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Rilo Kiley: Under the Blacklight

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Under the Blacklight

Rilo Kiley

Wb (Warner)

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05/Dez/2008 - 07:36

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Beschreibung

Seit 2004 mit More Adventurous die letzte Platte ihrer Band erschien, hat Jenny Lewis, die Frontfrau von Rilo Kiley, ihren Bekanntheitsgrad als ehemalige Kinderschauspielerin und heutiger Popstar noch gesteigert: Ihr charismatisches Soloalbum Rabbit Fur Coat war eine der besten Veröffentlichungen des Jahres 2006. Wer aber befürchtet hat, die Sängerin hätte ihre langjährigen Mitstreiter endgültig verlassen, den dürfte diese schwungvolle, satt produzierte Songkollektion sofort beruhigen. Gleich vier Stücke klingen wie geschaffen fürs Mainstream-Radio. Der Opener "Silver Lining" lebt von George Harrisons "My Sweet Lord"-Riff und aufmunterndem Händeklatschen; in dem darauf folgenden "Close Call", dessen schöne Melodie über die düsteren Andeutungen im Text hinweghilft, wirkt Lewis richtiggehend ausgelassen. Das beschwingte "Breaking Up" mit dem sonnigen Refrain "feels good to be free" wiederum ist eine derart perfekte Vertonung kalifornischen Strandlebens, dass ein Einsatz in einem Softdrink-Werbespot zu enormer Absatzsteigerung führen dürfte. Ihre besten Gesangsleistungen hat sich Lewis allerdings für drei Stücke gegen Ende des Albums aufgehoben: Soul à la Dusty Springfield ("15"), Powerpop für die Tanzfläche ("Smoke Detector") und Folk zum Dahinschmelzen ("The Angels Hung Around"). Musste die Band erst eine Zeit lang von ihrem guten Geist getrennt leben, um ihre beste Platte machen zu können? Die Frage ist müßig, die Musik brillant. --Scott Holter




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Poppig, aber gut., 18. März 2008

Nachdem ich die US-Indie Band um Sängerin Jenny Lewis grade erst Live sehen konnte, wollte ich euch einen Review zum neuen Output natürlich nicht vorenthalten. Under the Blacklight ist der zweite Release, der nicht auf dem Bright Eyes Label Saddle Creek Records erschien. Dadurch lässt sich bereits erahnen, dass die Band entwas andere Gefilde aufsucht in musikalischer Hinsicht. Etwas mehr Pop, noch mehr Ohrwurm. Aber was in manchem Fall schief geht, ist hier die Zutat zu einem der besten Alben des Jahres.Beim ersten Durchhören fällt die Vielseitigkeit des Albums auf. Viele verschieden Musikstile wie, Pop,Indie,RnB treffen hier aufeinander und werden in der zuckersüßen Stimme von Jenny Lewis vereint. Die hierzulande noch recht unbekannte Band, die in den USA schon zwei Hits hatten mit hit me und portions for foxes sollte mit dem neuen Songmaterial auch in europäischen Landen keine Probleme haben ihre LP an den Mann zu bringen.Bevor ich auf die Songs in musikalischer Hinsicht zurückkehre, sollte man noch anmerken, dass auch in lyrischer Sicht, hier etwas ganz großes stattfindet.Recht poppig beginnt die Platte mit Silver Lining, welches recht mäßig durchs Gehört trappt. Einzig Lewiss energische Stimme bleibt hängen, dass aber mit einem großen Ausrufezeichen. Das erste Highlight ist dann sogleich Close Call. Das Stück brilliert mit einschlagendem Rhythmus, und einem kurzen aber sehr aussagekräftigem Refrain. Doch das großartige an diesem Song sind die Strophen. Wunderbar, auch das treibende Gitarrenriff. Jenny Lewis zeigt zu dem was wirklich in ihrer Stimme steckt und das ist einiges!Moneymaker, eine Single, baut auf Close Call auf und verwendet ebenso eine klare Gitarrenline. Der Song wirkt agressiver als sein Vorgänger, wird allerdings schnell wieder vergessen, zuviel Durchschnitt. Breakin Up läd dazu eindeutig zum tanzen ein und der Band gelingt es tatsächlich hier kein Bein still stehen zulassen. Klasse Ohrwurm und zugleich ein verspätetet Sommerhit! Auch schön anzuhören die begleitenden Synthies und Blake Senett an der Gitarre.Es folgt der Titeltrack Under the Blacklight, auch eine ganz starke Mid-Tempo Nummer, die ienen träumen und den Alltag vergessen lässt. Aber das richtig große Kino bringt uns erst Dreamworld, nicht von Jenny Lewis sondern von Bassist Blake Senettverspielter, fantasievoller und auch nachdenklicher Song. Ruhig und fast monoton singt Senett den Song runter begleitet von Jenny zartem Backgroundgesang und einer wahnsinnig geilen Atmosphäre. Volle Punktzahl! Ein wenig an Gloria Estefans Tanznummern inspiriert erscheint uns die nächste Tanznummer Dejalo. Mehr Ohrwurm geht nicht als das. Beswingt und karibisch und Jennys zauberhafter Gesang lädt uns dazu ein, einen Cocktail an einem kubanischen oder hawaiianischen Strand zugenießen. In und bei solchen Songs verliebt man sich. Genial! 15" begeistert mit Bläsern und der Eigenständigkeit der Vorgängeralben. Mitnichten eine gute Nummer, die erst nach öfteren Hören, ihre Brillianz erzeugt. Es folgen Smoke Detector (Strand-Beach-Boys-Nummer) und The Angels Hung Around (Durchschnitts-Mid-Tempo) bis dann Give A Little Love einen sehr gewöhnungsbedürftigen Abschluss macht. Eine Ballade, die mit Drumcomputer und Keyboard unterstrichen wird und noch einmal Lewis tolle Stimme zur Geltung kommen lässt.01 Silver lining (07/10)02 Close call (09/10)03 The moneymaker (06/10)04 Breakin' up (08/10)05 Under the blacklight (09/10)06 Dreamworld (10/10)07 Dejalo (10/10)08 15 (08/10)09 Smoke detector (08/10)10 The angels hung around (06/10)11 Give a little love (09/10)8,18Ganz anders als ihre Vorgänger lässt Under the Blacklight die Hörer im Ungewissen. Mehr Pop, mehr Pathos, mehr Mainstream. Doch mich hat dieser interessante Stil-Mix sehr begeistert mti ganz wenigen Ausnahmen. Die überragende Live Band Rilo Kiley kann auch auf CD mit ihrem neuen Songmaterial begeistern. Ein perfektes nachträgliches Sommeralbum!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Einfach Klasse, 2. Dezember 2007

Nach drei Jahren Pause erscheint mit "Under The Blacklight" ein neues Album von Rilo Kiley und gefällt wiederum mit einer Mischung aus Indie-Klängen und zartem Pop-Schmelz. Die Band um Sängerin Jenny Lewis zaubert eine eine eigenwillige Mixturaus aus Soul, Country und Pop. Alle Titel habe etwas. Kein Ausfall auf dieser CD - alles sehr hörenswert. "Silver living" hat es mir besonders angetan. Vielleicht ist es wirklich die CD des Jahres 2007. Nur die "neuen" Fleetwood Mac sind sie sicher nicht. Aber man wird den Eindruck nicht los, dass sie in der Nähe wohnen, insbesondere wenn man die Videos von "Silver living" und "Monymaker" sieht.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  GANZ EINFACH DAS ALBUM DES JAHRES 2007, 18. Oktober 2007

Rilo Kiley haben es wieder einmal geschafft und darüber hinaus noch mehr. Ihren ganz und gar wunderbaren Indie-Pop-Folk haben Sie diesmal mit soviel anderen Musikgenres wie noch nie zusammengeführt. Und natürlich passt alles wie die Faust auf's Auge. Egal ob 80's-New-Wave, Latino-Klänge, Bläserbesetzer 50's bzw. 60's Rock, Funk, R'n'B-Zusätze, Melancholie-Country, Gospel-Backgrounds, Glam-Rock oder Disco-Pop - alles geht, weil Rilo Kiley trotzdem immer noch ganz die alten bleiben. Jenny Lewis singt wieder einmal unnachahmlich kongenial und so wunderschön und die Gitarrenarbeit ist wie eh und je so was von kreativ, effektiv eingesetzt und dazu bei jedem Lied mit einem anderen Sound belegt, dass es eine wahre Freude ist, den 11 Songs zu lauschen. Und über allem schwebt die sensationelle Melodik. Auf den ersten Hörgang klingt das Liedgut wie eine gänzlich unbeschwerte Pop-Platte. Doch hört man genauer hin, merkt man, dass jeder Song eine detailverliebte Arbeit hinter sich hat bzw. in sich birgt. Außerdem sind die Texte alles andere als Pop. Dort geht es unter anderem um die Pervertiertheit in Sachen Liebe, Zärtlichkeit und vor allem Sex. Zusätzlich singt Jenny Lewis so herzzerreißend über die Abgründe von Los Angeles. Anspieltipps: Tatsächlich alle Songs auf einmal. Ein Album mit so vielen Ecken und Kanten, welches trotzdem so rund klingt, davor kann man nur den Hut ziehen. Rilo Kiley's Under the blacklight macht einfach glücklich, traurig und nachdenklich zugleich. Und das ist gut, nein besser, viel viel besser.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Live sehen und verstehen, 17. Oktober 2007

Allen Kritikern der neuen Rilo Kiley Platte sei ein Konzertbesuch ans Herz gelegt. Wenn man gesehen hat wie Jenny Lewis die neuen Lieder interpretiert, wenn mas sie gleichberechtigt zwischen den alten Songs gehört hat, so kann man nur noch begeistert sein. So homorvoll waren Rilo Kiley noch nie, so mutig auch nicht. Ich finde diese Platte ist eine folgerichtige Fortentwicklung einer Band, welche mehr kann, als ihr die Fans zutrauen. Ich kann nur sagen, nachdem bisher Execution Of All Things meine Lieblings-CD war , ist es nun Under the Blacklight. Kaufen!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Musik für Populärmusikhörer im Erwachsenenalter, 23. September 2007

Nach dem Erfolg ihres Albums More Adventurous erhielten Rilo Kiley 2005 ihren ersten Major-Label-Vertrag bei Warner Brothers und bereits seit November 2006 ist das nun vorliegende Album angekündigt. Entsprechend gespannt war ich auf den neuen Silberling, erst recht nachdem Jenny Lewis, Sängerin der Band, in einem Interview sagte: "Sicherlich, einige Songs auf dem Album handeln von mir, aber andere handeln von dem besten Sex den ich nie hatte!" - Mit dieser Aussage waren meine Erwartungen an das neue Album noch ein wenig höher gesteckt, doch die Ernüchterung ist groß. In der Vergangenheit vereinten Rilo Kiley sehr viele Einflüsse aus dem Country-, Pop- und Electronica-Bereich, mit "Under The Blacklight" sind sie im Mainstream des Pop angekommen und so geht es auch mit "Silver Lining" sehr poppig los. Erst mit dem dritten Song, "The Moneymaker", ist dann auch tatsächlich so ein verruchtes Stück Rock'n'Roll zu hören wie man es erwarten konnte. Dann folgt etwas, was mich eher an die letzten Platten von Heather Nova erinnert bevor dann mit "Dreamworld" für mich das Highlight des Albums zu Tage tritt. "Smoke Detector" gehört ebenfalls noch zu den besseren Tracks der CD, doch alles in allem ist das Album eben nur Mittelmaß.




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