Kundenmeinungen
na ja, 4. Juli 2008
einmal Gettoblaster in die Hand nehmen macht dich nicht cool - Leider ist mr Banjos seelenstrip ziemlich langweilige und plätschert vor sich hin. Die platte mach sich gut in der snipes schuh Abteilung, aber nicht wenn man hin hören muss
Lifeshow, 6. April 2008
Was darf man von Olli Banjos Liveshow erwarten? Simple Antwort - komplexer Sinn: "Eine krasse Achterbahnfahrt aus Style, Sinn, Humor und Technik".Olli Banjo ist ganz klar einer der am meist respektiertesten und ohne zu untertreiben, einer der Rapper, die wirklich Style - nicht nur im spitten - besitzen. Der Name Banjo legt also schon viel vor, zu Fragen bleibt nur noch eins: Erfüllt "Liveshow" den gesetzten Standart?"Liveshow" reiht sich bereits als drittes Solo-Album ein. Die erste Single-Auskoplung kam vor einigen Wochen. Der Titel: "Tagesshow". Eine "Fast-Ausnahme" auf der CD, eine gekonnte Ausnahme. Ollis Stellungnahme zur aktuellen Zeit, weit gefächert doch wiederrum in knapp 4 Minuten eingefangen - produziert von Benni Blanco.Im ersten Hören flasht es einen, wie auf allen seinen Tonträgern so sehr, das der Überblick erstmal verloren geht. Doch schon beim zweiten hören sieht man wieder welch Genialität in ihm steckt. Man kann das Album nicht wirklich zusammenfassen, doch es lassen sich einige Tracks besonders heraus heben.Einer davon wäre sicher "Bayern München", der auf "Liveshow" stark Ollis komische Seite hervor hebt. Genehmer Beat, viele Snares - wie man sie zB von den Straßenbands New Orleans kennt. Darauf ein Text mit dem sich so ziemlich jeder Fußballfan identifiezieren könnte. "Geh ausm Bild / Bayern München spielt". Wobei der Track auch eine Erklärung an Frauen ist, weswegen es oftmals wichtigere Dinge gibt.Dagegen steht direkt "B.S.S.K", eröffnet mit dem Satz "Wenn ihr jetzt nicht durch dreht". Mörderischer Beat auf tief-gezerrte Keys und klaren Ansagen an alle Psyeudos aber gleichzeitig an Banjos Fans. Was "B.S.S.K" ausgeschrieben heißt, sollte man dabei am Besten selbst rausfinden!"Liveshow" erfüllt die Erwartungen, setzt einen drauf und kriegt noch einen richtig dicken Kick durch Features wie Jonesmann und Chamillionaire, sowie Beats von Roe Bardie, Benni Blanco und Monroe. Die gesamte CD klingt wie Track Nummer 5 - "In die Fresse". Hier geht diesmal ganz klar unsere Empfehlung an alle raus... wer "Liveshow" nicht hat, hat nichts!
Olli Banjo - Lifeshow, 30. November 2007
Was soll man über diesen Mann groß sagen ? Er ist ein Phänomen im Rap-Game geworden. Der gebürtige Aschaffenburger Oliver Otubanjo begann Anfang der Neunziger mit der Wortakrobatik und schaffte es, bis jetzt, seine Fans, ohne Enttäuschungen, zufrieden zu stellen. Banjo hat auch bei dem letzten Head, eine Menge Respekt errungen und daher war die Freude in der Szene auf das kommende, neue Banjo Album natürlich gewaltig. Jeder zweite war gespannt und in jedem HipHop Forum hagelte es "Herzsmilies" als Tracklist und erste Single bekannt wurden. Sie sollten nicht enttäuscht werden. Banjo folgt auch auf seinem dritten Solo-Album seinem altbewerten Konzept. Punchlines, bangende Beats und jede Menge Flow. Der erste Track "Lifeshow", zusammen mit Bozz-Profi-RnB-Trällerer Jonesmann präsentiert gleich dieses Konzept in vollem Glanz. Banjo gewohnt arrongant und selbstverliebt punchend und flowend in einer eigenen Liga, ohne Konkurrenz weit und breit. Das von Monroe produzierte "Ich bin frei", ist was Beats angeht höchste Klasse. Banjo präsentiert uns hier wieder gut durchdachte Texte, die hier von Freiheit in jeglichen Formen handeln. Seine erste Single "Tagesschau" handelt, passend zum jetzigen Zeitpunkt, vom Klimawandel und der Globalisierung. Stark zu bemerken ist hier, dass Banjo auch singen kann, was er in der Hook beweist. Sehr tiefsinning und durchdacht reimt Banjo über die Probleme in unserer kaputten Welt. Typische Battle-Tracks wie "In deine Fresse", "Ich hasse dich" oder "B.S.S.K." sind gerade zu überfüllt von Punchlines und Wortspielen, die das fiktive Gegenüber verbal in den Boden stampfen. Es folgt "Am Riden" featured Down South Rapper Chamillionaire und auch hier ist der Beat, wie eigentlich überall auf dieser Platte, gut produziert und trotzdem nicht so umständlich, dass er unter Umständen Banjo in den Hintergrund drücken könnte. "Papa" handelt von Banjos Vater, allerdings eher in einer sarkastischen Verpackung. Hier ist festzustellen, dass Banjo noch immer eine Vorliebe für Rockelemente besitzt, so sind auf diesem Track leichte Gitarrenklänge als Element vorgesehen. "Dont do Drugs", das von den Folgen der Drogen handelt (wieder mit Ironie), "Gimme the Light" mit Schivv, welches von der zu häufg verbreiteten Durchschnittlichkeit der Menschen erzählt, "Deine Sprache", das von sozialen Kommunikationsproblemen handelt und "Komm ans Fenster" sind alle erstklassige Storyteller, in denen Banjo seine Wortgewandtheit und seinen Skill in Sachen "Geschichten-erzählen" aufzeigt. Die beiden letzteren sind zudem mit sehr schönen Beats beschmückt und sorgen für einen tollen Abschluss der Platte. "Black Boys" ist ebenfalls ein ironischer Storyteller, welcher von Problemen einer multiethnischen Liebesbeziehung, in Form vom Vater der Geliebten, der dem Ku-Klux-Klan angehört und von der Beziehung seiner Tochter mit dem farbigen Olli eher abgeneigt scheint. Alles wird in einer extrem sarkastischen und mit Ironie überfüllten Perspektive geschildert. "Bayern München" ist ein Track, in welchem sich Banjo nicht so recht zwischen seinem Lieblingsverein und seiner Freundinn entscheiden kann.Fazit:Eine sehr vielseitige Platte, die einen extrem breiten Themenhorizont aufweist. Banjo verkörpert den (fast) perfekten Rapper.
Gutes Album mit leichten Veränderungen zu den Vorgängern, 16. August 2007
Habe das Album schon längere Zeit und bin positiv überrascht, da die meisten deutschen Rapper über die Zeit leider ihren Rap-Style ins negative verändern. Das ist allerdings bei Olli Banjo keineswegs der Fall. Wer die Alben "Erste Hilfe" und "Schizogenie" kennt, der weiß das er mit seinem Humor und seiner Rap-Technik sehr gute Tracks bringen kann und dies auch immer wieder macht.Aber nun zu dem Album:Er arbeitet auch auf seinem 3. Album wie in gewohnter Weise, und zwar mit ironischen Texten. Wer Diese falsch versteht könnte leicht meinen, er sei ein Rassist oder jemand der Schwule hasst. Jedoch hat er auf diesem Album auch sehr pumpende Tracks wie zum Beispiel "B.S.S.K" und auch tiefsinnigere (nicht-ironische) Texte wie bei "Gimme the light" und vorallem auch "Tagesschau".Meine Meinung:Absolute Kaufempfehlung, auch für alte Banjo-fans ein muss. Witzige Tracks, etwas zum nachdenken oder auch einfach Sachen die man nebenbei hörn kann.
Olli Banjo hält auch auf "Lifeshow" sein Niveau, 1. August 2007
Olli Banjo bleibt auch mit seinem nächsten Album "Lifeshow" einer der besten Rapper Deutschlands: sein unverwechselbarer Flow, seine gute Reimtechnik und die originellen, klischeelosen Texte bleiben die wichtigsten Merkmale des Ausnahme-Rappers. "Lifeshow" profitiert dabei auch von den abwechslungsreicheren Beats, was daran liegt, dass die Beats diesmal von mehreren Produzenten stammen - aber ohne dass das Album zur losen Ansammlung von Tracks ohne roten Faden wird. Der Titeltrack mit Jonesmann, "Lifeshow", überzeugt mit einem unglaublichen Beat und fantastischem Flow, was ihn zum Anwärter auf den Track des Jahres macht. Genial ist auch die Freiheits-Hymne "Ich Bin Frei". Unnachahmlich wie fantastisch er seine Textidee umsetzt und der Song immer gegen Ende einer Strophe auf einen Höhepunkt zusteuert. Durch Veränderungen in Tonfall und Stimmeinsatz ein Gefühl so perfekt rüberzubringen hat bisher in Deutschland wahrscheinlich nur Curse auf "Und was ist jetzt" hinbekommen. Entspannt ist der Track "Am Riden" geworden, der mit Star-Feature Chamillionaire ausgestattet ist. Auch sonst gibt es mit "Gimme the Light", "Deine Sprache", "Komm ans Fenster", "Papa" und "Bayern München" noch einige absolute Burner zu entdecken, die "Lifeshow" zu einem Must-Have machen. Auch wenn wie bei jedem Banjo-Album Tracks dabei sind, die einen persönlich nicht so ansprechen (Was wohl an der Eigenwilligkeit von Olli Banjo liegt) und die RnB Hooks für meinen Geschmack ein bisschen zu oft auftauchen und zu sülzig geraten sind, ist "Lifeshow" ein unglaublich gutes Hip Hop Album geworden und eines der ersten Werke 2007, die man wirklich haben sollte.
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