Kundenmeinungen
Einfach schön!, 8. Dezember 2007
Ich habe die CD mit Genuss und sehr bewusst gehört und muss sagen - super! Meist nachdenklich, auch mit Gänsehautcharakter - ich bin begeistert!
Lieber wieder beißen statt bellen, 28. Oktober 2007
Keine Frage, ich bin eingefleischter Reinhard Mey Fan, der sich nach und nach sämtliche Alben zulegte und mit freudiger Erwartung den neuen Produktionen des Ausnahmemusikers entgegenfiebert. Aber die CD 'Bunter Hund' ist mir persönlich zu brav und bändigt die scharfe Zunge eines Liedermachers, der sonst die Problemzonen Deutschlands kristallklar benennt und an den Pranger stellt. Wenn er mir stets aus der Seele singt, finde ich nun zunehmend sentimentalisierte Rückblicke, die in der Form keine wirklichen Neuigkeiten offenbaren. Natürlich sind Lichtblicke auch hier zu finden, die man immer wieder hören mag, die allerdings das Gesamtbild der CD nicht aus der Masse hervorheben können. Mir fehlt das Leiden und Amüsieren, der ewige Widerstreit zwischen den Gefühlen, die Reinhard Mey so einzigartig zu intonieren versteht, mit denen er nun aber geizt. Hoffentlich zeigt er bald nicht nur wieder seine Zähne, sondern benutzt sie auch - das ist seine tatsächliche Stärke!
Für einen ganz Großen nicht mehr als Mittelmaß, 26. Oktober 2007
Reinhard Mey ist seit langem eine Kategorie für sich. Da passt kein Stil, da gibt es keine Zielgruppe: meine 72jährige Mutter ist genauso Fan wie mein 14 Jähriger Nachbarssohn...und der steht sonst am ehesten auf Gangsta RAP. Wenn man das geschafft hat, dann ist das zum eine ein Adelstitel, zum anderen hängt die Messlatte hoch. Reinhard Mey hat in den letzten Jahren viele gute und sehr gute CDs auf den Markt gebracht. Das "Spätwerk" (also alles nach den großen, frühen Erfolgen) ist im großen und ganzen brilliant. Auf dieser CD sind einige wenige Perlen wie "große Schwester" und "Drei Jahre und ein Tag" und viel Mittelmaß. Mey wird immer dann gut, wenn er selbstironische Betrachtungen ausführt und nervt immer dann, wenn er sich in seine politischen Überzeugungen verbeisst. Auf dieser CD kommt aber noch eine Kategorie hinzu, die sonst selten ist bei seinen Werken: nichtssagende Stücke, die kein Gefühl rüberbringen und Plattitüden runterbeten ("Schraders Filmpalast") oder ausschließlich Wortspiele beinhalten ("Ich brauch einen Sommilier"). Insgesamt also eine durchaus hörenswerte CD, die bei jedem anderen ein Highlight wäre, für eine Reinhard Mey aber nur Mittelmaß darstellt.
Danke für diesen "Mey"!, 11. Oktober 2007
Es tut gut, einen weisen, reifen und unabhängigen Reinhard Mey auf dieser wunderschönen CD zu hören. Wenn einem bei Liedern wie "Der Fischer und der Boss" oder bei "Kai" oder bei "Drei Jahre und ein Tag" eine Gänsehaut den Rücken runterläuft, dann liegt das an den ergreifenden Texten und der ebenso ergreifenden musikalischen Begleitung.
Lange Jahre hat mich Reinhard Mey mit seinen Liedern und Texten nicht mehr erreicht. Erst als ich "Das Konzert" mit Wader,Mey und Wecker hörte, merkte ich, wie viel reifer und weiser Reinhard Mey inzwischen geworden ist. Diese CD ist auf derselben Linie und ich kann "diesen" Mey nur jedem Hörer empfehlen, der Wert auf gute Texte, gute Interpretationen und gute musikalische Begleitung legt.
Einige neue Lieblingslieder sind jedenfalls wieder mit dabei, 8. Oktober 2007
Mir gefällt das neue Album sehr gut.
Einige der neuen Titel werden es jedenfalls meine persönlichen "Reinhard Mey Favorites" ergänzen, so
- Drei Kisten Kindheit (Für alle "großen Kinder", die zu Hause ausgezogen sind, aber sicherheitshalber noch die ein oder andere Kiste am Dachboden haben stehen lassen)
- Kai (wunderbare Melodie - bewegender Text -- für mich eines der Meisterwerke des Albums)
- Danke, liebe gute Fee (zum Schunzeln....)
- Drei Jahre und ein Tag (ein typischer Mey)
Solides Mey-Album in bewährter Qualität
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