Kundenmeinungen
des guten zuviel ?, 23. Januar 2008
den ersten song pioneer to the falls find ich wahnsinn (v.a. zw. minute 2:30 und 3:40), einer ihrer besten, zusammen mit leif erikson vielleicht sogar der beste. ansonsten sind schon noch ein paar schöne stücke drauf, trotzdem, vielleicht kommts mir ja nur so vor, aber der mittelteil des albums (immerhin 6 songs), dudelt doch irgendwie etwas belanglos dahin; aber ehrlich gesagt bin ich viel eher song- als alben-hörer, deshalb zieh ich mir den pioneer to the falls immer mal wieder bis an mein lebensende rein & gut is !
Arg routinierter Neuling, 18. Januar 2008
Als grosser Fan der beiden ersten genialen Alben bin ich von diesem hier ein bisschen enttäuscht: Es fehlen einfach Biss und Intensität der früheren Alben. Die Songs wirken zum Teil wie vom eigenen Altmaterial abgekupfert und ganz routiniert durcharrangiert und -produziert.
Immer noch toll im Vergleich zu Vielem, das auf dem Markt ist, aber für Interpol selbst ein bisschen blutarm. Auch beim Konzert kamen die alten Nummern deutlich besser an.
Pioneer to the falls...., 3. Januar 2008
.... ist ein absoluter Hammertrack !!!! Dafür hat die CD ansonsten für meinen Musikgeschmack nichts mehr zu bieten. Zu viel liebloses Gespiele folgt.... Aber alleine schon wg. dem genannten ersten Titel lohnt der Kauf der CD. Natürlich trotzdem nur 2 Sterne, da ein Tophit auf einem Album zu wenig ist....
Die Kunst zu leiden, 30. November 2007
Ob auf der Bühne, im Video oder in ihren Songs - Interpol geben sich distanziert bis an die Grenze zum Unverschämten; aalglatt in ihren knappen, medialen Aussagen, perfekt, nahezu überkorrekt in ihrem Aussehen und Auftreten, einfach arschcool. Doch niemand ist hier krampfhaft um Authentizität bemüht, sie sind einfach so.
So sehr sie nach außen hin wie eine Burg, gar ein Bollwerk wirken -uneinnehmbar, unantastbar, so sehr berühren sie in ihren Texten. Schmerz, Einsamkeit und Isolation sind ihre zentralen Themen. Liebeskummer, Drogen und nicht zuletzt die Beziehungslosigkeit, die das Großstadtleben mit sich bringt, führen dazu, dass die individuelle Existenz nur noch ein Zerrbild eines vergangenen, vielleicht nie gelebten Lebens ist. Wie damit umgehen? Schlecht, wenn man Paul Banks und Co. so zuhört. Und man hört ihnen gern zu, lässt sich willfährig in jeden Song hineinziehen, um sich gefühlsmäßig immer und immer wieder durchnudeln zu lassen. Zurzeit erhebt wohl niemand die Schönheit zu leiden, das Wehklagen über die eigene Unvollkommenheit zu einer solchen Kunstform wie Interpol. Das war schon auf "Antics" so und wird auf "Our Love To Admire" konsequent fortgeführt.
Opulent und kryptisch wie eh und je, jedoch etwas synthesizerlastiger, ja rockiger präsentiert sich die Band 2007. Größere Veränderungen oder gar eine Wandlung waren weder zu erwarten, noch wären sie wünschenswert gewesen. Das hohe Niveau des Vorgängers zu halten hieß die große Herausforderung, und das schaffen sie im wahrsten Sinne des Wortes spielend. Das Hitpotential ist durch die erste Auskopplung (The Heinrich maneuver) noch lange nicht ausgereizt. Da lauert noch so einiges, das es Wert wäre, auf eine EP gepresst zu werden. Pioneer to the falls, All fired up, The scale, Mammoth und vor allem - jedenfalls für mich - Rest my chemistry sind, jeder Song für sich genommen, kleine verstörende Meisterwerke. Und tanzbar ist das Ganze auch noch.
Bleibt nur zu sagen: Aufgabe erfüllt - Fünf Sterne!
Interpol`s dritte, 24. September 2007
wieder einmal schafft es interpol einen musikalischen meilenstein zu setzten.
lange schon emanzipiert von joy division zeigt "our love to admire" gänzlich
unbeirrt von trend-pop und mainstream-indie tiefe ohne träge zu wirken,
kommt ohne sofort eingängige hits wie "slow hands" aus.
eindrucksvoll gleich das erste lied des albums, dass mit strophen wie :
"Show me the dirt pile
And I will pray that the soul can take
Three stowaways
In a passion it broke
I pull the black from the grey
But the soul can wait
I felt you so much today..."
aufwarten kann.
|