Kundenmeinungen
Zur Ergänzung, 20. Juni 2007
Um es gleich vorneweg zu sagen, "The Future Is Unwritten" ist der Soundtrack zum gleichnamigen Dokumentarfilm über Joe Strummer (den ich leider noch nicht gesehen habe) und nicht etwa eine Sammlung mit Raritäten aus dem Schaffen des Künstlers.So sind "Punk Rock Warlord", "BBC World Service", "Mick Ans Paul Were Different", "I Called Him Woody" und "Without People You're Nothing" nur kurze Interviewfetzen und nicht etwa Songs. Weiterhin gibt es einige Lieder zu hören, von denen Joe Stummer wohl beeinflusst war, worauf auch seine zu hörenden kurzen Kommentare hinweisen. Das wären "Corinna" von Bob Dylan, "To Love Somebody" von Nina Simone, "Rangers Command" von Woody Guthrie, "Crawfish" von Elvis Presley, "Black Sheep Boy" von Tim Hardin und "Kick Out The Jams" von MC 5.Weiterhin hören wir zwei Songs von Joe Strummer & The Mescaleros, nämlich "Johnny Appleseed" und "Willesden To Cricklewood" (wobei ich an dieser Stelle noch einmal bemerken muss, welch wunderschönes Lied das ist), die man schon auf CD hören konnte, ebenso wie "Armagideon Time" von den Clash.Es wird also größtenteils nicht wirklich etwas Neues geboten, aber es gibt noch ein paar Songs, wo sich die Lauscher dann doch richtig gerade stellen. Da wären z. B. zwei unveröffentlichte Demos von "White Riot" und "I'm So Bored With The USA" der Clash, dann eine höchst interessante Version eine algerischen Musikers namens Rachid Taha des Clash-Songs "Rock The Casbah" und ein Song von 1976 des Reggaemusikers U-Ray "Natty Rebel", bei dem man ganz deutlich hört, wie Strummer und die Clash damals den Reggae aufgegriffen haben.Die beiden absoluten Schmuckstücke sind aber einmal der unbekannte Livesong "(In The) Pouring Rain" der Clash und ein Song, den Strummer mit der Band Latino Rockabilly War eingespielt hat: "Trash City". Diesen Song würde ich vom Klang her in die Zeit von Joe Strummers ersten Soloalbum "Earthquake Weather" einordnen.Dazu kommt noch das Instrumental "Omotepe" von Joe selbst und zwei Songs, die man nicht unbedingt haben muss. "Martha Cecilia" von Andres Landeros und "Minuet" von Ernest Ranglin. Ich kann weder mit den Namen noch mit den Songs etwas anfangen.So, aus welchem Grund sollte man sich die CD jetzt kaufen? Für diejenigen, die weder The Clash oder Joe Strummer kennen, ist dies bestimmt kein guter Einsteiger. Allen denjenigen, die Fan von Strummer sind, dient es als nützliche Ergänzung, zumal sich die CD über weite Strecken angenehm hören lässt. Und die, für die (wie ich) Joe Strummer so etwas wie ein Held war, heißt es: Geldbeutel auf!Warum die CD allerdings mit zwei verschiedenen Covers erschienen ist, erschließt sich mir nicht.
Zur Ergänzung, 20. Juni 2007
Um es gleich vorneweg zu sagen, "The Future Is Unwritten" ist der Soundtrack zum gleichnamigen Dokumentarfilm über Joe Strummer (den ich leider noch nicht gesehen habe) und nicht etwa eine Sammlung mit Raritäten aus dem Schaffen des Künstlers.So sind "Punk Rock Warlord", "BBC World Service", "Mick Ans Paul Were Different", "I Called Him Woody" und "Without People You're Nothing" nur kurze Interviewfetzen und nicht etwa Songs. Weiterhin gibt es einige Lieder zu hören, von denen Joe Stummer wohl beeinflusst war, worauf auch seine zu hörenden kurzen Kommentare hinweisen. Das wären "Corinna" von Bob Dylan, "To Love Somebody" von Nina Simone, "Rangers Command" von Woody Guthrie, "Crawfish" von Elvis Presley, "Black Sheep Boy" von Tim Hardin und "Kick Out The Jams" von MC 5.Weiterhin hören wir zwei Songs von Joe Strummer & The Mescaleros, nämlich "Johnny Appleseed" und "Willesden To Cricklewood" (wobei ich an dieser Stelle noch einmal bemerken muss, welch wunderschönes Lied das ist), die man schon auf CD hören konnte, ebenso wie "Armagideon Time" von den Clash.Es wird also größtenteils nicht wirklich etwas Neues geboten, aber es gibt noch ein paar Songs, wo sich die Lauscher dann doch richtig gerade stellen. Da wären z. B. zwei unveröffentlichte Demos von "White Riot" und "I'm So Bored With The USA" der Clash, dann eine höchst interessante Version eine algerischen Musikers namens Rachid Taha des Clash-Songs "Rock The Casbah" und ein Song von 1976 des Reaggaemusikers U-Ray "Natty Rebel", bei dem man ganz deutlich hört, wie Strummer und die Clash damals den Reggae aufgegriffen haben.Die beiden absoluten Schmuckstücke sind aber einmal der unbekannte Livesong "(In The) Pouring Rain" der Clash und ein Song, den Strummer mit der Band Latino Rockabilly War eingespielt hat: "Trash City". Diesen Song würde ich vom Klang her in die Zeit von Joe Strummers ersten Soloalbum "Earthquake Weather" einordnen.Dazu kommt noch das Instrumental "Omotepe" von Joe selbst und zwei Songs, die man nicht unbedingt haben muss. "Martha Cecilia" von Andres Landeros und "Minuet" von Ernest Ranglin. Ich kann weder mit den Namen noch mit den Songs etwas anfangen.So, aus welchem Grund sollte man sich die CD jetzt kaufen? Für diejenigen, die weder The Clash oder Joe Strummer kennen, ist dies bestimmt kein guter Einsteiger. Allen denjenigen, die Fan von Strummer sind, dient es als nützliche Ergänzung, zumal sich die CD über weite Strecken angenehm hören lässt. Und die, für die (wie ich) Joe Strummer so etwas wie ein Held war, heißt es: Geldbeutel auf!
Der Film - Informativ, bewegend, unterhaltsam, 28. Mai 2007
Ohne Wenn und Aber, der Film ist sehr unterhaltsam, als Clash- oder überhaupt als Musikfan sollte man sich derartiges nicht entgehen lassen. Der Soundtrack dürfte etwas überflüssig sein, da der Interessierte ohnehin über die Clash-Standardwerke verfügt. Für Nicht-Kenner erschöpft sich das Interesse möglicherweise allmählich in der Bilderflut, für alle anderen liegt gerade hier der Reiz. Eine Sache aber fand ich ganz und gar merkwürdig: Weshalb kam Paul Simonon nicht zu Wort? Beinahe hatte man den Eindruck, er sollte ignoriert werden... (JK)
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