Kundenmeinungen
Mit das Beste...., 18. April 2007
...was ich je von Trent gehört habe. Schon seit der ersten CD bin ich ein Riesen-Fan von NIN und muss wirklich zugeben, dass ich eine echt so geile Scheibe nicht erwartet hätte. Das Vorgänger-Album fand ich ja nicht mal so schlecht, aber YEAR ZERO ist seit the Fragile wieder mal ein Album was nur so von originellen Sounds, Ideen und Gefühlen strotzt. Mag sein, dass NIN in den Augen vieler braver und ruhiger geworden sind...ich seh's überhaupt nicht so. YEAR ZERO ist eine musikalische Weiterentwicklung und die Stimmungen die das ganze Album hervorrufen sind unglaublich! Auf jeden einzelnen Song einzugehen finde ich nicht wichtig hier...das Album als Ganzes ist ein absolutes Meisterwerk!!
Noisy, 16. April 2007
Ich verstehe nicht wie Leute direkt am Erscheinungstag des Albums schon lange Rezensionen schreiben können. Nine Inch Nails Alben entfalten ihr Potential immer erst nach mehrmaligem Hören. 'Year Zero' erinnert mich vom Noise-Level an Quake-1-Soundtrack-Zeiten. Dass Trent etwas politisch geworden ist, finde ich in sofern nicht schlimm, da er wie immer auf keine reale Situation eingeht, sondern eine fiktive Welt schafft, die stark an unsere erinnert. Das war bei alten Songs über menschliche Abgründe nicht anders.
Ein Grossteil der Songs haben sehr viel Energie und Geschwindigkeit und weichen, durch den starken Noise-Gehalt, stark von 'With Teeth' ab. Da ich auch ein Freund schwerer Gitarren bin, muss ich sagen, dass ich diese hier ein wenig zu kurz gekommen finde - kann ich aber mit leben. Auch wenn Vorredner schreiben, dass das Album keine Überraschungen birgt, haben mich manche Klänge dennoch erstaunt (ich kenne auch alles andere von NIN).
Habe das Album nun tagelang gehört und bin gespannt welche Stimmungen es in Zukunft noch bei mir hervorrufen wird, aber soweit sage ich im Grossen und Ganzen 'Daumen schön hoch!'
Es geht steil nach oben!, 12. April 2007
Seit "With Teeth" mussten sich die NIN-Fans daran gewöhnen, dass die harten Zeiten Trent Reznors vorbei waren und die Songs von nun an klarere Konturen aufwiesen. Viele fanden Gefallen an der Eingängigkeit der neuen Songs, andere befürchteten den Abstieg in den Mainstream-Dschungel. Das sollte sich mit Year Zero schlagartig wieder ändern: Wenn viele nach "With Teeth" in Nine Inch Nails eine reine Rockband sahen, sollten sie mit "Year Zero" davon überzeugt werden, dass sie eben das nicht sind: Harte Synthie-Drums und kreischende E-Gitarren dominieren die lauten Seiten der CD (z.B. "Vessel", "Survivalism"), fast poppige, ausschließlich am PC erstellte Songs regen einen sogar fast zum Tanzen an ("Capital G", "God Given"), Symphonien der Trauer, die aus der Zukunft zu sein scheinen ("Another Version Of The Truth") und zwischen all dem Reznors unverkennbare Stimme. Die Songs sind nicht mehr so eingängig wie sie es zwischenzeitlich waren, aber auch nicht mehr so brutal wie in den alten Zeiten, auf jeden Fall aber nach wie vor einmalig, jeder einzelne, und unverkennbar Nine Inch Nails.
year zero - das ende der downward spiral, 6. April 2007
Als Nine Inch Nails Fan der ersten Stunde, muss ich sagen, wurde ich im Laufe der Jahre immer wieder enttäuscht von den Veröffentlichungen des Herren Trent Reznor. Keinesfalls sind die Scheiben Schlecht, jedoch störte mich immer ein bisschen die Innovationslosigkeit, durch deren Gegenteil sich Nine Inch Nails zu Beginn auszeichneten.
So war ich natürlich relativ skeptisch vor der neuesten Produktion, "Year Zero", und hatte auch beim ersten mal hören wieder genau dieses Gefühl ewiger wiederholungen und fehlender "neuigkeiten".
Aber wie so oft bei guten Platten offenbahrte sich die volle Qualität dieser Scheibe erst nach und nach, und bin nun der Meinung, Trent hat es mal wieder geschafft. Zwar wieder nichts wirklich neues, aber man hat nicht das Gefühl jeden Song irendwie schonmal gehört zu haben. Insgesamt würde ich sogar wirklich sagen dass ich beeindruckt bin dadurch, dass Trent keine wirklich neuen Sachen hier erprobt, sonder mit alt bewährtem eine wirklich gute neue Scheibe aufgenommen hat und meiner Meinung nach mit diesem Werk eine Ende seiner eigenen "Downward Spiral" eingeläutet hat.
Jeder Nine Inch Nails Fan weiß was ihn erwartet beim Kauf dieser Scheibe, dennoch ist diese ein muss für jeden der sich als solcher versteht!
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