besseren 2007. Diese Band hat Charisma, sie hat was zu sagen und sie hat ein Händchen für gute Arrangements und tolle Songs. Hoffen wir mal, dass dies trotz des Überangebots an ähnlichen Bands noch erkannt wird.
Breakthrough steht bevor, 16. September 2007
Britrock, die Nächste. Saugut. Wenn NME zu Jahresbeginn vom potenziellen "Breakthrough of the year" sinniert, ist natürlich die Vorschusslorbeere auch im Spiel. Aber "The Enemy", ein Warner-Act aus Coventry, wird dem gerecht.
Ein Vergleich mit den Pigeon Detectives ist angebracht, nicht nur vom Stil her. Es handelt sich auch hier um eingängigen Britrock, der erst mit der vierten Single aufs Festland überschwappt.
Während "You're not Alone" jetzt in den hiesigen Indie-Radios rauf und runter gespielt wird, warten die Vorgängersingles "Away from Here", "Had Enough" und "It`s not okay" auf das Entdeckt-werden. Und da das 2006er-Release "40 Days and 40 Nights" (es gab nur 1000x Vinyl) auch noch draufgepackt wurde, kann man hier von einem sprechen: Pflichtkauf.
Sehr guter Durchschnitt, 14. September 2007
Wer the View, Arctic Monkeys, Pigeon Detectives... mag wird auf seine kosten kommen. Leider sind nicht alle 11 Songs auf "We'll Live And Die In These Towns" musikalische Glanzstücke. Besonders die langsamen Nummern offenbaren einige Schwächen bzgl Gesang und Komposition. Aber gerade "Had enough" und "40 Days and 40 Nights" treibt sofort in Richtung Tanzfläche! Klasse Songs... Rest leider nur arger Durchschnitt! Deswegen von mir "nur" 3 Punkte (für das ganze Album)!
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