Beschreibung
HipHop scheint ohne Konkurrenzkampf nicht auszukommen: Jetzt ist es 50 Cent alias Curtis Jackson, der ausgezogen ist, um gegen Kanye West anzutreten, und zwar nicht nur in einem Battle auf der Bühne, sondern in punkto Verkaufszahlen seines neuen Albums Curtis, das parallel zu Wests Graduation erscheint. Sollte er den Kürzeren ziehen, wolle er mit dem Rappen aufhören, verkündete er. Lachender Dritter im Bunde ist Timbaland, der das Kunststück fertig gebracht hat, seine Fähigkeiten in den Dienst gleich beider Kontrahenten und ihrer neuen Alben zu stellen. 50 Cent hat sein Gesicht auf dem Cover seines neuen Albums Curtis in sorgenvolle Falten gelegt. Auf einem anderen Foto gar verspeist er mit Messer und Gabel einen Schokoladenrevolver mit ungemütlicher Miene. Vermutlich besitzt er dafür auch allen Grund, denn sein altbewährtes Image des Ex-Drogendealers und Gangstarappers allein genügt nicht mehr, um Musik zu verkaufen. Das haben Andere schon viel eher erkannt, nicht zuletzt der innovativere Kanye West. Während dieser schon mal musikalische Schnipsel der Kölner Band Can zu HipHop verarbeitet, wählt sich 50 Cent für sein Intro einen Dialog zweier Ghetto-Boys aus dem Film Shooters als Leitmotiv. Klingt, als habe 50 Cent es wieder mal nötig, zu betonen, was für ein harter Hund er sei. Auch wenn er in Interviews Sätze von sich gibt wie ...abgesehen von Eminem und Dr. Dre hat niemand an Curtis mitgewirkt, der so viele Alben verkauft hat wie ich. Das wollen wir gerne glauben, und nicht nur das. Im Inneren des Booklet bemüht sich 50 Cent uns auf anschaulichen Farbbildern zu vermitteln, wie es ihm gelingt Frauen glücklich zu machen, wobei er für die jeweiligen Positionen sogar die Armbanduhren wechselt. Derartige Detailverliebtheit hätte man sich auch für die 17 Songs seines neuen Albums gewünscht. Dabei hat 50 Cent wirklich alles aufgeboten was Rang und Namen hat, um Curtis zu pimpen, angefangen von Mary J. Blige über Robin Thicke und Akon, bis hin zu Justin Timberlake. Letzterer hat dem Song Ayo Technology in den prüden U.S.-Medien gleich den Untertitel Pornoduett einbrockt: She wants it, -ah-, she wants it, -uuh lautet der Anstoß erregende Refrain. Wie schade nur, dass es auf dieser CD nicht mehr vom Kaliber eines Songs wie Peep Show gibt, der unter Mitwirkung von Eminem unter Beweis stellt, welche Power HipHop entwickeln kann, wenn man konsequent auf jegliche Kinkerlitzchen verzichtet! Ebenfalls sehr bemerkenswert ist das Stück Follow My Lead mit Robin Thicke, das mit einem verblüffend intimen Einstieg aufwartet und im Verlauf ein charmantes Soul-Jazz-Feeling entwickelt. Gerade deshalb ist das Bedauern umso größer, dass es 50 Cent mit Curtis zwar offensichtlich darum ging, bestehende musikalische Gebietsansprüche zu verteidigen, aber keine neuen abzustecken. Dass sein Expansionswille stattdessen eher seinen eigenen Firmen für Szenekleidung und Diätprodukten gilt, lässt sich leider auch in seiner Musik nicht mehr gänzlich überhören. Ob er seine Wette gegen Kanye West trotzdem gewinnt, darüber werden die Fans entscheiden. -- Andreas Schultz
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Kundenmeinungen
curtis ist ein hammer album, egal was andere sagen, 24. August 2008
in curtis beweist fiddy mal wieder, dass er es drauf hat als rapper sein brot zu verdienen.durch die vielen featerings ist die cd sehr zu empfehlen und ein muss für alle fans.klar die meisten sagen get rich or die try}in ist DAS ALBUM schlecht hin, aber fiddy entwickelt sich weiter und das merkt man in diesem album meiner meinung nach. viele sagen er wird komerz, aber das finde ich nicht. er steht dazu wer er ist und was er macht.also leute kauft euch das album und genießt das unverwechselbare genuschel und den flow von fiddy.
,,Curtis" - Mittelmaß und dennoch besser als erwartet, 23. März 2008
Mit ,,Curtis" legt 50 Cent uns sein drittes Soloalbum nach seinem großen Durchbruch mit ,,Get Rich ..." vor und dass er sich durch den Erfolg in den letzten Jahren verändert hat, wissen wir nicht erst seit gestern. Sämtliche Tracks deuteten schon seine musikalische Tendenz in Richtung des im Mainstream üblichen ,,Rap-Pop-Stils" an und so waren meine Befürchtungen, was ,,Curtis" betrifft zunächst groß.Doch Fiddy hat einmal mehr überrascht, denn er beweist, dass er durchaus noch die Klasse hat, gute Lieder in seinem älteren, in meinen Augen besserem Stil, aufzunehmen. So beginnt das Album zunächst überraschend stark. Mit den Songs ,,My Gun Go Off", ,,Man Down (Censored)" und ,,I'll Still Kill" zeigt er sich ganz von seiner roughen, kompromisslosen Seite als echter Gangster und Drogendealer. Er zeigt sich hier wirklich bemüht gut zu rappen und schildert in kühler, selbstbewusster Manier, wer der Boss in der Hood ist, wie in alten ,,Get Rich Or Die Tryin'"-Zeiten. Lediglich Akons Gekreische auf ,,I'll Still Kill" stellt in meinen Augen einen Kritikpunkt dar. Es folgt mit ,,I Got Money" der vielleicht beste Track auf ,,Curtis". Schon allein der von Apex produzierte Beat kann überzeugen und Fifty macht mit seinen Parts einen wahren Hit aus dem Song, den man sich problemlos als Banger auf den Tanzflächen vorstellen kann. Während dieser ersten fünf Lieder hat ,,Curtis" meiner Meinung nach seine stärkste Phase, dannach driftet der G-Unit Leader bis auf einige Ausnahmen mehr und mehr in die befürchtete R&B/Pop/Rap-Sparte ab. Positiv hervorzuheben wären noch die Singles "Ayo Technology", ein Lied, in dem Timbaland wieder einmal mit einem grandiosen Beat verzaubert, und ,,Straight To The Bank", auf dem 50 Cent kühl, aber relaxt seine Reime von sich gibt. Ebenfalls zu den besseren Tracks zählt für mich ,,Fully Loaded Clip". Der Rest ist, wie bereits erwähnt eher mittelmäßig bis schwach. ,,Amusement Park" klingt wie eine halbherzige Fortsetzung zu ,,Candy Shop" vom letzten Album und bei Songs wie ,,Follow My Lead", ,,Fire" und ,,All Of Me" sagen die Featuregäste Robin Thicke, Nicole Scherzinger und Mary J. Blige schon alles darüber aus, in welche Richtung diese laufen, nämlich in Richtung R&B.Unterm Strich kann man also sagen, dass einem auf ,,Curtis" doch einige Überraschungen erwarten, doch auch mehrere Reinfälle, so dass man von einem durchwachsenen, mittelmäßigem Album sprechen kann.Fans werden sicher Gefallen daran finden, doch ob sich die breite Masse mit ein paar guten Stücken begnügt, bleibt fraglich.Ich jedenfalls werde mir in Zukunft den Kauf von 50 Cent Alben gut überlegen.
Hip Hop will be different, 21. Februar 2008
Alle leute die 50 Cent's lieben,werden auch dieses Album mögen.Songs wie "Fully loaded Clip", "Movin' on up" oder "Curtis 187" sind wirklich gut gelungen.Mir persönlich gefällt die Richtung in die sich der Hip Hop mittlerweile bewegt überhaupt nicht.genauso wie "Ayo technology".Wenn man ein fan von Rap Musik ist,sind einem solche songs nicht wichtig.wenn man jedoch nur auf solch eine musik steht,sollte man das album eher nicht kaufen und zu Timbaland greifen.Meiner meinung nach,geht Rap music den bach runter und ziehlt immer mehr zu einer launen music oder gefühlsdusellei music,die die massen erreichen will.noch vor 2 Jahren konnte ich 50 cent nicht hören und hab mich voll und ganz auf 2Pac,DMX,usw. konzentriert.aber wenn man sein Buch gelesen hat versteht man seine music um einiges besser und ist auch bereit sie mit freude zu hören.Talib Kweli,Mos Def,Az usw. sind meiner meinung nach eher alternativer rap und keineswegs der richtige hip hop.obowhl sie auch sehr gut sind.aber wer wirklich rap musik hören will sollte sich auf die musik,vor 2005 konzentrieren,oder zu papoose greifen.von mir bekommt DAS ALBUM "CURTIS" 4 von 5 sternen,weil es wie der 50 Cent klingt,wie in 2003 und wer 50 Cent hören will,tut es auch=)
Kein Meisterwerk aber trotzdem sehr gut!, 9. Januar 2008
Okay eins mal vorweg: HipHop (und jede andere Musik) höre ich hauptsächlich wegen der Musik und nicht so sehr wegen den Texten. Fiddy kann von mir aus auch noch so oft erzählen wie reich und geil er ist, solange der Flow und Beat stimmt und es auch musikalisch ansprechend ist, habe ich nichts gegen all das Gangstergeprotze. Der Beat ist bei Curtis nicht immer der Hammer und auch musikalisch kehrt mal Langweile ein. Doch zusammen mit den hochkarätigen Gästen und Fiddys unvergleichlichem Nuschelflow verdient sich diese LP 5 Sterne in meiner Bewertung. Das Album ist also besser als sonst behauptet, aber schlechter als das meisterhafte Get Rich Or Die Trying!G G GGG G Unit!!!
50 cent immer schlechter, 2. Januar 2008
meiner meinung nach ist das album sehr eintönig. die meisten tracks unterscheiden sich kaum. früher war ich 50-fan aber er ist anscheinend nur ein one-album-wonder. "get rich..." war der höhepunkt nach seinen noch ganz alten, sehr guten tracks. danach wurde der hype immer größer und die musik immer schlechter. ich würde mir wünschen dass sich daran was ändert. vom kauf würde ich abraten
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