Kundenmeinungen
Eine unbekannte Band von der Isle of Man: Back Door Slam!!, 15. Mai 2008
Die sehr junge Band "Back Door Slam" hat vor einigen Wochen ihre erste Platte, sprich CD "Roll away" veröffentlicht. Die vielverprechende Band von der Isle of Man zitiert hier viel von den Bluesrock-Heroen der Siebziger wie Cream, Free, Gallagher oder auch Hendrix, aber versteht es auch, eigene Ideen einzubringen. Ein schwieriges Moment dieser Platte ist, dass man die CD mehrere Male durchhören muss, bis der Funke überspringt. Der junge Gitarrist und Sänger David Knowles hat bestimmt noch eine grosse Zukunft als Songwriter und Gitarrist vor sich, wenn er auf dem Boden der Tatsachen bleibt. Die Mischung aus Blues, Rock, Folk und auch Country ist eine Entdeckung, weil der Leader des Trios David Knowles gute Kompositionen abliefert und ein Gespür hat, wann er seine Gitarre einsetzen muss. Die Kompaktheit des Trios fasziniert, die Songs überzeugen und auf grosse solistische Dudelei wird gottlob verzichtet.
Was wird denn auf "Roll Away" weggerollt ? Jedenfalls nicht der Blues, , 6. Mai 2008
denn der kommt überraschend frisch daher, gesungen von einer Stimme, die nach weitaus mehr Zigaretten und Whiskey klingt, als es bei dem Alter überhaupt möglich ist. Mit mächtigem Drive und treibendem Beat geht es mit "Come Home" schon sehr vielversprechend los. Alle Versprechungen werden eingehalten, denn auch "Heavy On My Mind", mit etwas angezogener Handbremse, kommt sehr gut. "Outside Woman Blues" klingt sehr nach Cream und dann kommen einige schöne ruhigere Stücke, bis mit "Too Late" wieder Fahrt aufgenommen wird. Im Übrigen kann ich mich der Rezension von Hobos Mojo nur anschliessen - eine sehr talentierte Gruppe, von der wir hoffentlich bald mehr hören werden.
Vielversprechend . . ., 21. April 2008
. . . und entwicklungsfähig. Gemessen an dem, was rockhistorisch wirklich fünf Sterne verdient, reichen drei Sterne aus, um der Band ein ausdrückliches Lob für ihren Erstling zu attestieren! Die Stimme ist gut und entspricht derjenigen eines Zwanzigjährigen (und keinesfalls der vom guten alten Joe C.). Das Spiel auf der Gitarre hat G.s.D. nicht das Brechen von Geschwindigkeitsrekorden zum Ziel, sondern sucht nach Ausdrucksstärke. Der Ton ist jedoch noch recht allgemein und ohne Wiedererkennungswert - das Manko vieler neuer Gitarristen. Johnny Lang ist da schon weiter. Ich vermute, daß die Band für anhaltenden Erfolg noch reichlich an der Unverwechselbarkeit arbeiten muß, weil es nicht ausreicht so zu spielen, wie die schon mehrfach erwähnten (und - noch - zu hoch gegriffenen) Vergleiche. Tatsächlich scheinen sie - wie Led Zep - auch Talent zu haben, akustische Instrumente ausdrucksstark einzusetzen. Das ist ein zu pflegender Schatz! Hoffentlich wissen sie das!
Es werden immer mehr... , 2. April 2008
... nach Jeff Healey, Popa Chubby, Ainsley Lister, Jonny Lang, Joe Bonamassa... Jetzt Back Door Slam.YESSSSSSSS! So muss das klingen!Bin begeistert, und meine Vorschreiber haben alles wissenswerte geschrieben.Anhören! Unbedingt! Aber vorsicht im Auto, nur wenn die Autobahn frei ist!Greetz
Na ja, 16. Januar 2008
Gute Musik ist dies auf jeden Fall. Ohne Abstriche. Aber die bisherigen Superlative sind m.E. doch etwas arg "dick" aufgetragen. So schön es in diesen Zeiten ist, auf "klassische" Rockmusik im Stil der 60er/70er zu stossen: Eigentlich hat man dies irgendwann schon -zig mal- irgendwie gehört: Cream, Free, Clapton. Ganz nett. Am Ende überwiegt aber doch das (wohlwollende) Gähnen. Nichts für ungut !
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