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Kinowelt Home Entertainment/DVD: The Fountain (Special Edition, 2 DVDs)

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The Fountain (Special Edition, 2 DVDs)

mit Hugh Jackman Rachel Weisz Ellen Burstyn

Regie: Darren Aronofsky

Kinowelt Home Entertainment/DVD

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Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  interessanter Film, 4. Februar 2008

"The Fountain" ist auf jeden Fall ein interessanter Film. Wirklich verstanden hab ich ihn nicht, aber er ist gut gemacht - wenn auch etwas langatmig. Die Zusammenhänge zwischen den drei Erzählsträngen sind interessant, wenn sie auch während des Schauens nicht ganz klar werden - dazu muss man sich nacher noch Gedanken machen oder verschiedene Interpretationen durchlesen.
Leider wirkt der Film zwischendurch etwas langatmig. Die schauspielerische Leistung ist aber dennoch gut und überzeugend.

Fazit: Wer sich einfach ein fantastisches Kinospektakel erwartet, sollte die Finger von diesem Film lassen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Absolut nicht sehenswert!!!, 26. Januar 2008

Furchtbar! Ich bin ein absoluter Filmliebhaber und finde verworrene Handlungen bei denen man nicht immer gleich alles vorgekaut bekommt normalerweise top. Aber dieser Film ist nicht nur undurchsichtig sondern völlig unkontrolliert zusammengestückelt! Man hat das Gefühl der Cutter hat alle Szenen in einen großen Topf geschmissen und dann nach belieben gezogen.
Zu allem kommt noch erschwerend dazu, dass "the fountain" durch und durch langweilig ist. Ich habe mind. 3mal ernsthaft überlegt den Film abzustellen. Da ich für so was aber nicht der Typ bin, sonst würde ich mich ewig fragen ob der Film am Ende nicht doch noch richtig gut war, habe ich mich die 1 1/2 std. durch gequält!
Fazit: Nicht schauen wenn man sowieso schon müde ist und am besten gar nicht. Leider können auch die sonst wirklich guten Schauspieler nichts daran ändern.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Geschmacksache - meiner ist es nicht, 19. Januar 2008

Katastrophenfilm - ohne Sinn, ohne Handlung - alles durcheinander, habe ihn nicht fertig geschaut, sondern nach ca. 30 Minuten ausgeschaltet.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  * * * * * *, 14. Januar 2008

und noch ein Stern mehr für diesen absolut grandiosen Film mit atemberaubenden Bildern, einem genialen Soundtrack und viel Raum zum Nachdenken! Darren Aronofsky's Filme sind alle äußerst sehenswert!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Gewagt und wunderbar!, 6. Januar 2008

Gestern sah ich den Film zum ersten Mal und habe nun vor, ihn mir schleunigst zuzulegen. Dabei sind mir nun die vielen negativen Kritiken aufgefallen, auch von der Presse, und ich fühle mich nun genötigt, meinen Senf dazuzugeben. Vielleicht erreiche ich ja den einen oder anderen...

Es stimmt, es ist gewagt, was hier geschaffen wurde. Weil wir daran gewöhnt sind, eine DVD in den Player zu legen, unser Hirn auszuschalten und komischerweise trotzdem alles oder das meiste zu verstehen, was da abläuft. Weil ein Film (in erster Linie) mit eindeutiger Sprache zu uns spricht, die wir verstehen, ohne sie gelernt zu haben, mit einer Bildsprache - die es z.B. Kindern ermöglicht, einfachen Filmhandlungen zu folgen, noch bevor sie zusammenhängende Sätze formulieren können.
Man mag denken, Filme könnten nur DAS, könnten nur konkret sein und innerhalb dessen natürlich auch immer mal wieder ein bisschen "zum Nachdenken anregen". Dann kamen bestimmte Gegenbeispiele, wie Kubricks vielzitiertes "2001", die zeigten: Nein, nein, es gibt auch die Möglichkeit, dass Filme das KONKRETE in den Hintergrund stellen und ABSTRAKT werden. Dass sie Wissenschaft werden, Philosophie und Kunst in einem. Dass die explizite Handlung natürlich noch da ist, jedoch nicht mehr das Wichtigste ist, sondern das Implitite - das, was "drin steckt", wie man so schön sagt. Und so ist es ja noch sehr einfach ausgedrückt...

Solche Filme kommen beim breiten Publikum natürlich schlechter an als seichte Action- und Horrorunterhaltung, das muss man nicht ausgiebig erläutern. Sie werden ganz einfach nicht verstanden - wenn mans mal mit Büchern vergleicht, kann man sagen, liest man hier nicht mehr Steven King sondern Nietzsche.
Es ist also für den kommerziellen Erfolg eines Films ziemlich "bremsend", dem Zuschauer ein Vorwissen abzuverlangen, klar, normal. Doch da es uns Filmekuckern ja nicht um Kommerz geht - wer gäbe schon gern das Gegenteil zu - ist uns das doch EGAL. Wenn wir nun trotzdem kein Vorwissen haben, neigt "The Fountain" dazu, so zu bleiben, wie er meist beschrieben wird: Zu esotherisch und überladen, sogar seicht und was weiß ich.
WENN man aber ein Vorwissen hat, und so viel muss das gar nicht sein, dann eröffnet sich mit "The Fountain" eine wunderbare Reise zwischen den Wirklichkeiten.
Es KÖNNTEN Zeitebenen sein, es KÖNNTEN auch Izzys Fiktionen sein. Dreimal das gleiche haben wir hier aber wahrlich nicht! In der "Gegenwart" strebt die Hauptperson zuerst danach, ein Mittel gegen den Krebs (löblich) und dann gegen den Tod (heikel) zu finden. Er will etwas tun, was dem Menschen vergönnt ist, will Gott sein(!). Wie der Eroberer in der "Vergangenheit", der den Baum des Lebens findet und ihn geradezu erdolcht, seine Macht in sich aufsaugen will, und dafür bestraft wird - denn das darf der Mensch nicht, er scheitert. In der Gegenwart bleibt er jedoch nicht auf dieser unheilsverheißenden Schiene, hier ändert er sich, er merkt, man muss nicht versuchen, den Tod zu besiegen, auf die Weise wie er es versucht hat, und zwar tatsächlich ewig zu leben - wie ein Gott...(!) Nein, nein. Hier merkt er, man muss sterben. Es geht nicht anders. Und man lebt trotzdem weiter, dadurch dass man stirbt - paradox? Naja, hier muss man eben mal außer Acht lassen, dass man Kind der Neuzeit ist und bedenken, dass man seit dem Zeitalter der Aufklärung einiges vergessen hat. Er streift seine kalte Wissenschaftlerhaut ab und tut, was Izzy sich gewünscht hatte. Er pflanzt einen Baum auf ihrem Grab, er denkt an sie, er lässt sie "weiterleben", auch nach dem Tod. Er macht das, was sein Alter Ego in der "Zukunft" auf die Spitze treibt. Er liebt den Baum, er hegt und pflegt ihn, er erdolcht ihn nicht. Und wenn der Baum stirbt, ist er zunächst verzweifelt, traurig und all das (natürlich), doch dann merkt er: Es ist alles in Ordnung. Man muss nur sterben, um weiterzuleben. Und er opfert sich, d.h. er lässt sein Herzblatt für einen Moment los, und siehe da: Es klappt...
Hier haben wir von mir aus das Christentum drinstecken, bei Jesu Gleichnis vom Samenkorn angefangen und in der Auferstehung vollendet, was uns sagt, dass jeder Tod ein neuer Anfang ist und dass man sich nicht davor fürchten muss. Ferner soll man z.B. nicht Gott spielen, d.h. vom Baum der Erkenntnis essen, das haben wir im zweiten biblischen Schöpfungsmythos gelesen. Aber weg von der Bibel. In vielen Schöpfungsmythen verwandelt sich ein Wesen, das sich opfert oder geopfert wird, in die Welt, in den Kosmos. Bzw. es ist fast immer der Fall, dass die Gegensätze zunächst vereint sind und dass sie sich aufspalten müssen, so dass die Welt entstehen kann. In manchen Mythologien wird dann ein Ei in zwei Teile gehauen, oder ein Zwitterwesen brutalst durchgesägt. Doch es ist auch möglich, dass sich eine Einheit von selbst spaltet, wie es in "The Fountain" geschieht. Somit ist der Teil, der immer als "Zukunft" bezeichnet wird nicht nur "Zukunft", sondern gleichermaßen die Stunde Null.
Ich wollte hier eigentlich keinen Längenrekord aufstellen. Ich kann nur noch sagen, dass das nur ein Teil dessen ist, was hier drinsteckt und dass ich ihn mir mit Wonne immer wieder ansehen werde, um vielleicht noch mehr zu finden... Und dabei geht es auch nicht darum, ob es die Macher gewollt haben oder nicht. Ein Werk kann und sollte auch mal autonom betrachtet werden, das tun die Hermeneuten seit langem. Hier steckt in jedem Fall mehr drin, als beabsichtigt war, aber ich denke auch, dass bereits einiges davon beabsichtigt war...
Jedoch könnte ich mir tatsächlich vorstellen, dass wenn man sich nicht für solche Sachen interessiert, dieser Film langweilen könnte oder an Gehalt einbüßt, sofern man sich auch nicht gern von wunderbaren Bildern und toller Musik, von großartigen Leistungen der Schauspieler oder dem Respekt davor, dass hier was gewagt wurde, überzeugen lässt...




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