Kundenmeinungen
Melodic Metal at its best - ein Knaller von einem Debüt!, 10. Mai 2008
WOW, diese Scheibe hat aber richtig Druck! Die Produktion der CD ist erstklassig. Bereits der Opener "Healing Touch" geht mächtig ab, für meinen Geschmack fallen die nachfolgenden Songs auch nicht wirklich ab. Weitere Knaller und damit echte Anspieltipps sind für mich "Break the Silence" und "Place in Heaven". Eine schöne Ballade ist mit "Coldest Night" vertreten. Viele monieren reflexartig einen Nightwish-Abklatsch, sobald eine Metal-Band eine weibliche Stimme und eine gute Portion Melodie im Repertoire hat. Erstens trifft dies für DOD aus meiner Sicht nicht zu, da die Songs sehr eigenständig sind. Zweitens sollen sich doch alle Nightwish-Fans freuen, wenn weitere Bands die Stilrichtung aufnehmen. Ich würde allerdings schon sagen, dass Nightwish-Fans tendenziell auch DOD mögen werden. Zurück zu dieser CD: Bei den ersten Hördurchläufen hat mich fast gestört, wie präzise die Titel eingespielt sind - Präzision verdrängt für meinem Geschmack leicht die mitreißende Spielfreude, gerade wenn es um Metal geht. Auch der Gesang von Tanja Maul (oder Svenja Mills???) wirkt zuerst äußerst kontrolliert und stellenweise gefühlsarm. Nach nunmehr sehr vielen Hördurchläufen finde ich allerdings, dass Tanja Mauls Stimme über 95% der Scheibe klasse klingt und auch die Spielfreude werde ich der Band nicht absprechen. Unterm Strich kann ich nur meinen Hut vor diesem Erstlingswerk ziehen. Da können wir uns alle fest anschnallen und begierig auf den nächsten Knaller von DOD warten.
Wie oft wird Nightwish denn noch kopiert?, 26. März 2008
Es ist echt unglaublich. In den letzten Jahren gibt es eine wahre Flut von Symphonic Metal CDs. Doch nur die wenigsten kommen auch wirklich an das Original heran. Diese Band hier ist meilenweit davon entfernt. Der "Gesang" (ich will es mal so nennen) tut förmlich weh in den Ohren. Die Arrangements sind einfach nur langweilig und einfallslos. Von Power keine Spur. Es gibt durchaus gute Vertreter neben Nightwish im Symphonic Metal Bereich (Magica z.B.). Doch diese Band gehört sicherlich nicht dazu! Weniger schreien (oder überhaupt mal Gesangsunterricht nehmen) und mehr Einfallsreichtum und Eigenständigkeit und es könnte was werden. Doch diese Scheibe ist wirklich zum in die Tonne kloppen.
Energie und Emotion..., 21. März 2008
Metal mit Frauenstimme... das kann gehörig daneben gehen. Viel zu oft erlebt man in dieser Richtung eine "Möchtegern-Prima donna", die nette, aber recht leidenschaftslose Melodien nach eingefahrenem Schema trällert und den Zuhörer eher sanft in den Schlaf wiegt anstatt zu begeistern...Dawn of Destiny sind anders. Auch ich war zunächst skeptisch, aber jetzt wo ich "...begins" in den Händen halte, bin ich doch sehr angetan. Mehrere Hördurchläufe hat die CD bereits "überlebt" und von Langeweile kann keine Rede sein. Im Gegenteil, die Band schafft es den Zuhörer mit einer Mischung aus Energie und Leidenschaft zu fesseln! Mein besonderes Lob gilt vor allem dem komplexen und abwechslungsreichen Songwriting, das mit schlichten und doch eingängigen Melodien, geschickt wechselnden Tempi und vielen kleinen liebevollen Details punktet. Es gibt so vieles zu entdecken! :)Die Stimme der Sängerin klingt angenehm natürlich (ohne aufgesetztes "Terzvibrato") und trotz ihrer Höhe nicht übermäßig schrill. Sie überzeugt sowohl in sanften, als auch in kraftvollen Passagen. Einen wirkungsvollen Kontrast zur Stimme der Frontfrau setzen gut dosierte männliche Growls.Besondere Höhepunkte auf dem Album sind das mitreißende "Healing Touch", sowie das sehr emotionale "Place in Heaven" (ein wunderbarer Song mit Gänsehautpotenzial!). Auch die übrigen Songs überzeugen. Der Zuhörer kann sich auf eine Reise durch Licht und Dunkelheit, Kraft und Gefühl, sanfte, rauhe, sowie vereinzelt orientalisch angehauchte Klänge freuen...Alles in allem ist "Dawn of Destiny... begins" unbedingt empfehlenswert... Ich will mehr hören!!! :)
Stark und individuell, 20. März 2008
Kann mich meinen Vorrednern nicht anschließen. Habe die CD auch auf Verdacht gekauft und war begeistert. Endlich mal wird nicht das 08/15 Prinzip mit Strophe, Refrain etc. durchgezogen, sondern der Mut zur Innovation und anspruchsvollerer Komposition gezeigt. Und wer von Healing Touch, Condemnation oder Break The Silence keinen Ohrwurm hat, scheint generell mit dieser Art von Musik nicht warm zu werden! Gute Musiker und noch bessere Musik, die bei jedem Durchgang mehr zu begeistern weiss, weil es einfach viel zu entdecken gibt! Jetzt bin ich mal gespannt, wie das ganze live klingen wird.
schlecht sortiert, 20. März 2008
Ohne die CD zu kennen habe ich die Band gestern im Vorprogramm von House of Lords erlebt. Beim ersten Song dachte ich noch "wow, da geht die Post ab", dann verwässerten die Songs immer mehr zu einem undefinierbaren Etwas. Wie ein roter Faden ziehen sich die unzähligen nicht nachvollziehbare Tempowechsel während einzelner Songs und die daraus resultierende Tatsache, dass die Songs aus eigentlich nicht harmonierenden Teilen zusammengeschustert wurden, durchs Programm. Eigentlich schade, da schon der Eindruck da war, dass da Musiker auf der Bühne stehen, die es können! Auch die Sängerin hat eine klasse Stimme. Aber man muss ja noch Potential haben um sich weiter zu entwickeln.
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