Kundenmeinungen
Was wird hier gespielt?_________Ein Film, George!, 28. Oktober 2008
Testbericht zu THE GOOD GERMAN:Schauspieler: An George Clooney kann man ja eigentlich nie etwas aussetzen, aber hier kommt er doch reichlich steif rüber, irgendwie unausgereift. Aber leider steht er da auch nicht alleine, denn das kommt doch bei den meisten anderen auch so rüber. Perfekt aber: Cate Blanchett!Story: Naja, das Thema "Weltkrieg" und die damit verbundenen Irrungen und Wirrungen sind meiner Meinung nach doch reichlich ausgelutscht. Klar, hier steht nicht unbedingt der Weltkrieg im Vordergrund sondern eher ein menschliches Intrigenspiel mit Wendungen hier und dort. Aber trotzdem eben nichts neues. Und was genau die Schwarz/Weiss-Gebung angeht, wüsste ich gern was damit bezweckt werden sollte. Der Film wirkt dadurch weder "älter" noch "klassikermäßig". Ich hab doch etwas mehr erwartet.Hält nicht das was er verspricht, trotz der Stars Clooney, Maguire und Blanchett. Für Fans trotzdem sehenswert.
genial, aber anspruchsvoll, 27. April 2008
Inhaltlich haben die anderen (gut bewertenden) Rezensionen das Meiste gesagt. Daher nur soviel: Soderbergh hat mit The Good German einen film noir hingelegt, der die Stimmung im Nachkriegsberlin, die aufkeimenden Spannungen zwischen den Siegermächten, die vermeintliche Unausweichlichkeit eines weiteren Krieges, und die tragischen Schicksale seiner Menschen, der Täter, Mitläufer (engl. "Good German"), Opfer und Kriegsgewinnler auf Seiten der Deutschen wie der Besatzungsmächte widerspiegelt. Erst die Reduktion auf die schwarz-weißen Farben, der Einsatz "antiquierter" Schnitttechniken und sowie eine der Zeit entprechende, zu Recht oskarprämierte Filmmusik verleihen dem Film seine emotionale Intensität und atmosphärische Dichte, lenken die Aufmerksamkeit des Beobachters ganz auf das brillante Spiel George Clooneys und Cate BlanchettGleichwohl kein Film für die Massen, wie die anderen Rezensionen zeigen.Wer aber Gefallen an Clooneys "Good Night and Good Luck" gefunden hat, wird auch diesen Film mit politisch ambitionierter Botschaft lieben.
Film Noir über die Zeit kurz nach Kriegsende in Berlin, 19. April 2008
Die Siegermächte tagen in Potsdam im Sommer 1945. Europa soll aufgeteilt, Japan besiegt und damit der II. Weltkrieg entgültig beendet werden. Der amerikanische Journalist Jack pendelt zwischen den Sektoren auf der Suche nach einer "brandheißen" Geschichte. Doch zunächst findet er zufällig seine alte Liebe wieder, Lena Brandt, die sich als Prostituierte verdingt. Recht bald wird klar, dass sie in unsaubere Angelegenheiten verwickelt ist, die mit ihrem Ehemann zu tun haben, der aber für Tod erklärt wurde. Doch lebt er noch, versteckt sie ihn; wieso sind alle so an ihm interessiert? Bald geschieht ein Mord und Lena flüchtet von einer ins das nächste ihr kurzfristig Sicherheit gebendes Versteck. Wer belügt wen? Auf wen kann man sich verlassen? ..... Ich finde: Ein schöner Film auf schwarz/weiß, der an die alte Filmtradition der 40/50iger Jahre anknüpfen möchte. Eine ziemlich verzweigte Geschichte, mit div. Überraschungsmomenten und einem guten Spannungsbogen bis zum Schluss, nicht immer leicht zu verstehen und zu verfolgen.Eine wunderbar spielende Cate Blanchett, ein etwas farblos bleibender George Clooney, ein ziemlich kurzer Auftritt von Tobey Maguire und ein interessanter deutscher Schauspieler: Christian Oliver.
die checkliste abgearbeitet, 13. April 2008
das hat sich der regisseur wahrscheinlich gedacht, als er mit dem film fertig war. der mann hinter der kamera hat so viel wert darauf gelegt, das alle elemente eines klassischen film noir verarbeitet sind, dass er die spannungsdefiziete des drehbuchs und die schlechte schauspielerische leistung seiner progagonisten vor der kamera wohl einfach ignoriert hat.von der technischen seite ist der film gut gelungen(es sind also wirkliche alle elemente des klassischen film noir verarbeitet) aber die story ist auf den ersten blick so verworren und im endeffekt so simpel. einen spannungsaufbau konnte ich persönlich nicht erkennen( es war für mich nur schwierig den faden zu behalten, da ich irgendwann während des filmes das interesse verloren habe)...unterm strich: der film ist langweillig.george clooney hatte selbst einmal gesagt, dass er nicht gut schauspielern kann und vieles mit seinem charismatischen auftreten wettmacht. in vielen filmen gebe ich ihm recht aber in diesem film ist weder schauspielerisches talent noch charisma zu erkennen..schade, ich mag clooney eigentlichcate blancette...ich spare mir die worte. einziger kleiner lichtblick war tobey maguire(leider kommt er nr ca 30 minuten des filmes vor) und der schlechteste schauspieler dieses filmes ist der (film)ehemann der hauptdarstellerin.zusammenfassend: große namen, schlechte leistung.fazit: technisch sehr gut gemachter film, mit fader story und schlechter leistung der darsteller(ausser maguire). meiner meinung nach wurde der film von kritikern zu hoch gelobt. nur weil der regissuer eine checkliste von film noir elementen abgearbeitet hat handelt es sich bei diesem streifen nicht um ein kunstwerk....die die ihn dennoch sehen möchten:lieber erstmal ausleihen
bin eingeschlafen, 8. März 2008
daher kann ich nur was zu den ersten 60 minuten sagen: der film ist schlecht. tschüss.
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