Kundenmeinungen
Einblick in die Wahrheit, 9. September 2008
Als ich den film zum ersten mal gesehen habe, hielt ich ihn für schlechter als "Letters from Iwo Jima", das änderte sich aber, nachdem ich mir einige Gedanken über ihn gemacht habe. Es kommt nämlich voll und ganz auf die Erwartungshaltung an. Ich habe, und das haben wohl die meisten die den Film negativ bewertet haben, eine Film erwartet, der der Action von Iwo Jima in nichts nachsteht. In dieser Rolle hat er enttäuscht. Der Knackpunkt ist aber, dass er gar nicht an Iwo Jima anknüpfen will. Stattdessen ist seine Aussage ganz anders. Es wird hier ein bestimmender Lebensabschnitt dreier junger Männer gezeigt, die widerwillig die Rolle der Helden annehmen müssen und in ihrer Funktion für Kriegsanleihen der USA bei der heimsichen Bevölkerung werben. Sie touren dazu durch das ganze Land und müssen teils lächerliche Werbekampgnen mitmachen. Hier zeigt sich aber die gesamte Kritik Eastwoods. Er räumt mit dem Heldenpathos auf und zeigt ganz normale junge Männer, die eigentlich kaum gekämpft haben und den Heldenstatus gar nicht verdienen. Sie haben einfach nur eine Flagge aufgestellt und nicht mal dabei waren sie die ersten. Es wird die skrupellose Instrumentalisierung gezeig und vor allem die Sinnlosigkeit. Denn nach dem Krieg, erinnert sich keiner an sie.
Nicht mein Fall., 20. August 2008
Dies ist ein Kriegs-Drama.Ich habe aber einen Guten Kriegsfilm erwartet und wurde eines besseren belehrt, der Kampf um Iwo Jima wird nur kurz in einigen Rückblenden gezeigt ohne jeden Zusammenhang.Was wichtiger ist in diesem Film, ist die Geschichte um die Flaggen Aufstellung auf Iwo Jima.Die Aufstellung der Flagge wurde zu Propagandistischen Zwecken vermarktet, da sich bei den Amis Kriegmüdigkeit einschlich und da brauchte man schnell ein paar Helden.Ihr Lebensweg wird Geschildert während des Krieges und nach dem Krieg in der Heimat.Also alle die wissen wollen wie Propaganda funktioniert, sollte sich diesen Film ansehen, alle die einen Kriegsfilm erwarten sei aber davon abzuraten!
Der Skandal um die Flagge!, 14. Juli 2008
Wenn man sich diesen Film zulegen möchte, sollte man daran denken, dass dieser erst richtig zur Geltung kommt, wenn man auch Letters from Iwo Jima kennt...Im Prinzip sind diese beiden Filme ein Film, nur werden jeweils die Seiten gewechselt.Flags of our Fathers (Amerikaner)Letters from Iwo Jima (Japaner)Zum Inhalt:Ich finde es ein wenig schade, dass hier der Schwerpunkt zu sehr auf das Flaggenfoto und dessen Wirkung gelegt wird... Im Eigentlichen dreht sich der Film nicht um die Schlacht um Iwo Jima, sondern zu 75% um das Foto und dem daraus resultierenden Presserummel. Klar, ist das auch interessant, jedoch sollte man es nicht zu breit schlagen und das wird in dem Film gemacht... Teilweise langweilt der Film sogar!Aber dieser Film bietet auch viele gute Szenen, die man in keinen vergleichbaren Filmen findet... Zudem sind die Charaktere gut umgesetzt, diese kommen so glaubhaft rüber und machen den Film erst richtig interessant!Wer auf pure Aktion hofft ist hier nicht ganz richtig!
meisterwerk, 13. Juli 2008
Die Aufnahme von AP-Fotograf Joe Rosenthal, der das Hissen der amerikanischen Flagge auf Iwo Jima während des Pazifikkrieges für die Nachwelt festgehalten hat, zählt heute zu den wohl berühmtesten Fotos der Militärgeschichte. Eastwood erzählt mit Hilfe von bewegenden Bildern die Geschichte von drei der überlebenden Flaggenträger (gespielt von Adam Beach, Ryan Philippe und Jesse Bradford) und deren traumatische Erlebnisse auf Iwo Jima. Diese drei jungen Männer werden vom Militär auf eine Tournee geschickt, damit die Gelder sammeln. Jeder der drei geht mit dieser "Ehre" anders um.Eastwood führt dem Zuschauer nicht nur die Schrecken des Krieges vor Augen, er legt das Augenmerk auch auf die Militärmaschinerie, die die Schicksale der Männer ausnutzt, um Geld zu machen.Ich kann diesen Film jedem empfehlen!Man muss nicht nur an Geschichte interessiert sein, um ihn sich anzugucken...Mir ist das Bild nur schwer wieder aus dem Kopf gegangen und es hat mir zu denken gegeben. Denn trotz der Grauen des Krieges schenkt es einem Hoffnung! Und eben diese Hoffnung ist zu solchen Zeiten besonders wichtig, damit man nicht den Glauben verliert, an dem wofür andere sterben!Schaut euch den Film an, dann versteht ihr vielleicht, was ich meine...
A Thought Provoking Film, 24. Juni 2008
"Flags of Our Fathers' is a thought provoking historical film. It consists of two basic segments, scenes of the battle for Iwo Jima and the story of the War Bond Tour on which the survivors were sent.The battle scenes are excellent. They skillfully depict the horrors which must be war. The Bond Tour segments tell a different story about how the "heroes" were treated by others and how they viewed themselves. This movie is thought provoking in that it makes the viewer consider the nature and happenstance of "heroism" and its fleeting nature. The heroes did not consider themselves to be heroic and their post war lives were determined by their post-war actions, not their status as "heroes." In a sense, all on Iwo Jima were the heroes and a few were sent on tour. A movie that leaves one thinking is a worthwhile watch.
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