Kundenmeinungen
Etwas langatmig, 4. November 2007
Wir haben das Spiel in gemütlicher Runde zu dritt gespielt. Die Ausstattung des Spieles ist sehr schön, das Thema ebenso, trotzdem ging einem diese sinnlose Rumreiserei von einem Ort zum anderen auf den Keks. Viel Variationsmöglichkeiten hat man in der Strategieplanung eh nicht und daher sind alle darauf angewiesen, im Großen oder Ganzen dieselbe Taktik und dieselben Züge durchzuführen. Ausserdem hatten wir nach dem 2. Jahr fast alle Schätze gehoben und das Spiel war da eigentlich schon beendet.
Tolles Spiel, auch für zwei Personen sehr gut geeignet!, 29. Oktober 2007
Ich habe diese Spiel vor kurzem erstanden und bin völlig begeistert. Das gesamte Spielmaterial ist von ausgezeichneter Qualität. Die Story ist einfach gut. Sie behandelt das Thema Archäologie. Der Spieler ist angehalten, innerhalb von drei Jahren in Europas Metropolen Wissen über Ausgrabungsstätte zu erlangen. Besitzt er davon genügend, kann er zu den heiligen Stätten reisen (Ägypten, Kreta, Palästina, Mesopotamien, Griechenland) und dort nach Schätzen graben... Später kann man Punkte durch Ausstellungen erlangen.
Es handelt sich um ein Strategiespiel für 2-4 Spieler, welches durch ein Quentchen Glück (man zieht die Schätze, oder "Nieten", je nachdem, blind aus einem Säckchen) spannend und lebendig wirkt. Das ganze dauert ca. eine Stunde.
Besonders toll fand ich, dass zu zweit noch am meisten Spass macht. Hierbei kann man noch vorrausschauender und "strategischer" vorgehen. Es steht den Kosmos Spielen für Zwei in nichts nach. Ich empfand es als angenehme Überraschung, dass ein Gesellschaftsspiel auch mit zwei Personen gespielt werden kann und sich dies nicht negativ, sondern positiv auf den Spielspaß auswirkt.
Mein Familien-Spiel-des-Jahres 2007, 2. Juli 2007
Ok, Zooloretto ist nicht schlecht, wenn gerade sehr junge Spieler mitspielen. Für mich bietet Theben aber einfach mehr und ist interessanter, auch wenn es kein sehr schweres Spiel ist. Ab 2 Spielern kann man es schon gut spielen. Gemeiner wird es aber schneller zu mehreren, denn dann sind die Schätze schneller ausgegraben.
In 5 Gebieten muss man durch Ziehen aus 5 Säckchen möglichst wertvolle Dinge ziehen, die Vorteile oder Siegpunkte bringen. Die Hälfte sind aber Nieten/Sand, und die kommen wieder rein. So nimmt mit stetigem Ausgraben die Chance auf einen Fund ab.
Um Graben zu dürfen, brauche ich aber Wissen und Hilfe, die ich mir in Form von Karten ergattern muss. Jede Karte bekommt man nur in einer bestimmten Stadt. Das Reisen kostet Zeit, ebenso das Ausgraben und statt Punkte, wird am Spielfeldrand die Zeit festgehalten. Das Spiel geht aber nur über bis zu 3 Jahre (=3 Runden auf der Skala). Wer also viel reist und gräbt, für den vergeht die Zeit wie im Flug. Kleinere Schritte kosten weniger Zeit und sind somit wirtschaftlicher. Hier steckt die Herausforderung für die Älteren/Erwachsenen drin.
Der Zug-Mechanismus ist neu und toll: wer hinten in der Zeit liegt, darf solange Aktionen durchführen, bis er jemand überholt und ein anderer Spieler hinten liegt. Immer der letzte Spieler auf der Zeitleiste ist der aktive Spieler!
Ob Vielspieler und Erwachsene auf lange Zeit bei häufigem Spielen immer anhaltenen Spaß haben werden, weiß ich nicht, wer mit Jüngeren spielt oder als Älterer dieses Spiel nicht zu oft spielt und ein Spiel für entspannte Momente sucht, wo keine Hardcore-Strategie gefragt ist, der bekommt hier ein für alle Spielgruppen schönes und vom Thema "neues" und interessantes Spiel, das sich entspannt mit etwas Taktik angehen lässt, aber auch sehr viele Glücksanteile hat, denn erfolgreiche Ausgrabungen haben auch in real immer etwas mit Glück zu tun :-))
Ach ja, eigentlich gibt es nicht wirklich etwas Negatives zu berichten. Ein bißchen mehr Abwechslung ohne eine größere Spannungskurve könnte Theben habe, deshalb einen Stern abzug. Von allen Norminierungen finde ich es am besten.
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