Kundenmeinungen
An den Madonna Fan der etwas enttäuscht ist..., 1. Januar 2008
nicht traurig sein, auch wenn Du nur noch Madonna hörst, vergiß Bedtime Stories nicht, dass hat nämlich Björk für Madonna geschrieben.
Die Platte ist nicht sehr Poplastig, das stimmt, aber sie ist wie immer was besonderes:)
Björk wurde von Wanderlust übermannt - und nimmt uns mit auf eine Weltreise., 25. September 2007
Von Vornherein kann gesagt werden: Volta mag nicht Björks bestes Album sein. Doch nicht Björks bestes Album sein bedeutet noch immer ein enormes Maß an Qualität und herrliche Musik.
Der Track "Wanderlust" kann wohl eindeutig als Ausgangspunkt des Albums angesehen werden, denn von dieser war die isländische Sangesgöttin wohl beseelt wie noch nie zuvor. Von Stammesmelodien aus Afrika auf "Earth Intruders" über die Alpen bis nach Grönland mit den Trompeten, Posaunen und Hörnern, nach Asien in "I See Who You Are", auf den Himalaya in "Vertebrea by Vertebrea" und in die Regenwälder Südamerikas auf "Pneumonia". Selbst einen Abstecher nach nach Persien beschert sie uns mit "Hope".
Dazwischen immer wieder kurze Besuche eines Reiches, dass man nur als ein Königreich beschreiben kann, dessen unangefochtene Königin Björk ist. "Dull Flame Of Desire" (eingesungen mit dem wunderbaren Antony Hegarty von Antony and the Johnsons), "Declare Independence" und "My Juvenile" sind wohl die atemberaubenden Highlights des Albums.
Eine solche Weltreise könnte sicherlich schnell zu einem Desaster mutieren- doch nicht mit Björk. Schließlich hat sie noch immer ihren Reiserucksack mit all den Utensilien, die sie auszeichnen, dabei, die ihr selbst in den abstrusesten Situationen zur Hand gehen: Denn dabei hat sie die Basslinien aus Post und Debut, klangliche Elemente von Medúlla sowie Drawing Restraint 9 und schließlich die Energie von Homogenic. Allem voran ist es aber ihre geniale Stimme, die verzaubert.
Björk kann eben einfach keine schlechten Platten machen.
Erfrischend Anders!, 29. Juli 2007
Nachdem ich das Siegel der Verpackung gebrochen hatte und ich Björk beim Stammestanz beobachten konnte, fühlte ich mich ein wenig in die Zeit zurückversetzt, als die Indoeuropäischen Völker noch Stämme waren, und sich um Lagerfeuer versammelten.
Und als ich trotz mehrmaligem Durchhörens der CD mittels Kopfhörer immer noch keine Kopfschmerzen hatte, wusste ich, dass Björk immer noch fähig ist, gute ungewöhnliche Musik zu machen.
Viele der elektronisch angehauchten Stücke sind sowieso was für Leute wie mich, die die Entwicklung der elektronischen Musik mitgemacht haben und wissen (und schätzen), was man damit so alles anstellen kann.
Es finden sich sowohl ruhigere Stücke, als auch energetischere mit viel Drive.
Thematisch bewegt sich Björk in aktuellem politischen Rahmen mit seinen vielen Problemen.
Beispielsweise klopft sie in "Earth Intruders" den Soldaten auf die Schultern für ihre guten Taten. Zusammen mit dem Stammesthema könnte man sich an Einstein erinnert fühlen, der mal in etwa gesagt hat: "Ich weiß nicht, mit welchen Waffen der 3. Weltkrieg geführt wird, aber der 4. wird mit Stöcken und Steinen geführt werden."
In "Declare Independence" zum Beispiel sagt sie uns, wir sollen uns doch unabhängig erklären, nicht alles mit uns machen lassen, und eine eigene Währung und Flagge entwerfen, und dann auf unseren höchsten Berg gehen und unsere Flagge hissen, so hoch es nur geht. Ja ... warum macht das eigentlich niemand ... ? Wieviel Wert ist unsere sogenannte Zivilisation eigentlich? Und ist "Back to the Roots" wirklich die Lösung?
Man sieht also, auf dem Album ist viel, das zum Nachdenken anregen kann oder könnte.
Mir macht es großen Spaß!
Klassiker ist dabei, 19. Juli 2007
Für mich ein großer Wurf!!!
Vor allem die letzten drei Songs...
Björk lässt sich in kein musikalisches Korsett zwingen und das macht sie immer wieder interessant und ihre Musik wie neu!!!
Für mich ein echt gutes Album...
Das kann nimmer das Beste sein, was Björk zu leisten vermag, , 25. Juni 2007
und es kommt nicht einmal annähernd an das heran, was Björk einmal zu leisten vermochte. Mag es am Produzenten liegen oder an den Launen, die Björk bewegten, Texte und Melodien zu Musik zu schmieden, es bleibt ein schlechter Versuch. Das Album nervt und wird auch nach dem 20. Hören nicht besser. Ich habe alle Alben, wirklich alle, und höre sie auch fast alle gern. Aber hier ist von guter Musik weit und breit keine Spur. Es gelingt Björk nicht, sich ein wenig neu zu erfinden, den Hörer zu fesseln und ihn zu leiten. Das Intro macht etwas Laune und verspricht mehr, als dann folgt: Langatmige Arien, (zu) schräge Tonfolgen und wenig Neues, also: hätte Frau Björk doch ein wenig länger getüftelt und sich ein wenig mehr Zeit noch genommen, vielleicht...?
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