Kundenmeinungen
guten tag, 8. Dezember 2007
hammer scheibe
hab letztes wochenende nen kumpel besucht und irgendwann im suff hatten wir keine große lust mehr die musik irgendwie sinnvoll auszusuchen..also landeten die cds eher zufällig in der anlage...was dazu führte (besser, geführt haben muss, da uns beiden dass erinnerungsvermögen abhanden gekommen is) dass auch das neue heldenalbum gehör fand..nun am nächsten tag..eher spät als früh, als uns so langsam einfiel, dass wir seit stunden nichts gegessen hatten, haben wir uns dann auf den weg gemacht um diesen zustand schnellstmöglich der vergangenheit angehören zu lassen..dabei kamen uns, woher auch immer, mehrere ziemlich geile melodien in den kopf..mitunter auch noch mit minimalen textzeilen versehen..wieder zu hause stellten wir fest, dass wir das halbe heldenalbum vor uns her gesummt und gesungen hatten. sofort legten wir die scheibe noch mal ein und auch im (fast) nüchternen zustand war die scheibe richtig richtig gut..und dabei isses bis jetzt geblieben..hammer geile lieder (hätte persöhnlich wahrscheinlich auch nich unbedingt "endlich ein grund zur panik" als erstes ausgekoppelt, aber so isses nun mal)
wirklich klasse musik..
Von Anfang an fesselnd, 18. November 2007
Ich kauf' mir eigentlich recht wenige CDs (mein Vorrat reicht mir ansonsten), aber ich hatte die Helden ein paar mal im Radio gehört und dann die CD in der Bibliothek gesehen und ausgeliehen. Ich war von Anfang an gefesselt und habe mir diese CD sofort gekauft.
Seitdem vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht ein Stück davon höre. Es fängt schon mit dem ersten Stück ((Ode) An die Arbeit) an - keine Spur von schwierig, einfach nur Klasse und mit dem für die Helden so typischen Wortwitz. Keines der Lieder ist für mich irgendwie schwach und die Mischung macht es noch besser.
Eigentlich wollte ich ursprünglich eine "Top5-Liste" zusammenstellen, nur jedesmal wenn ich die CD höre habe ich andere Favoriten. Fazit: Rundum Klasse.
Dazu ist wohl noch zu sagen, dass ich vorher die anderen CDs noch nicht kannte und daher auch nicht irgendwelche Erwartungshaltungen hatte.
Hände hoch und überhaupt....soundso....., 28. Oktober 2007
Ein würdiger Nachfolger des letzten Heldenalbums haben die Helden mit ihren neuen Album "Soundso" geschaffen.
"Die Konkurrenz" kann da gar nicht mithalten, auch wenn sie sicherlich nicht schläft.
Besonders das Lied "Soundso" das vom Soundsoseinmüssen handelt ist ein andauernder Ohrwurm und sollte so manchen zum Nachdenken bringen.
"The geek shall inherit the earth", wie die Helden es in dem Lied "The Geek" besingen, regt zum mittanzen und mitsingen an. Aber auch Lieder, wie "Kaputt", "Labyrinth", "Hände hoch" und "Der Krieg kommt schneller zurück als du denkst" überzeugen mit ihren tiefsinnigen Texten und schönen Melodien.
Ein besonderer Leckerbissen ist das Lied "Für nichts garantieren" in dem Francesco von Tele den Helden seine Stimme geliehen hat. Die ruhigeren Stücke auf dem Album "Stiller" und "Lass uns verschwinden" bringen einen zum Träumen. Was wollen wir also mehr von einem Heldenalbum? War also doch alles kein Grund zur Panik...denn die Helden haben es wieder geschafft, sich einen dauerhaften Platz in meinem CD-Spieler zu reservieren und werden da auch nicht mehr so schnell rausgenommen.
Achja, "Ode an die Arbeit" ein ungewöhnlicher aber schöner Opener von den Helden könnte vielleicht beim ersten Hören zu Unverständnis führen. Ich sage da nur, hört es euch nochmal und nochmal an...irgendwann könnt ihr mitsprechen.
Also, nehmt eure "Hände hoch", hüpft, tanzt und singt mit!!!
Ich kann dieses neue Album von unseren Helden nur empfehlen!!! Überaus gelungen..ich liebe jedes Lied auf diesen Album!!!
Helden an ihrer Grenze, 17. Oktober 2007
Dieses Album steht ganz in der Helden-Tradition. Das ist aber kein Grund, hier gleich 5 Punkte zu vergeben.
"Soundso" ist eine sensationell gute Single, klasse gespielt und produziert und in jeder Hinsicht ein Song zum Liebhaben. Auch stark ist das ruhigere "Labyrinth", das von der Wirkung vergleichbar ist mit älteren Stücken wie "Echolot" und "Elefant".
"Ode an die Arbeit" ist hingegen schlichtweg dämlich. Nichts gegen Arbeit als Songthema, aber die Helden üben sich etwas naiv in Kulturkritik. Auch der Song selbst klingt dämlich. Die "Konkurrenz" ist nicht minder naiv.
Selbst im Titelsong wird ein immerwährendes Thema zu Tode besungen: Der Mensch ist Opfer seines Images und ist ganz anders als die anderen denken. Wieviele Songs werden noch daran verschwendet? Dabei zeigen sich die Helden als Experten des Wortwitzes: "Glaub mir nichts davon bist Du" u.v.a. Dabei ist Wortwitz nicht gleich intelligenter Text. Das galt bereits für "Von Hier an Blind", das voll von klug klingenden aber nicht besonders geistreichen Passagen ist. "Der Krieg" ist textlich einfach missglückt.
Die wenigen wirklich starken Nummern können die aufkommenden Abnutzerscheinungen der Helden bei diesem Album nicht über 3 Punkte hinweg helfen.
Kenn ich doch schon, oder?, 13. Oktober 2007
Dies könnte man denken, wenn man das Helden-Album "Soundso" zum ersten mal hört. Und tatsächlich klingt alles irgendwie bekannt! Was aber wiederum nicht grundsätzlich schlecht sein muss, da die beiden Vorgänger "Die Reklamation" und "Von hier an blind" gut gemachte Alben waren.
Wer auch nichts anderes erwartet, wird mit "Soundso" bestens zufrieden sein! Der musikalische Übergang vom Vorgänger auf das neue Werk ist nahtlos! Wer aber was richtig Neues erwartet, wird bitter enttäuscht! Dies ist aber auch schon die einzige Kritik am neuen Album. Denn ansonsten gibt es 13 neue Songs im bewährten Helden-Stil mit sprachlich einfach genialen Texten aus der Feder der Sängerin Judith Holofernes!
Alles in allem: 4 Sterne verbunden mit der Hoffnung beim nächsten Album doch mal was ganz anderes auf die Ohren zu bekommen!
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