Kundenmeinungen
Bitte mehr davon..., 2. Januar 2008
Okay, nicht alle Lieder auf dieser CD sind meine Favoriten.... aber wenn ich abends vor der Frage stehe, welche CD ich noch hören möchte, dann ist es immer wieder diese. Diese Ruhe, die Harmonien, die Präzision des Spiels, die Genialität der melodischen Wendungen und nach wie vor der einzigartige Stil dieses Trios machen jedesmal wieder Eindruck. Ich hoffe auf mehr von Tord Gustavsen und seinem Trio!!
Right there!, 17. August 2007
Nachdem der Vorgänger "The Ground" beim wiederholten Hören doch eher langweilig wurde, habe ich nicht mehr als ein "ganz nettes" Nachfolgealbum erwartet, aber ich wurde positiv überrascht! Da ist alles drin, was man sich von einer aufstrebenden Band erwartet - da ist Druck, Drive, Dynamik, da wird nicht einfach gelangweilt geklimpert, sondern ein Melodiebogen reiht sich an den nächsten mit einer unglaublichen Präzision und viel Gefühl - absolut fasziniernd anzuhören. Kopfhörer auf, Lautstärke aufreißen und abtauchen! Anspieltipps: "Where We Went", "Vicar Street".
Zeit für Neues, 28. Juni 2007
Man ist hin- und hergerissen, wenn man die ersten beiden Scheiben des Trios kennt. Einerseits muss man sich freuen, dass Gustavsen so verlässlich die eigenen Erwartungen bedient. Andererseits wäre es auch mal Zeit, dass er seiner Kreativität und Virtuosität neue Räume eröffnet, was hier nicht geschieht. War die erste "Changing Places" noch ein Meilenstein auf ihre Art, pflastert das Trio hier nur am ehedem beschrittenen Weg weiter...
Etwas, etwas lebendiger als "The Ground", 22. Mai 2007
Auch dieses Album bringt uns ruhige, fast besinnliche Musik. Das Vorgängeralbum The Ground schaffte es in Norwegen sogar bis auf Platz 1 der Popcharts. Kein Wunder: Das norwegische Trio des Pianisten Tord Gustavsen besticht durch Gefühl und Technik. Die klare melodische Sensibilität erzeugt mit der improvisatorischen Fertigkeit eine feierliche , kraftvolle Anmutung. Die Stücke haben etwas Hymnenhaftes - und gleichzeitig deutet sich ganz leise der Blues an. Tord Gustavsen ist vielleicht der am wenigsten norwegische der norwegischen Jazzstars. Seine Musik ist auch geprägt vom amerikanischen Jazz. Die 13 Stücke sind subtil und zurückhaltend, ganz im Augenblick verankert, einer Liebe zu den pausen verpflichtet, zum Raum zwischen den Noten. Man ahnt die Stille, aus der alle Musik kommt und in welche die Töne beim Verklingen zurückkehren.
Es kommt nicht auf die Töne an..., 10. Mai 2007
...sondern auf die Pausen dazwischen, sagt eine alte Komponistenweisheit. Tord Gustavsen zeigt auch bei »Being There«, dass er diese Weisheit 100%ig verinnerlicht hat und meisterhaft umzusetzen weiß. Auch wenn einige Stücke deutlich lebhafter ausfallen als auf »Changing Places« und »The Ground«, gibt er doch den Tönen Raum und schafft im Zusammenspiel mit Harald Johnsen am Contrabass und Jarle Vespestad an den Drums ein unverwechselbares, filigranes Klanggemälde. Die kongeniale Aufnahmequalität des legendären Osloer Rainbow-Studios rundet das erfreuliche Gesamtbild ab.Anfang Mai 2007 hatte ich das Vergnügen, das Tord Gustavsen Trio live auf Promo-Tournee für »Being There« zu erleben. Zuerst hatte ich Bedenken, dass diese Art von Musik vielleicht ungeeignet für eine Live-Performance ist, aber nach wenigen Minuten hatten sich alle diese Bedenken in Wohlgefallen aufgelöst. Das Publikum lauschte andächtig, um bloß keinen einzigen Ton zu verpassen; zeitweise war das Lüftergeräusch der Scheinwerfer das Lauteste im Raum. Und wenn dann Jarle Vespestad zu einem ausgesprochenen Zeitlupen-Schlagzeugsolo ansetzt, erhält die Redewendung »Präzise wie ein Uhrwerk« eine ganz neue Bedeutung.Ich bin jedenfalls ganz gespannt, was den drei sympathischen norwegischen Musikern zukünftig einfällt...
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