Kundenmeinungen
Sehr gute Einspielung, 27. Mai 2008
Erstens: Lang Lang ist ein genialer Pianist. Alle die das Gegenteil behaupten sind arrogante, möchtegern intellektuelle, die sich über dessen Präsenz in den Medien ärgern oder die irgendwie Angst vor einer Popularisierung der klassischen Musik haben (was ich nicht verstehen kann). Oder vielleicht auch solche, die schon nur beim Anblick des Covers davon überzeugt sind, dass das Album ihren Vorstellungen nicht entspricht. Doch ich kann euch versichern: Dies ist eine unglaubliche Beethoven-Interpretation! Lang Lang ist nicht nur technisch, sondern auch musikalisch hochbegabt. Die die zu arrogant sind, dies zuzugeben oder zu merken sind selber schuld, allen anderen kann ich diese CD nur empfehlen.
Ein Hörerlebnis erster Klasse..., 21. Januar 2008
...wieder einmal. Man spürt förmlich Lang Lang's gefühlvolles Eintauchen in diese Werke. Und dass er damit für den diesjährigen Grammy nominiert ist, spricht für sich!!! Also: Einfach zurücklehnen, Augen schließen und genießen!
Geschmackssache , 4. Dezember 2007
Auf Lang Langs neues Beethoven-Album haben alle mit Spannung gewartet. Die einen regen sich auf über das Cover, die anderen vermissen den Tiefgang" der Interpretation. Zweifellos hört man hier Beethovens Konzerte in einer Weise, wie man sie noch nicht zu Ohren bekommen hat. Hemmungslos emotional, bis zur Verunsicherung der eigenen Hörgewohnheiten. Das ist ein Wert für sich, denn diese Verunsicherung schärft das Ohr, so dass man beim Anhören seiner eigenen Lieblingsversion dieser Werke das nächste Mal genauer hinhören (und diese Lieblingsversion vielleicht wieder mehr zu schätzen wissen) wird. Damit ist für das eigene Bewusstsein viel gewonnen. Der Rest ist Geschmackssache - wie das Cover auch.
Good pianistic effort at a first recording for Beethoven's two concertos, the orchestra less so, 9. Oktober 2007
Lang Lang is a Chinese pianist trained in the US, with a repertoire focusing mainly on late romantic works for the pianoforte.His recording of two Beethoven concertos marks a slight shift in emphases, and the effort made are both apparent and rewarding.The cadenza in the No. 4 Concerto's first movement is brilliantly played, the No. 1 Concerto abound in elan. The partnership with the conductor Eschenbach works ideally in the main.Having said that, there are points where the orchestration isn't really on par with the soloist. The performance of the orchestra, taken as a whole, leaves much room of improvement.Lang Lang's Beethoven recital is being eagerly awaited.
Weder Sternstunde noch Katastrophe, 12. Juli 2007
Ganz klar: Lang Lang ist eine exzeptionelle Begabung- besonders was die stupenden Virtuosenstücke anbelangt. Umso interessanter ist es, ihn mit äußerlich weniger spektakulären Werken wie den Beethovenkonzerten zu erleben, die freilich vom Interpreten ein Höchstmaß an Formempfinden, Sensibilität und Akkuratesse verlangen. Und über alle diese Eigenschaften verfügt Lang und präsentiert einen technisch und musikalisch durchaus reifen Beethoven. Allerdings fehlen echte emotionale Höhepunkte und ein wirklich individueller Interpretationsansatz, was vor allem aber auch dem schwerfällig und pauschal agierenden Orchestre de Paris unter Eschenbach zuzuschreiben ist. Wer die beiden Konzerte einmal auf authentischen Instrumenten (Weil, Gardiner) oder im Geiste der historischen Aufführungspraxis (Harnoncourt, Rattle) interpretiert zu lieben gelernt hat, wird mit dem opulenten und topfigen Klang der Franzosen nur wenig Freude haben. So geraten denn auch die orchesterlosen Original-Kadenzen Beethovens am spontansten und spannendsten. Dies ist das eigentliche Ärgernis an dieser Einspielung, die man ohne gehässig zu sein als insgesamt überflüssig bezeichnen kann.
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