Kundenmeinungen
Perfekt für herbstliche Tage zu zweit!, 29. Dezember 2007
"The Boy With No Name" ist meiner Meinung nach ein rundherum gelungenes Album. Den Stil betreffend sind zwar keine großen Überraschungen zu erwarten, doch gibt es hier mit typischen Travis-Klängen 12 wundervolle Tracks zum Dahinschmelzen, bei denen wahrlich kein Song mittelmäßig zu sein scheint. Durch die gefühlvollen Melodien, Texte und das umwerfend schöne Zusammenspiel verschiedenster Instrumente (verspielte Gitarrenklänge in Verbindung mit einem Cello bspw.)wird man zum Träumen und (sofern man nicht allein ist) Kuscheln angeregt.Dieses neue Album von Travis überzeugt mich sehr, sodass ich es gerne weiterempfehle. Wer also ruhige und verträumte Klänge in typisch-schöner Travis-Manier mag (Anspieltipps: Under the Moonlight, aber auch Closer und Selfish Jean),dem sei wärmstens ans Herz gelegt zumindest mal in die Stücke "reinzuhören".
I'm in love with Travis., 6. Oktober 2007
Travis hatte ich in einer Rezension vergessen zu erwähnen, eine der Bands mit denen man die Neunziger und den Übergang zum Millenium doch noch gut überstanden hat. Früher waren Travis die Briten, die dich auf eine heiße Tasse Tee einluden, dir ein suckersüßes Küsschen auf die Wange gaben und dabei nachdenkliche Worte ins Ohr hauchten. Und heute sind sie es immernoch.Ich mag die Musik, die Songs von The Boy With No Name, weil sie teils so schön melancholisch, teils wunderbar naiv sind. Ich brauche nie nach irgendeiner Komplikation zu suchen, die gibt es nämlich nicht. Ich lasse mich gehen und warte auf den Refrain um Mitsummen zu können.Wenn ich die Songs höre, beispielsweise "3 Times and You Lose" oder "Closer", muss ich mich immer in eine Kleinstadt denken und mir vorstellen, ich gehe die Staßen entlang, schaue in die niedlichen Vorgärten und erzähle Geschichten über die Welt, mich oder die Menschen die dort wohnen. Das gibt mir immer ein Gefühl von Geborgenheit. "Selfish Jean", anklagend und ironisch, "Big Chair", einladend, "New Amsterdam" autobiographisch und der Rest wunderbar melodisch. Solche Musik brauchen wir, wir brauchen den Britpop einfach, weil er so schön träumerisch und unkompliziert ist. Besonders aber von Travis, weil Travis, mag es abgedroschen klingen, ihre Musik mit viel Wärme und Überzeugung tun, schon seit Jahren, in die Schublade der uninteressanten Britbands gesteckt werden, doch trotzdem mit dem selben Enthusiasmus weitermachen, mit dem sie begonnen haben.Zuckerwatte.
Das ist Musik, 16. September 2007
Ein wunderschönes Album. Macht gute Laune und lädt zum Träumen ein...Alle 12 Titel sind superschön von der ersten bis zur letzten Minute. Keine Spur von ödem Einheitsgedudel - hier klingt jedes Lied anders..einfach nur schön :)
Travis -> GÄHN, 16. August 2007
Schon wieder so eine Band aus der Schublade Coldplay, Keane, Snow Patrol und Konsorten. Ich hatte leider den zweifelhaften Ruhm dieses Album gezwungenermaßen über Tage hinweg hören zu müssen, da ein Arbeitskollege ständige diese CD laufen ließ. Zuerst war es Ärger der mich bei dieser belanglosen Musik befiel, dann Desintresse und zum guten Schluß war es nur noch vollkommene Gleichgültigkeit. In ein Ohr hinein aus dem anderen wieder heraus, nichts blieb davon zwischen den Ohren hängen. Nun, wird mancher sagen, wahrscheinlich ist da nichts zwischen den Ohren an dem etwas hängen bleiben kann. Diesen Personen kann ich versichern ein bischen ist da was, auf jeden Fall.Denn ich mag meine Musik mit Kanten und Ecken, nicht immer nur diese Klagelieder wie Travis und andere sie schreiben. Und dann immmer schön glatt poliert das Soundgerüst so das man nirgends aneckt. Und genau dieses nicht anecken wollen, dieses immer glatt poliert dies langweilt in kürzester Zeit ungemein, da man nichts hat mit dem man sich auseinander setzen kann. Es packt mich nicht, es berührt mich nicht, es plätschert einfach nur belanglos vor sich hin.Fazit für mich ist, mein Kollege hat mich durch sein stetes abspielen dieser CD vor einem Fehlkauf bewahrt, und letztlich sollte ich Ihm dafür dankbar sein.
Immer noch mitten in Herz und Ohr, 9. Juli 2007
Ich mag sie ja alle, die Ferdinands, Kaisers, Strokes und und den Rest des Indie-Rock-Geschwaders, der aus den Nullern die neuen Siebziger gemacht hat. Aber welche dieser Bands kann für sich in Anspruch nehmenüber 10 Jahre auf höchstem Niveau zeitlose Musik gemacht zu haben, die nie ihren Reiz verlieren wird? Wohl keine.Travis bleiben ein Phänmen, nein, sie entwickeln sich sicher nicht weiter und das müssen sie auch gar nicht - als Fran Healy das auf "12 Memories" tat, wurde er von Presse und Fans dafür bestraft, obwohl auch das ein Spitzenalbum war. Warum etwas an einem bis zur Perfektion ausgefeilten Sound etwas ändern? Klangen nicht U2 auch immer sehr gleich?"The Boy with no Name" fängt in meinen Augen da an wo "The Man Who" aufgehört hat, damls 99. Es hat mit "Closer", "Selfish Jean" und "Battleships" die Waffen an Bord, die keine Balladenband der Welt besser hinbekommen hätte als die Glasgower. Dabei hat der Boy aber durchaus auch Ecken und Kanten, wenn auch viel moderater als auf dem Vorgänger. Die zu dicke Zuckerschicht der "Invisible Band" verstellt hier nicht den Blick auf wahre Pop-Perlen.Ich kann nur sagen: Glückwunsch, auch das 5. Album ist ein Sieger und bei mir im Rennen ums Album des Jahres.
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