Kundenmeinungen
Ehre wem Ehre gebührt, 5. März 2008
Wenn der Meldereiter Hondo mit Gewehr in der Hand und Sattel über der Schulter auf das Haus von Angie Lowe zugeht ist man gebannt. Der Film besticht nicht nur durch die schauspielererische Leistung der Hauptakteure, auch die Dialoge der beiden sind herzerfrischend und zuweilen sogar erotisch.Das John Wayne als der klassiche gute Ami hier auch noch die damalige Politik der Regierung gegen die Indianer kritisch beleuchtet, macht den Film umso glaubwürdiger.Durch die Diskusission über Werte wie "Ehrlichkeit" und "Aufrichtigkeit" besonders auch in Bezug auf den Sohn von Angie, besitzt der Film auch moralischen Tiefgang.Kurzum, ein Western den man gesehen haben sollte und den man sich auch mehrmals ansehen kann.
Einer der besten...., 6. Januar 2008
Der Kurierreiter Hondo trifft im Indianergrenzgebiet auf die Farmerin Mrs. Lowe, in die er sich verliebt und für ihren Sohn eine Vaterfigur wird. Ihr Ehemann, ein brutaler Nichtsnutz wird natürlich im Laufe des Films entsorgt. Das Problem mit den Apachen wird in einer Wagenburgenschlacht am Ende des Films gelöst.So banal die Handlung ist, so genial die Rolle des Hondo. Wayne gibt der Figur ungewöhnlichen Tiefgang, den man nich aus allen seinen Rollen kennt, vielleicht noch aus "Der schwarze Falke". Überraschend viel Dialog gepaart mit dem "rauhe Schale weicher Kern"-Image ist Hondo einer der besten Western Waynes und darf in keiner Sammlung fehlen.Auch die DVD ist überraschend gut gelungen. Der Film ist für seine über 50 Jahre durchweg gut aufgearbeitet, die Specials wissen zu überzeugen.Eine der besten weiblichen Rollen aller Wayne-Western hat Geralide Page als Mrs. Lowe, die für diese Rolle auch eine Oskar-Nominierung erhielt.Hervorzuheben ist auch der Umgang mit den Indianern. Diese werden nicht nur als mordende Wilde dargestellt, sondern erhalten endlich einmal menschliche Züge, was alleine schon die SChlusssequenz des Filmes beweist.Alles in allem ein seeeeehr sehenswerter Western vom Meister himself....Oder, wie AL BUNDY so oft sagt: "Ich will Hondo sehn......!!!!!"
Endlich auf DVD, 6. Oktober 2007
Lange mußten John Wayne Fans auf diesen Klassiker warten. Aber dafür wird man mit einer wirklichen gelungenen DVD entschädigt. So enthält die DVD tatsächlich einen 5.1 Ton, ohne dass der Film dabei neu synchronisiert wurde. Zusätzlich punktet die DVD mit tollen Extras (Making Of, Feature über Darsteller in John Wayne Western, Einführung in den Film, Fotogalerien usw.). Von daher kann man ausgehen, dass nicht wie zuletzt bei Rio Bravo, Der Schwarze Falke usw. neue Versionen mit Bonusmaterial nachgereicht werden.Der Film ansich gehört den besten Western überhaupt und überzeugt durch eine sehr differenzierte Darstellung der Indianer, die nicht einfach nur die Bösen sind. Was für einen Western aus den 50ern schon sehr erstaunlich ist. Außerdem punktet der Film natürlich durch John Wayne typische Action. Unbedingter Kauftip!
Guter John Wayne Westernfilm!, 18. September 2007
Der Film ist wirklich gut. Es gibt zwar bessere John Wayne Filme, aberdieser hier ist absolut gut! Leider ist er aber auch etwas kurz geratenund das Ende kommt auch etwas Überraschend. Aber alleine was hier aufgefahren wurde kann sich sehen lassen. Etliche Indianer und Pferde,und gute Kampfszenen! Es gibt aber nur 3 Sterne, weil der Film etwaskurz ist und das Ende wirklich zu Überraschend kam. Außerdem ist derFilm im 4:3 Format. Wer einen 16:9 TV hat, möchte in der Regel auchlieber 16:9 Bilder zuspielen.
Man nennt mich Hondo - einer der schönsten Western der 1950er Jahre!, 18. Juni 2007
Eigentlich wollte John Wayne den Film "Hondo", für den die 'Wayne-Fellows-Productions' das Manuskript erworben hat, nur produzieren. Er verhandelte mit Glenn Ford über die Besetzung der Hauptrolle, doch der lehnte ab, weil er nicht mit John Ford zusammenarbeiten wollte, der für "Hondo" zwar nicht als Regisseur arbeitete, aber einige Second-Unit-Aufnahmen und ein paar Stunts drehte. Also übernahm Duke selbst die Hauptrolle und hat dem Film somit das ihm eigene Flair gegeben. Bei der Besetzung der Rollen blieb sich John Wayne selbst treu, er bevorzugte seit dem er mit John Ford "Ringo" gedreht hatte, wie dieser Darsteller aus der Ford'schen 'Stock Company', in der waren Schauspieler involviert die immer wieder in den Filmen des Regisseurs und später auch in John Wayne's Filmen auftraten. Für den Film "Hondo" waren das zum Beispiel Ward Bond (Buffalo), James Arnes (Lennie), Paul Fix (Major Sherry), Michael Pate (Vittoro), Leo Gordon (Ed Lowe). Neben diesen Mimen gehörten u.a. auch Olive Carey, Harry Carey sr., John Carradine, Francis Ford, Joanna Dru, Woody Strode, Harry Carey jr., Ben Johnson u.v.a. zu dieser Company. Für Ford war die prägnante Besetzung von Nebenrollen in allen seinen Filmen ein wichtiges Bindeglied zu den Hauptdarstellern. Für Geraldine Page, die aus New York vom Theater kam war die Angie Lowe die erste Hauptrolle im Film überhaupt, die sie überzeugend spielte und der ihr gleich eine OSCAR-Nominierung als beste Nebendarstellerin einbrachte. Der Film "Hondo" spielte übrigens 4.100.000 Dollar ein, was mehr als 500 % der investierten Summe war. 1966 griff die 'Batjac', so hieß die Wayne'sche Produktionsfirma seit dem Ausstieg von Fellows, das Thema "Hondo" noch einmal auf und produzierte ein Remake unter dem Titel "Hondo And The Apaches", mit Ralph Taeger (Hondo), Michael Pate (Vittoro), Noah Beery jr.(Buffalo), Jim Davis (Krantz) und in seiner letzten Rolle Robert Taylor. Ein großes Plus für diese DVD sind die umfangreichen Special Features. Jeder Westernfilm- und John-Wayne-Fan sollte sich diese DVD zulegen.
|