Kundenmeinungen
Tori Amos - Sie ist wieder da!, 13. Januar 2008
Ich muss ja ehrlich sagen, daß ich etwas ängstlich auf die Veröffentlichung dieses Albums gewartet habe. Es war eine Mischung aus Vorfreude, Hoffnung und auch Bangen, denn Toris letztes Album "The Beekeeper" war, wie soll man nur sagen, eine laue Brise. Doch mir American Doll Posse hat Tori Amos gezeigt, daß sie es immernoch kann. Diese Album ist grandios, von Anfang bis Ende ein Quell der Freude - in den Live Versionen der "Legs and Boots" sogar noch einen Tick besser. Tori rockt wieder - was für ein Vergnügen!
recht, 18. November 2007
Ich komme schon wieder zu spät, denn meinem Vorredner muss ich einfach voll und ganz recht geben. Das Album ist toll, kommt aber an das ein oder andere ältere nicht ganz heran.
Immer noch weit über dem Durchschnitt., 13. Oktober 2007
Endlich wieder ein neues Tori-Amos-Album. Sehnsüchtig, aber auch mit ein paar kleinen Ängsten, erwartet. Das sollte nicht wundern. Wer, wie Tori Amos, Dutzende von Alben in die musikalische Welt entlassen hat, die zum Teil ihre Hörer in grenzenlose Verzückung versetzten, der hat die Messlatte für den Neuling unglaublich hoch angelegt. Die Reaktionen auf -American Doll Posse- fallen dann auch ein wenig unterschiedlich aus. Wer sich am aktuellen Musikmarkt orientiert und nicht gerade ein bekennender Tori-Fan ist, der wird begeistert sein, von so viel Abwechslung, Stimme und rhytmischer Musik. Den Fans der ersten Stunde ist das Album ein wenig zu geradlinig, populär und glatt. Ich möchte mich für einen Kompromiss entscheiden. Tori hat sich seit den Anfängen verändert; wer hätte das nicht. Wenn sich diese Veränderungen allerdings lediglich in kleinen musikalischen Nuancen zeigen, damit kann ich gut leben. -American Doll Posse- ist dabei noch immer ein Album weit über dem Durchschnitt des aktuellen Pop-Quark-Marktes. Das Album mit jedem 08-15 Hitsingle Remix zu vergleichen ist schlichtweg falsch und überzogen. Jeder ernsthaft Künstler wäre froh, einen Silberling dieser Qualität auch nur einmal an den Start bringen zu können. Und Toris Stimme, die ist in jedem Fall noch so warm, einschmeichelnd, fordernd und lasziv wie eh und je. Einfach nur zuhören und genießen.Anspieltipps: Bouncing of clouds, Mr. Bad Man, Devils and Gods.
Facettenreich, 19. Juli 2007
Eins vorweg: ich liebe Tori solo am Piano, vor allem live. Das sind die intensivsten Momente. Diese CD ist weitestgehend anders, daher gibt's auch mal die eine oder andere kritische Stimme. So what?Das Album ist sehr vielseitig, oftmals regelrecht groovig und eingängig. Es gefiel mir schon beim ersten Anhören. Wirklich spannende Musik mit herausfordernden Texten - und ohne die manchmal bei Tori zu ertragenden Lärmorgien. Fazit: ein gutes Tori Amos Werk - nicht mehr, nicht weniger.
Anders, aber gut, 3. Juli 2007
Da hat sich unsere Tori ja mal wieder etwas einfallen lassen...American Doll Posse ist ein Album, dass aus der Sicht von fünf unterschiedlichen Charaktären gesungen wird, die zusammen eine komplette Frau ergeben (Pip, Clyde, Tori, Isabell, Santa). Der Sinn erschließt sich nicht auf Anhieb, doch wenn man sich etwas damit befasst wird einem klar, dass dieses Album ein Portrait der heutigen Rolle einer Frau darstellt. Gesamturteil: Eine abwechslungsreiche Songzusammenstellung. Ungewohnt rockige Klänge. Etwas aus allen Tori-Epochen. Ähnlichkeiten zu vielen vorherigen Alben, aber dennoch nie langweilig oder nervig. Schwachpunkt ist eigentlich nur das komische "Fat Slut". Ansonsten kaum Aussetzer. Highlights sind "Big Wheel", "Bouncing off Clouds", "Digital Ghost", "Girl Disappearing" und "Roosterspur Bridge". Allen Tori-Fans sei dieses Album wärmstens ans Herz gelegt. Auch für Einsteiger bestens geeignet! Ich war schon nach dem zweiten Hören restlos begeistert!
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