Kundenmeinungen
Einfach nur gut!, 17. September 2008
Der Preis schlägt sogar die Brilliant-Boxen, die ich kenne. Und das will wahrlich was heißen, Die Aufnahmen sind, bedenkt man die Zeit, in der sie entstanden, estaunlich gut. Und die Musik ist schlicht genial. Ach, eben Stravinsky :-))
Zugreifen und zuhören!!, 20. Oktober 2007
Manchen Leuten kann man es nicht recht machen. Die 22 CDs der Stravinsky Edition für 32¬ und trotzdem nur 3-4 Sterne? Daß die Aufmachung spärlicher ausfällt als bei einer 200¬ Ausgabe ist klar, wer sich daran stört kauft sich halt die Edition für ein Vielfaches gebraucht. Alle anderen lassen die Kirche im Dorf und sind dankbar für das unschlagbare Angebot.Zur Musik - es wird immer gesagt Stravinsky sei nicht der beste Interpret seiner Musik - mir gefällt sein Stil sehr gut. Weniger effektheischend und sehr musikalisch. Schön, daß auch die selteneren Werke eingespielt wurden. Die Klanqualität ist fürs Alter sehr gut, sehr angenehm räumlich mit guter aber nicht nervender Dynamik. Alles in allem ein fantastisches Angebot!!
zeitlose Tondukumente in schlechter Aufmachung, 9. August 2007
(Aufahme/Interpretation *****, Aufmachung *) ..... Soweit ich erkennen kann ist diese Edition im Umfang identisch mit der Strawinsky-Gesamtausgabe die ca 1991 erschien. Umfang dieser damaligen Edition: 13 Volumes mit insgesamt 22 CDs. Zu jeder CD umfangreiche Bebilderung, Beschreibung und großzügige Auflistung der Aufnahmedaten und Besetzung, das Ganze geliefert in einer schmucken Box........ . JETZT Zur aktuellen EDITION: klangtechnisch habe ich keinen Vergleich angestellt zur 91er Edition. Die Aufnahmen an sich sind glasklare, teils recht transparente, mitunter sehr direkte, mitreißende Aufnahmen. Aber das Wichtigste: authentische, weil vom Komponisten selbst dirigierte Einspielungen. Mir persönlich gefallen diese Stereo-Aufnahmen (1957-1968, überwiegend eingespielt vom Columbia SO und dem CBC SO) sehr gut, weil sie weit entfernt sind vom heute üblicherweise servierten "aufnahmetechnischundmusikalischenEinheitsbrei" (es gibt natürlich auch Ausnahmen). Hier ging es nur um die Essenz in der Musik und nicht: wie mache ich mit dieser Aufnahme in kürzester Zeit meinen Reibach. ABER: Die Aufmachung ist wirklich eine Katastrophe. CD-Booklets haben sich doch mittlerweile qualitativ so verbessert, dass solche erbärmlichen, nichtssagenden Texte nicht mehr notwendig sind (schlechte Schriftart, viel zu klein und deshalb kaum ohne Lupe leserlich, kaum Hintergrundinfos, keine Aufnahmedaten, von Besetzung ganz zu schweigen .......). Wem diese Infos egal sind und nur klasse-Stravinsky-Musik pur hören möchte, soll auf jeden Fall zugreifen ........
Mit Abstrichen empfehlenswert, 23. Juli 2007
Die Strawinski-Box beinhaltet 22 CDs und gibt einen umfassenden, allerdings keinen vollständigen Überblick über Strawinskis Schaffen. Der Preis ist unschlagbar, weshalb man getrost zugreifen sollte. So hat man die Möglichkeit, auch einmal relativ unbekannte Werke aus Strawinskis Spätwerk (von Zwölftonmusik geprägte Sakralmusik) anzuhören. Zudem gibt es die komplette neoklassizistische Oper "The Rake's Progress" neben vielem Anderen. Da die Aufnahmen meist aus den 1960-er Jahren stammen, ist die Soundqualität solide, jedoch keinesfalls vergleichbar mit modernen Aufnahmen.Igor Strawinski (1882-1971) wird nachgesagt, dass er nicht der grösste Interpret seiner eigenen Werke ist. Jedenfalls erhält man einen authentischen Eindruck von Strawinskis Musik und kann so diese später mit anderen Interpretationen vergleichen. Besonders Pierre Boulez' Einspielungen der drei grossen Ballette kann ich sehr empfehlen, denn dort hört man, dass Strawinski das Potenzial seiner Werke bei weitem nicht ausschöpft.Der Wermutstropfen der grossartigen CD-Box ist das miserable Booklet. Der Begleittext ist belanglos. Schlecht ist, dass die Tracklisten nur auf den Karton-Schubern, nicht jedoch im Booklet abgedruckt sind. Im Booklet sind nur die Werke (inkl. Aufnahmezeitpunkt) der einzelnen CDs aufgeführt. Allerdings ist die Schrift so klein, dass man fast eine Lupe braucht. Schliesslich fehlen Angaben zum Entstehungszeitpunkt der Werke. Dies ist jedoch notwendig, um die einzelnen Werke den verschiedenen Schaffensperioden zuordnen zu können. Ein chronologisches Werkverzeichnis wäre kein Luxus gewesen.
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