Kundenmeinungen
ausgesprochene Tristesse , 24. Dezember 2007
Blickt man in die einschlägigen Internet Movie Bewertungen ist von vornherein alles klar. "Mein Freund Winnetou" kommt nirgendwo gut weg, ausgenommen bei Seiten, die diese DVD, bzw. dieses Produkt bewerben.
Ansonst heißt es immer wieder langweilig, öde, einfach fad.
Auch für mich ist dieses matte und überlang "very boring" Filmchen eine einzige fade Tristesse, ganz im Gegensatz zu den genialen Kinofilmen der Sechziger wie die Winnetou Saga oder der Silbersee Schatz.
Da hilft auch die vermeintlich authentische Schiene über das "echte" Indianerleben rein gar nichts, dazu hätte es viel publikumswirksamer in Szene gesetzt werden müssen. Und dies ist schon gar nicht gelungen. Soweit man auch sieht ist zu bemerken und das deutlich. Hier handelt es sich um einen echten Billigberger. Und was Spannung anbelangt, schon mal "spiel mir das Lied vom Tod gesehen?"
Unterhaltsame Abenteuerserie mit Moral, 19. Dezember 2007
Insgesamt 14 Folgen wurden produziert, von denen immer je zwei eine Geschichte erzählen. Gedreht wurde diesmal nicht in Jugoslawien, sondern größtenteils tatsächlich an Original-Schauplätzen wie Mexiko. Leider sind Pierre Brice als Winnetou und Ralf Wolter als Sam Hawkings die einzigen vertrauten Gesichter der Serie, da Old Shatterhand-Darsteller Lex Barker bereits 1973 verstorben war. Seine Rolle wird von Siegfried Rauch übernommen, der zwar nicht den Stil eines Barker nachspielen kann, aber auf seine Art den Charakter gut ausfüllt.
Man merkt der Serie ziemlich schnell an, dass sie weder auf den Karl-May-Geschichten beruht noch im Stile der Karl-May-Filme gehalten ist. Glaubt man den Texten des Booklets, so war es vor allem Pierre Brice selbst, der den Schwerpunkt der Serie auf die Darstellung indianischer Kultur legte. Somit stellt die Serie zu einem guten Teil ein Plädoyer der Völkerverständigung dar, ein zum Zeitpunkt ihrer Ausstrahlung sicher nicht alltägliches Thema im Fernsehen. Überraschenderweise weiß Mein Freund Winnetou in dieser Hinsicht tatsächlich zu überzeugen.
Die Bild- und Tonqualität kann man als solide bezeichnen, zumal man berücksichtigen muss, dass es sich um eine TV-Serie aus den Siebzigerjahren handelt. Ein 24-seitiges, sehr informatives Booklet sowie exklusive Interviews mit Pierre Brice und Siegfried Rauch wurden dem DVD-Set als Extras hinzugefügt.
Trotz der vertrauten Charaktere kann man Mein Freund Winnetou nicht als Serie im typischen Karl-May-Stil betrachten. Zu unterschiedlich sind die Herangehensweisen und Ausführungen. Was unterm Strich bleibt, ist eine unterhaltsame Abenteuerserie mit Moral nämlich einer Moral zur Völkerverständigung und Toleranz. Was auch nicht gerade wenig ist.
Nett, aber...., 26. September 2007
Erst einmal finde ich es toll, daß es diese Serie endlich nun auf DVD gibt.
Ich hatte sie damals im Fernsehen gesehn und mir nach und nach die Europa-Hörspielkassetten schenken lassen, um die Serie wiederholt erleben zu können. Wir hatten nämlich damlas keinen dieser schier unerschwinglichen Videorecorder.
Diese Serie war es, die mich zum Erstenmal realisieren ließ, das ein Indianer nicht unbedingt ein böser Mann war, der arme Siedler in ihren wagenburgen tötetet, oder andersweitig gemein war, sondern selber vom bösen weißen Mann verfolgt wurde.
Ich hatte also damals, und habe nun wieder, die kompletten sieben Folgen der Hörspielversion und bin ein wenig entäuscht von der DVD-Fassung, da mir speziell zwei fehlende Szenen aufgefallen sind: In der ersten Folge die zweite Begegnung von Sammy Cooks Bande mit dem Fotografen und in der letzten Folge die Erklärung das der Marschal selber ein Halbindianer war.
Vielleicht fehlen aber auch noch andere, die sich mir nicht so in das Gedächtnis gebrannt hatten wie diese.
Natürlich ist es nun ja auch schon über 25 Jahre her, das ich die Serie gesehen habe, aber ich kann mir nicht vorstellen, das Europa diese Szenen mit den Sprechern zusätzlich aufgenommen hatte, da es ja annsonsten ein Mitschnitt war. Also gehe ich davon aus, das sie schlicht in dieser "kompletten Fassung" fehlen...
Bei der Bildqualität darf man einfach nicht vergessen, das es ein Fernsehserie war und keinen Monumentale Breitband Kinoproduktion, also bitte nicht die Qualität zu viel einfließen lassen in die Bewertung.
Ich gebe also, wenn auch nur knappe, vier Sterne.
Nicht wirklich gut, 4. September 2007
Also die Sixties Winnetou Filme wie "der Schatz im Silbersee" oder Winnetou Triologie" kann man einfach nicht mit "mein Freund Winnetou" vergleichen. Diese wirklich hervorragend gelungen Movies heben sich überaus wohltuend von der langweiligen und Sparstift inzenierten TV Serie "mein Freund Winnetou" ab. die Bildqualität ist wirklich nur voll dürftig und Pierre mimt denn Winnetou auch nicht recht überzeugend. Am besten tat er dies immer wenn Harald Reinl Regie führte, der ließ ihn wenig reden, stolz und indianisch wirken - was der Winnetou Rolle sehr zum Vorteil geriet. Für mich ist "mein Freund Winnetou" nicht wirklich gut und in dieser optischen Präsentation außerdem eine Zumutung.
Winnetou , einmal etwas anders, 30. August 2007
Diese Serie ist Anfang der 80iger Jahre komplett an mir vorbeigegangen. Ich habe erst jetzt erfahren, dass es sie überhaupt gibt. Mal abgesehen von der nicht optimalen Filmqualität (für mich nicht entscheidend), bin ich sehr angenehm überrascht über diese Serie. Weit weg von der kindlichen Naivität der (trotzdem) so tollen Filme der 60iger Jahre, wird bereits (wie ein anderer Rezensior so passend geschrieben hat) der Geist späterer Filme (insbesondere " der mit dem Wolf tanz") schon ins Leben gerufen. Eine wirklich (ohne Mythos) gelungene "Weiterentwicklung der Figur von Winnetou und seinen Begleitern.
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