Kundenmeinungen
Gelungen..., 2. November 2007
Also ich verstehe nicht warum manche Leut das Album so schlecht machen, auch
wenn ''Turnin' on the Screw'' zu anfang hin etwas gewöhnungsbedürftig ist hat es auf dem album absolute hammer tracks (Sick,Sick,Sick ; Into The Hollow ; Make It With Chu ; 3's & 7's ach einfach alle) darum meine ich das sich diese CD sehr wohl als guter QOTSA nachfolger präsentieren darf.
Bei aller Liebe zu spröde, 21. September 2007
Noch ein Tipp meines Neffen. Habe die älteren Platten der Band auch mal quergehört und fand vor allem die ersten beiden weit gelungener als dieses Werk. Als alter Hase merke ich hier, dass die Musiker in einer Phase des Trotzes sind. Sie wollen sich selbst und der Welt zeigen, wie radikal und verweigernd sie sein können, wie "sick", wie hier schon geschrieben wurde, doch gerade das bremst sie selbst aus. Die Platte ist bewusst knarzig und befremdlich produziert, sie schließt den Hörer aus. Das kann man als Statement toll finden, aber oft auflegen wird man sie deshalb nicht...
Era Insolitus, 4. September 2007
Vorab gebe ich zu: auch ich halte "Songs for the Deaf" für das beste QOTSA-Album. Ever. Nach wie vor. Obwohl dieses ganze Radiosender-Gequatsche ganz schön nervig ist...
"Era Vulgaris" spielt aber durchaus in der selben Liga. Ob die Mitwirkung solcher Grössen wie Trent Reznor, Julian Casablancas und Dave Grohl zur hohen Qualität dieses Albums beigetragen hat, lässt sich diskutieren. Josh Homme durch und durch, sage ich. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich, dass es durchaus auch eingängige Melodien auf dieser Platte gibt, wenn auch keine schmusige Bombast-Ballade wie den Mosquito-Song. "Into The Hollow" und "River in the Road" sind meine Favoriten. Auch "Turning on the Screw" ist fantastisch, wie mit dem Akkuschrauber in die Gehörgänge geschraubt bleibt das hängen. Klar, auch die bluesige Version von "Make it Wit Chu" ist gut, aber der Song wirkt mittlerweile so abgenutzt, als wäre er an der Weihnachtsfeier der Grundschule vom Blockflötenensemble vorgetragen worden.
Dieses Album steht in bester QOTSA-Tradition und wird auch nach wiederholtem Hören nicht langweilig. Im Gegenteil. Eine gute Investition.
Sick? Ja! Aber auf eine positive Art und Weise..., 30. August 2007
Was soll man zu diesem Album sagen? Also entweder man liebt es oder hasst es (wie man an den vorherigen Rezensionen sehen kann). Ich gebe zu, dieses Album der Wüstenrocker ist anders als die Anderen. Wer ein neues "Songs for the Deaf" erwartet sollte die Finger von dieser Scheibe lassen. Wer sich allerdings mal Zeit nimmt für dieses Monstrum an Musik, wird durchaus Gefallen an diesem Meisterwerk finden. Klar, es ist progressiv und schwere Kost, aber es groovt auch ganz schön. Bei Stücken wie "I'm Designer" oder die nächste Single "3's & 7's" hab ich mich schon ein paar mal ertappt wie meine Füße auf und ab wippten. Komischerweise gefällt mir das bluesige Stück "Make it with Chu" auch sehr gut obwohl es von vielen als etwas schwächer bezeichnet wurde. Bei "Turnin on the screw" oder "Misfit Love" die durch Dave Grohls hart gespielten Drums auftrumpfen, möchte man sowieso nur noch lauter drehen. Endfazit: Die Queens of the Stone Age lassen sich nicht in eine Schublade stecken und versuchen nicht krampfhaft ein neues "Songs for the Deaf" zu schreiben sondern erfinden sich immer wieder neu. Und es funktioniert ja auch! Ich finde soviel Mut sollte belohnt werden! Kaufen und Staunen!
Anspieltips: "I'm Designer"; "3's & 7's"; "Turnin' on the Screw"
Sick, sick, sick, 28. August 2007
Nomen est omen. Und die erste Single ist bezeichnend für das komplette Album - ein abgedrehter, wahnsinniger Sound, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber ist das bei dieser Band was Neues? Haben wir etwas anderes erwartet als eine exzentrische, ungewöhnliche Platte?
Gerade ihre Eigenwilligkeit, ihr Unwille, sich anzupassen, begründen die Genialität der Queens. Auch alle Alben teilen sich dieses Konzept, selbst wenn immer wieder, wie beispielsweise auf Songs for the Deaf ein scheinbar sehr Mainstream-lastiges Go with the Flow zu hören ist - wohl kaum, weil die Jungs ihr Video mal in der Glotze sehen wollten, sondern weil sie einfach Lust hatten, eben so eine Nummer zu spielen.
Die Queens machen halt, was sie wollen und in dieser Hinsicht ist Era Vulgaris mit den Vorgängern identisch: nicht schlechter oder besser, nur anders! Denn das Band-Motto impliziert glücklicherweise den Umstand, dass unsere Gehörgänge auf jeder neuen Platte mit frischen Melodien verwöhnt werden, ganz zu schweigen von Hommes hervorragendem Gesang.
Ich wage also zu behaupten, wer die vorhergehenden Alben mochte und somit den einzigartigen Queens-Sound, dem wird auch Era Vulgaris Freudentränen in die Augen treiben. Und solange sich diese Band treu bleibt, wird sie zweifelsohne weiterhin wahre Meisterwerke hervorbringen - als nächstes am liebsten ein Akustik-Album!
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