Kundenmeinungen
Unglaublich gut!, 8. Februar 2008
Es ist schon witzig wie manche Rezensenten diesen Film als Comicfilm, oder als mit fremden Federn schmückender Film titulieren! Genau dann merkt man dass Sie diesen Film in keinster Weise verstanden haben und das ist auch gut so! Guckt ruhig weiter Meisterwerke à la Terminator oder sonstigen 08/15 Mist, das ist sicherlich leichtere Kost und geht sofort zur Sache!Dieser Film ist kein Comic. Er wurde als "normaler" Film gedreht und danach Rotoskopiert! Er ist einzigartig! Sowohl künstlerisch wie auch visuell und regt zum Nachdenken an! Endlich mal ein guter Film mit Keanu Reeves!Meisterwerk, das man unbedingt gesehen haben soll!
Zeichentrick für Erwachsene?, 18. Januar 2008
Dieser "Film" schmückt sich mit fremden Federn. (Keanu Reeves, Winona Ryder,Robert Downey Jr.)sind nur als Animationsfiguren enthalten.Es brennen beim betrachten dieses Filmes einem nicht nur die Augen.Animationsfilm der grässlichen Art. In keinster Weise empfehlenswert.
Ein Animationsfilm, der nicht überzeugen, aber nerven kann, 17. Januar 2008
Wer hier einen Film wie Renaissance (ebenfalls SciFi-Animationsfilm) erwartet, ist auf dem falschen Dampfer. An diesem Film fasziniert eventuell die animierte Darstellung der Hollywood-Darsteller Reeves und Co, jedoch ergibt sich dadurch schon einmal ein generelles Problem. Man wird durch die bekannten Schauspieler oftmals von der erzählten Geschichte abgelenkt und an bekannte Filme wie "Matrix" und "Natural Born Killers" erinnert, denn die Schauspieler nehmen ähnliche Rollen ein (Reeves als nachdenklicher Zweifler im Mittelpunkt, Harrelson als leicht reizbarer Prolet). Die Dialoge und auch der Großteil der Handlung sind schwer erträglich platt, vielleicht typisch amerikanisch dargestellt. Der anvisierte gesellschaftskritische Faktor des Films wird so sehr von Belanglosigkeiten und Ulk umspült, dass man sich nicht mehr darauf einlassen möchte. Die Bonusinfos der DVD lassen auf eine interessantere Buchvorlage hoffen, die vor dieser Rezension jedoch nicht gelesen wurde.
Aktuelle Geschichte - interessant umgesetzt, 25. Dezember 2007
Dick schrieb den zugrunde liegenden Roman als seine persönliche Reaktion auf den Beginn des Kriegs gegen die Drogen unter Richard Nixon und die dabei entstehende universitäre Gegenbewegung speziell in Berkeley, zu der er selbst auch gehörte. Insofern ist das Buch dystopisch und autobiographisch und so sollte auch der Film verstanden werden.Durch das Rotoscoping-Verfahren werden die vertrauten Schauspielerinnen und Schuaspieler - besonders Keanu Reeves und Winona Ryder - soweit verändert, dass ihre Matrix- bzw. Aliens IV-Personae zwar noch durchklingen, aber dadurch die Wirkung der Figuren dieser Geschichte eher noch verstärken. Außerdem wird die paranoid-psychotische Wahrnehmung der Drogensüchtigen gefühlsmäßig beim Schauen durch diese Form der Darstellung überaus deutlich nachvollziehbar - und auch die derjenigen, die sie verfolgen. Sichelrich sehr stark geschmackssache, aber wer Dick an sich mag und außerdem Spaß an "Animatrix" hatte, der wird diesen Film lieben.
Nichts wird gut, 22. Juli 2007
Der Film zeigt einem die Hirnzerfressenden Auswirkungen von Drogen und man taucht ab in die verspulte Realität eines Süchtigen, der sich selbst nicht mehr wiedererkennt. Mixt man Verschwörungstheorien der Regierung, Trainspotting und Matrix zusammen kommt dieser bittere Cocktail raus. Einziges dickes Lob geht an die Optik. Dieser Comicstil hat schon etwas, ansonsten ist der Film eher etwas für Liebhaber.
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