Kundenmeinungen
Man muss den Film wahrscheinlich mehrmals sehen..., 7. September 2008
... denn ich hatte mir, ehrlich gesagt, mehr erhofft.Meines Erachtens wirkt manches zu erzwungen, teilweise etwas zu dick aufgetragen. Sigourney Weaver nehme ich die Autistin einfach nicht ab, tut mir leid aber irgendwie habe ich bei ihr immer das Gefühl, wenn die Kamera nach oben an die Decke schwenken würde, dass da das uns allen bekannte triefende Alien sitzt und wartet. Auch bei Carrie-Anne Moss ist die sexbesessene Femme fatale einfach unglaubwürdig. Einzig Rickman hat mich mehr oder weniger überzeugt. Wobei ich es auch weit hergeholt finde, dass er, ohne seinen Sohn zu kennen (und eine emotionale Bindung zu ihm zu haben) einfach den Fahrer des Trucks, der ihn tötete mit einem Faustschlag niederstreckt (an dem er später stirbt). Na ja, eben Hollywood. Und ist schon mal jemandem aufgefallen, dass Rickman nach dem Unfall mit dem 40-Tonner (und dem anschließendem mehrmaligen überschlagen des Autos) unversehrt aus dem Auto aussteigt? Nicht mal die Brille ist verrutscht, geschweige denn, hat einen Kratzer abbekommen. Eigentlich sollte man doch erwarten, dass zumindest Rickman vielleicht ein paar Prellungen hat. Oder?Schade. Aber ich werde den Film auf jeden Fall nochmal anschauen, vielleicht offenbart er ja dann seine Tiefen.Außerdem bin ich der Meinung, dass die entfallenen Szenen im Gesamtfilm durchaus Platz hätten finden müssen, dadurch wäre er insgesamt abgerundeter gewesen.
Dazlious, 25. Mai 2008
5 Sterne für Drehbuch, Schauspieler, Soundtrack ... ein Film, bei dem einfach jedes Detail stimmt!Alan Rickman ist "Mr. Sarcastic" und jeder, der des Englischen halbwegs mächtig ist, sollte sich die Originalfassung gönnen, nicht nur wegen der geistreichen Dialoge, die manchmal etwas holprig übersetzt wurden, sondern selbstverständlich auch wegen Rickmans Origninalstimme!Sigourney Weaver, die manche von uns noch als toughe Lt. Ripley kennen, beweist hier ihre Wandlungsfähigkeit als Darstellerin einer Autistin, die einerseits von ihren Obsessionen gequält wird und dann wieder schneller mit der Realität fertig wird als jeder "Normale".Ein Film, so traurig und komisch wie das Leben, nie kitschig und ohne hollywoodmäßiges Happy-End, aber alle Figuren, die unsere Sympathie verdienen, bekommen ihr Leben irgendwie in den Griff und es gibt Hoffnung... Bei den Extras unbedingt die Zusatzszenen ansehen, vor allem die Bettwanzen- und die McDonald-Episode!
Bringt Austismus näher, 25. April 2008
Wunderbare Darsteller in einem wunderbaren, eindringlichen Film... der meiner Meinung nach das Thema Autismus sehr gut einfängt. Mein kleiner Sohn, der die Diagnose Asperger hat, zeigt viel Ähnlichkeit mit der Person, die von S. Weaver dargestellt wird. Mir hat der Film, neben einer Vielzahl an Literatur und Dokufilmen, geholfen mein Kind wieder ein Stückchen besser zu verstehen. Aber auch für Nichtbetroffene ein wirklich empfehlenswerter Film, wenn man sich mit manch' "großen Stationen" des Lebens auseinandersetzen möchte. Habe mir den Film geliehen und dann sofort gekauft. Er lohnt noch öfters angeschaut zu werden.
Super Film aber die Technik..., 13. April 2008
Hallo Filmfreunde, der Film ist super und die beiden Hauptdarsteller in Ihren Rollen spitze, einfach nur überzeugend.Die Bildqualität ist jedenfalls eine Zumutung. Sie nutzt die Möglichkeiten der guten alten DVD bei weitem nicht aus. ARD und ZDF senden meistens in besserer Qualität als das hier vorliegende Material....
gut gemacht und dick aufgetragen, 3. April 2008
Drei Sterne vergebe ich diesem Film, weil er von einer positiven Änderung in einem Menschen zeigt - und ich mag das sehr - weil ich Sigourney Weaver mag, weil er schöne Bilder von Schnee, Wasser und Eis zeigt.Aber das meiste kann ich nicht abkaufen. Dieser intellektuelle Kerl, der seinen Sohn noch nie gesehen hat, soll dessen Unfall-Mörder getötet haben?Und wie auf Knopfdruck verzeiht er dem Unfäll-Mörder eines ihm fast unbekannten jungen Frau? Muß die autistische Mutter unbedingt auf der Beerdigung ihrer Tochter tanzen? Also zu dick aufgetragen, dadurch unglaubwürdig und fast ein bisschen langweilig.
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