Kundenmeinungen
In these sheltered years I escape from this cruel world, 14. Juni 2008
Paradise Lost haben in ihrer Karriere viele Hochs und Tiefs erlebt, vor allem von Seiten der Fans. Von dem Debut "Lost Paradise" bis hin zu "One Second" fand vorsichtig immer mehr Elektronik den Weg in die Gothic Metal-Klanggebilde der Band. Diese Entwicklung fand in "Host" ihren absoluten Höhepunkt. Dadurch wandten sich viele Fans ab und konnten "Host" mit seinem fast Depeche Mode-artigen Sound nichts mehr abgewinnen. Seit dem Nachfolgewerk "Believe In Nothing" wurden die Gitarren dann aber von Album zu Album wieder lauter und auf dem zehnten Studiowerk ("Paradise Lost") dominierten die Gitarren wieder, jedoch soundtechnisch noch eher rockig. Selbst der letzte Zweifler war gespannt, ob diese Entwicklung weiter anhalten würde und im Jahre 2007 gab es mit "In Requiem" die Antwort: Ja."In Requiem" ist düster, voller Spielfreude und mit lauter Hooks gespickt, die sich sofort ins Gedächtnis brennen und auch dort bleiben. Greg Mackintosh's Gitarren klingen wieder wie schwarze Schmetterlinge, die sich erhaben über die Songs legen und Nick Holmes röhrt dazu so böse aus seiner Kehle, als sei das Ende aller Tage gekommen. Des weiteren ist zu erwähnen, dass der, seit dem letzten Album zur Band gestoßene, Drummer Jeff Singer den Songs eine grandiose variable Rythmusgrundgrundlage verpasst hat. Bei diesem Album Anspieltipps zu nennen wäre so, als wenn man Majestätsbeleidigung begehen würde, weil jeder Song für sich einen Edelstein auf der Krone seiner Hoheit darstellt. Paradise Lost stehen also wieder an der Spitze des Genres, das sie selbst mitbegründet haben und jahrelang angeführt haben. Zusammen mit den letzten zwei Alben der "Konkurrenz" aus Portugal (Moonspell's Meisterwerke "Memorial" und "Night Eternal") ist "In Requiem" das wichtigste Gothic Metal-Mach(t)werk des nicht mehr ganz so jungen neuen Jahrtausends.
Gothic pur!!!, 7. April 2008
Es gibt an dieser Scheibe nichts auszusetzen!!! Gitarren,Stimme und der altbekannte Sound von Paradise Lost sind auf dieser Scheibe wieder absolut top! Fans von "Draconian Times" oder "Symbol of Life" können ohne zögern zugreifen...
Ein Schritt in die richtige Richtung., 15. November 2007
Paradise Lost waren eine Institution und Meister darin, großartige, düstere und melancholische Musik zu schreiben. Mit dem 1991er Meisterwerk "Gothic" begründeten sie ein ganzes Genre bzw. gaben diesem einen Namen. Die Verbindung zwischen Death Metal und orchestralen Elementen sowie weiblichem Gesang war einzigartig. Icon und vor allem Draconian Times brachten den großen Durchbruch. Mit One Second und den folgenden Alben wurde man experimentierfreudiger, die Alben wurden dadurch allerdings etwas belangloser. Die grandiosen Spannungsbögen und Stimmungen fehlten mir einfach. Mit Paradise Lost war schon ein Trend zurück zu erkennen und mit In Requiem haben sich die Briten wieder auf ihre ganz großen Stärken besonnen.Die Songs bestechen durch geniale Melodien und Harmonien, die die Herren Mackintosh und Aedy schon lange nicht mehr aus ihren Gitarren herausgeholt haben, die Rhythmussektion ist endlich wieder schwer und druckvoll und Nick Holmes zeigt einmal mehr, dass er einer der besten Sänger im dunkleren Metal-Bereich ist. Herauszuheben sind vor allem das Quasi-Titelstück, das mit einem der besten Refrains der PL-Geschichte ausgestattet ist, sowie Unreachable, das eigentlich nur aus Gänsehaut besteht. Weitere Anspieltips sind Ash&Debris sowie das düstere Praise Lamented Shade.Einen Stern abzug gibts jedoch für zwei Ausfälle (Your Own Reality, das mir persönlich viel zu Depeche Mode lastig ist sowie das etwas arg belanglose Prelude To Descent). Der Rest ist durchaus stilvoll und auch ohne Gähnen hörbar. Bleibt zu hoffen, dass sie diesen Pfad weiter wandeln und ihren Tempel tatsächlich wieder zurückerobern.Paradise Lost sind nach dem Dahinscheiden der ebenso göttlichen Sentenced die einzige Band, die die Fähigkeiten hat, düster, melancholisch, traurig aber nie weich oder jammernd zu klingen UND gleichzeitig zu rocken. Danke für die Rückkehr.
Kein Verständnis für die Nörgler, 22. Juli 2007
habe ich erlich gesagt weiß ich nicht wa sdie haben für mich ist In Requiem neben dem 2005er Werk das beste Album seit *Draconian Times* die anderen Albem waren entweder durchschnitt *One Second und Symbol of Live* oder schlecht *Host und Believe in Nothing*.Auf In Requiemvereinenn Paradise Lost ihre Stärken auf einer CD es ist Düster,Melancolisch,Hart und eingängig zugleich also ich finde es geil das Paradise Lost wieder zualter Stärke zurückgefunden haben und vergeb deswegen auch 5 Sterne.
Lächerlich!, 20. Juli 2007
Schaaaaaaade! Draconian Times war die CD die mich vor vielen vielen Jahren in den düsteren Metalsumpf gezogen hat, und noch immer zähle ich diese (wie auch One Second) zu den besten Stücken meiner Sammlung.Aber seit "Believe in Nothing" ging's nur noch bachab. Naja, bei dem Titel - sie hätten's auch gleich "Give us ze money, Lebowski" nennen können...Wer also - wie ich - schon vom letzten Album (Paradise Lost) enttäuscht war, sollte lieber die Finger von "In Requiem" lassen. Es tönt alles genau gleich. Und auch genau gleich wie bei "Symbols of Life". Was ich übrigens auch für einen ganz misslungener Titel halte... Von alter Härte keine Spur.Pluspunkt ist, dass die Sängerin von "Tapping the Vein" bei einem Track mitsingt. Auch wenn man ziemlich genau hinhören muss...Fazit: Wem das Album "Paradise Lost" gefallen hat, kann ohne Bedenken zuschlagen. Wer die Band Paradise Lost noch nicht kennt, dem empfehle ich entweder "Draconian Times" (mit erstklassigem Klavierintro und genialem Übergang, dann eher etwas härter, aber einzigartig), "One Second" (ziemlich sanft, aber einzigartig) oder "Host" (recht elektronisch, aber einzigartig).
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