Kundenmeinungen
Da vergeht einem der Spaß an den "alten" X-Wings, 9. März 2008
Nach dem ersten Flugversuch war ich etwas frustriert. Ich würde auf alle Fälle den Jungfernflug bei aboluter Windstille machen.
Naja, von mir auch die üblichen Kritikpunkte: schwergängiger Steuerknüppel, geringe Reichweite der Fernbedienung und ständige Tendenz zum Steigen.
Zunächst wollte ich - wie in den Rezensionen empfohlen - den Antennendraht aus dem Schaumstoff herauspopeln. Der dünne Lackdraht ist dabei prompt gerissen. Also entlackt und wieder zusammengelötet, dann aber den frei baumelnden Lackdraht mit dem Propeller aufgewickelt und abgedreht. Den Durchbruch bzgl. Reichweite hat bei mir schließlich eine ca. 30cm lange flexible AWG28-Litze gebracht, die ich an den Lackdrahtrest angelötet und mit Gewebeband fixiert habe.
Beim Gasknüppel hab ich die Rückstellfeder rausgebaut und beim Lenkknüppel auf jeden der vier Gummitaster ein 2mm dickes Stück Bastelkunststoff (je ca. 4,5mm Durchmesser ausgestanzt) mit Sekundenkleber draufgeklebt. Die Wege sind nun kurz und eine Korrektur mit dem Höhenruder während des Kurvenflugs ist nun auch möglich (vorher konnte man nur entweder links/rechts ODER rauf/runter).
Als die Nasenspitze zum ersten Mal ab war (die mitgelieferten Schoner bringen gar nichts, da die beim ersten Crash bereits reissen), hab ich sie mit UHU wieder geklebt und ein kleines "Hütchen" aus 1mm dicker Pappe gerollt und mit Gewebeband fixiert. Jetz isser vorne ein bischen schwerer (gut so!) und wirklich unkaputtbar...
Obwohl ich das Fahrwerk nach jedem Crash wieder festgedrückt habe, hab ich es irgendwann verloren. Geht mir aber nicht besonders ab.
Alles in allem macht der Air Acrobat richtig Spass. Er geht auf alle Fälle wg. der höheren Motorleistung besser ab als die "alten" X-Wings, auch das Höhenruder bringt zusätzlichen Spass (nicht nur für Loopings, die zumindest bei meinem Modell gut vorbereitet werden müssen [Motor aus, Höhruder nach unten, dann Vollgas und hochziehen] und einen relativ vollen Akku erfordern, sondern eben auch für Korrekturen während des Kurvenflugs oder zum "Runterholen" nach/während eines ungewollten Steigflugs. Auch die Akkulaufzeit ist in Ordnung (ich vergess beim Fliegen immer die Zeit, aber ich schätze, dass er auf alle Fälle mind. 10 min. hält).
Viel Spaß - aber nicht "mal eben so", 11. Februar 2008
Ich und meine Freundin haben jetzt seit etwa einem Monat den Air Acrobat - und mit Zeit und Übung macht er auch richtig Spaß! Das Ding ist im Vergleich zu den anderen Silverlits erstaunlich schnell, relativ windunempfindlicher (aber wg. des niedrigen Gewichts immernoch empfindlich) und durch das Höhenruder auch ganz schön wendig.
Wer sich den Air Acrobat für "mal eben fliegen" kauft und als Anfänger direkt super Ergebnisse erwartet, wird u.U. doch etwas enttäuscht: man muss sich doch erstmal etwas dran gewöhnen und Übung bekommen, um den Flieger länger in der Luft zu halten. Davor gibt's diverse haarsträubende Crashes, die das Flugzeug aber ziemlich gut verpackt hat (war immer auf'ner Wiese - auf Asphalt oder Asche würde ich ihn erstmal nicht fliegen lassen). Die durchsichtige "Schutznase" würde ich aber unbedingt irgendwie anmalen und/oder richtig fest auf die Nase kleben, die erste ist wg. ihrer guten Tarneigenschaften direkt abhanden gekommen. Ansonsten unbedingt von Bäumen wegbleiben - denn da geht's gern mal unkontrolliert rein. Gestern hab ich (als ich ihn per Stockwurf da wieder rausholen wollte) direkt das bewegliche Teil des Höhenruders abgebrochen. Fliegt aber immernoch, bloß eben Loopings sind nun fast unmöglich. Kleb ich aber noch. Das Fahrwerk hab ich inzwischen wieder abgemacht, weil ich a) nicht von Asphalt o.ä. starte/lande und b) sich gerade das Fahrwerk gern mal im Baum verheddert.
Die Fernbedienung ist in der Tat kein Ruhmesblatt in puncto Verarbeitung und Komfort - manchmal reagiert der Flieger auch erst beim zweiten Versuch und eine Sekunde verzögert (bei Vollgas sowieso wenig, da mit dem Schub gesteuert wird). Kann man sich aber dran gewöhnen. Mein längster Flug war bisher (nachdem wir ihn erst zum dritten Mal haben Fliegen lassen) knapp 3 Minuten, ging bis ca. 10 Meter in die Höhe und ca. 30 Meter horizontale Entfernung.
Aber ich denke auch, dass "ab 5 Jahre" doch anscheinend geduldige Wunderkinder meint, denn die Kinder in meinem Bekanntenkreis hätten das Ding entweder in kürzester Zeit geschrottet oder frustriert in die Ecke gepfeffert. Trotzdem 3 Sterne beim pädagogischen Wert - den so baut man Frustrationstoleranz auf. :-D Manchmal muss man eben hartnäckig sein, um was zu erreichen.
Gute Haltbarkeit, aber schlechte Steuerung!, 9. Februar 2008
Als Erstes,5 Sterne für die Haltbarkeit,weil das Flugzeug unzählige Bruchlandungen unbeschadet übersteht. Negativ: Die Fernsteuerung ist schlecht verarbeitet und man muss den rechten Steuerhebel richt fest drücken,damit das Flugzeug reagiert und man bekommt nach langem Fliegen Druckstellen am Daumen. Ein Tipp: Klebt mit etwas Patafix oder anderem 2 1Cent Münzen hinten am Flugzeug an. Am besten neben dem Höhenruder, weil das Flugeug etwas kopflastig ist. Sonst ist alles ok. Dem Spaßfaktor gebe ich nur 4 Punkte, weil das Flugzeug verzögert an die Steuerbefehle der Fernsteuerung reagiert und es deshalb manchmal zu Abstürzen kommt.
Positiv: Es sind Schutzkappen für das Flugzeug mitgeliefert, damit die Nase nicht so schnell abbricht. Echt ein gutes Flugzeug, der X-Twin Air Acrobat 3D!
Von Yannic
ein Blatt im Winde ......, 27. Dezember 2007
Nachdem ich diverse Silverlits über den Biwing, den Airlifter, den Acrobat und den X- Plane (eher unbrauchbar!) habe, juckte mich irgendwie der Palm .....
Leichtgewicht, 6 - 7 Gramm, aber - schwer witzig!
in einem Wohnzimmer mit ca 4 x 4 m um die Halogenhängekleuchten Kreise zu drehen - allerdings bei der kleinen Raumabmessung nur in einer Richtung - ist schon schräg!!!
Ein Raum, der in jeder Richtung einen Meter größer ist ermöglicht dann auch Achten ...
Erstaunlich dabei, das sich das Ding recht präzise steuern lässt ........
Die Haken sind zum einen der Akku - anfänglich war er ziemlich müde (Lagerschaden?) und war zwischenzeitlich gut zu gebrauchen, scheint aber gerade zu sterben .... wir werden sehen ....
- und zum anderen die Haltbarkeit ......
Definitiv kein Kinderspielzeug, ein Blatt Papier ist haltbarer .... sprich, man tippt ein paarmal irgendwo gegen, guckt irgendwann mal genau hin - und entdeckt ein paar kleine Risse und Macken ...
Wiederum, ich bin jedesmal wieder gefesselt davon, das die paar Gramm überhaupt steuerbar fliegen ......
Draußen ist das Ding nur bei Windstille zu fliegen, aber da hat Silverlit gaaaanz viele andere schöne Flieger, die da mehr Spaß machen ......
Der Meeegaspaß nach ca. 1 Std. einfacher Bastelei, 27. September 2007
Vorneweg: der X-Twin 3D, Air Acrobat, macht seinem Namen alle Ehre. Für mich war es das erste ferngesteuerte Fluggerät und nach langem Einlesen in diversen Internetforen, habe ich mich für dieses Produkt entschieden - auch wenn es für Anfänger nicht empfohlen wurde. Meine RC-Flugerfahrungen reduzierten sich bis zu diesem Zeitpunkt auf einige Versuche in diversen PC-Sims. Daher hatte ich mich schon auf ein übles Erwachen bei den ersten realen Flugversuchen eingestellt. Und was soll ich berichten? Ich wurde nicht enttäuscht.
Direkt aus der Packung entnommen, hielt sich meine Begeisterung angesichts der Optik und Haptik, sowohl des Fluggeräts, als auch des Senders, in Grenzen - ich muss erwähnen, dass ich zuvor noch keines der Silverlit Flugzeuge in Händen hielt. Die Enttäuschung setzte sich dann bei den ersten realen Flugversuchen fort: keine 15 Sekunden in der Luft und schon stürzte die Maschine ab... immer und immer wieder allerdings ohne dabei beschädigt zu werden (Schutzkappe verwenden!), was für die Haltbarkeit des Produkts spricht. Eine vernünftige Steuerung war mit dem beiliegenden Sender nicht möglich, da der rechte Steuerknüppel unverschämt schwergängig ist. Nach etwa 10 Minuten erfolgloser Flugversuche brach ich dieses Kapitel ab und widmete mich erneut der Lektüre der einschlägigen Internetforen. Hier häuften sich gleichartige Berichte. Doch auch findige Bastler waren unter den Kommentatoren und gaben sehr hilfreiche Tipps, wie doch noch der erwartete Flugspaß aufkommt. Hier die wichtigsten:
- Wie einer meiner vorhergehenden Kommentatoren bereits schrieb, ist es unumgänglich, die Antenne (vorsichtig) aus dem Heckbereich des Flugzeugs zu lösen und sie als Schleppantenne zu verwenden, um die Reichweite des Flugzeugs zu erhöhen. Nach diesem Schritt erhöht sich die Reichweite enorm. In meinem Falle stieg diese um gute 90 m im Vergleich zum Ursprungszustand (bei voll aufgeladenen Akkus im Sender).
- Das gesamte Heck sollte ganz vorsichtig nach unten gebogen und mit einem Klebestreifen fixiert werden. Wirklich nur ganz vorsichtig, da ansonsten das gesamte Heck abbricht. Die richtige Einstellung sollte durch einfache Gleitversuche - am besten ohne Motorflug, einfach werfen - vorgenommen werden. Wenn der Flieger sanft zu Boden gleitet, ohne dass er zuvor mit der Nase hochzieht, ist die Einstellung (Trimmung) gelungen.
- Der rechte Steuerhebel bedarf dringend einer Modifikation, da das Steuern ansonsten geradezu unmöglich ist. In meinem Falle habe ich die Fernbedienung vorsichtig geöffnet und zurechtgeschnittene, selbstklebende Filzgleiter an der Unterseite des Steuerrings des Steuerungshebels fixiert. In den neueren Modellen sind bereits Mikroschalter verbaut, so dass diese Modifikation zu einem hervorragenden Ergebnis geführt hat. Nun ist eine sensible Ansteuerung der Maschine möglich und es lassen sich überragende Flugmanöver durchführen. Ein positiver Nebeneffekt der Verwendung von ca. 5 mm starken Filzgleitern besteht darin, dass man nun gleichzeitig nach rechts oder links steuern und dabei auch das Höhenruder bedienen kann. Hierdurch werden sehr enge Kurvenflüge möglich und ab und zu gelingt sogar ein Korkenzieher.
Beherzigt man diese Tipps, steht einem sagenhaften Flugvergnügen nichts mehr im Wege.
Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es nach diesen Modifikationen durchaus Schwierigkeiten bei einem eventuellen Umtausch geben könnte. Daher sollte man unbedingt die Technik des gelieferten Flugzeugs auf Herz und Nieren prüfen, bevor (!!!) man sich den Umbauarbeiten widmet. Wie den einschlägigen Internetforen (und den vorhergehenden Rezensionen) zu entnehmen ist, scheinen die Flugzeuge nämlich starken Qualitätsschwankungen zu unterliegen. In meinem Falle war und ist jedoch alles in Ordnung.
Ich habe nun dank des Wetters - mittlerweile ca. eine Flugstunde Erfahrung gesammelt und beherrsche das Gerät bereits sehr sicher (Loopings, Schrauben, tiefe Überflüge aber auch einfach harmonisches Dahingleiten). Nach den Umbauarbeiten stellen sich die ersten Erfolge äußerst schnell ein und motivieren dementsprechend stark. Im Hinblick auf die Gefahr, das Flugzeug in einen Baum zu setzten, sollten die ersten Flugversuche unbedingt auf einer großen Wiese stattfinden! Da das Flugzeug doch recht schnell ist und daher auch in kurzer Zeit viel Strecke zurücklegt, eignet es sich nicht unbedingt für Flächen, die kleiner sind als ein halbes Fußballfeld. Von Flügen in der Wohnung sollte abgesehen werden, da man ansonsten Gefahr läuft, sämtliche Staubfänger (Dekoration), die so herumstehen, in sehr kurzer Zeit in Sperrmüll zu verwandeln (was in manchen Fällen auch durchaus einen positiven Nebeneffekt darstellen kann ;-).
Aus meiner Sicht lohnt sich der Kauf dieser Maschine, da sie sehr viel Flugspaß zu einem vernünftigen Preis bietet.
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