Kundenmeinungen
Die dritte Staffel..., 27. August 2008
...sollte man sich sparen. Meine Frau und ich haben die ersten beiden Staffeln, trotz frauenfeindlicher Sprüche, sehr gerne gesehen. Die letzte Staffel entäuschte uns aber in fast allen Belangen. Merkwürdige neue und leider langweilige Charaktere (Theatertruppe), eine unlogische Handlung (warum wird dieser Ober-Bös nicht einfach erschossen, wenn er mal wieder allein auf seinem Vordach steht?) und ein Ende ohne richtigen Abschluss. Alles in allem wäre das verzeihbar, wenn es denn dann noch eine Fortsetzung gäbe und die Handlung weitergestrickt würde. Aber, man beachte den Konjunktiv, dies geschieht ja leider nicht. Daher kann ich nur jedem den Rat geben, die Finger von der dritten Staffel zu lassen und nach dem Schluss der zweiten Staffel, welcher ein wirklicher Abschluss ist, die Serie ad acta zu legen.Schade, denn selten hatte eine Fernsehserie solch herrlich komplexe Gestalten wie Al Swearanger und nur wegen ihm gibt es noch 2 Sterne in meiner Rezension.
Noch eine grandiose Serie..., 16. Dezember 2007
...welche mittendrin abgewürgt wurde. Langsam hat man es satt, daß immer mehr amerikanische Serien nach ein paar Staffeln ohne konkretes Ende eingestellt oder abgesetzt werden. So auch bei Deadwood. Nach 12 Folgen wird man auch hier ratlos zurückgelassen. Die dritte Staffel endet ohne eine "Auflösung" wie die ersten beiden Staffeln, nur daß man bei denen wußte das es weitergeht. Man erfährt überhaupt nicht, wie es mit der Stadt und den einzelnen Figuren weitergeht. Die Krankheit des Doc}s wird gar nicht mehr thematisiert, Ihn sieht man am Ende nicht einmal mehr.Trotzdem sollte man der Serie eine Chance geben, wo man doch jetzt die Möglichkeit hat, alle 3 Staffeln "in einem Stück" zu sehen. Gerade durch die Vielzahl der Charaktere und die komplexe Handlung ist dies von Vorteil.Ich hoffe immer noch auf einen Spielfilm, welcher die Handlung zu Ende bringt. Glauben daran tue ich allerdings nicht mehr. Schade eigentlich.
Wenn der Wilde Westen so wild war..., 4. Dezember 2007
Die dritte Staffel von Deadwood besticht wieder durch exzellentes Schauspiel und gute Dialoge.Nagativ finde ich, dass durchgehend Leute zu Tode kommen. War der Wilde Westen so wild, dass man andauernd Personen erschießen oder die Kehle durchschneiden muss?Dass sich dann auch noch eine Person den Kopf wegschießt, eine im wahrsten Sinne des Wortes vom Pferd getreten wird, eine der Huren doch mehr dem eigenen Geschlecht zugeneigt ist, ist des Guten zu viel. Und was soll es dramaturgisch aussagen, dass der Anschlag auf Hearst barbusig und mit entblößtem Unterkörper durchgeführt wird? Man hätte doch mehr tun können, als zwölf Folgen die Handliung auf "Hearst versus Deadwood" zu reduzieren.
Enttäuschend, 23. November 2007
12 Folgen lang wird auf das "große" Finale hingearbeitet jedoch in der letzten Folge wird einfach darauf vergessen.Eine Theatergruppe besetzt stundenlang das Geschehen ohne wirklich zu interessieren, alle Hauptdarsteller bleiben irgendwie unvollendet zurück, so wie ich vor dem Fernsehrer.Fast meint man die HBOs wollten einfach 12 Folgen runterdrehen und aus! Schade, denn die 1.Staffel war unglaublich, die 2. recht gut - die 3. gut aufgebaut aber ohne Erlösung oder Klärung am Schluß.
Nicht so gut wie die ersten beiden Staffeln, 15. Oktober 2007
Ich habe jetzt alle drei Staffeln gesehen. Von den ersten beiden war ich sehr begeistert. Die dritte Staffel jedoch hat meiner Meinung nach große Schwächen:- Am meisten hat mich diese Nebenhandlung mit den Theaterleuten aufgeregt: Total banal, losgekoppelt von den Haupthandlungssträngen und einfach nur sinnlos.- Während bei den ersten beiden Staffeln jeder Teil ein klar erkennbares und zur Haupthandlung passendes Thema hatte, fließt die Handlung in der 3. Staffel einfach nur von Teil zu Teil so vor sich hin. - Spannung kommt oft gar nicht auf. Statt dessen hatte ich eher das Gefühl, dass da in 12 Teilen ein paar typische Tage aus dem Leben der damaligen Zeit illustriert wurden.- Ohne erneute Einführung treten in der 3. Staffel all die Akteure der Staffeln davor auf - mit all ihren vorausgegangenen Storys und Erlebnisse. Wenn wie bei mir die 2. Staffel schon 1 Jahr zurück liegt, versteht man deshalb viele Zusammenhänge nicht mehr wirklich. Und die Anzahl der Akteure ist ja auch groß genug, um immer wieder den Überblick zu verlieren.Also alles in allem eine eher langweilige Staffel, bei der ich sogar einige Szenen übersprungen habe (Theaterleute-Szenen), weil ich die totlangweilig und deplaziert fand.***SPOILER***Das "große" Finale war übrigens auch recht enttäuschend. Nachdem sich die Deadwood-Einwohner 12 Staffeln lang mit dem bösen Buben auseinander gesetzt haben (es bleibt übrigens unklar, warum ganz Deadwood mit ein oder zwei Männern nicht fertig wird), reist der dann am Ende einfach fröhlich ab und alles ist wieder gut.
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