Kundenmeinungen
bestes Album 2007, 14. Juli 2008
Mein persönliches Lieblingsalbum 2007Da passt jeder Ton,Supertexte,wunderschöne HarmonienWeniger ist in diesem Fall(kein noise-geschrammel)wirklich mehrEs scheint Mr.Tweedy zu bekommen dass er nüchtern istEins von den Alben die man immer wieder hören kann und das nicht langweilig sondern zu einem Freund wird
Totale Überraschung!, 16. Oktober 2007
Ich muss zugeben, von Wilco kannte ich bis vor kurzem nur den Namen. Und weil ich den typischen Rolling Stone-Darlings grundsätzlich skeptisch gegenüber stehe (ich höre Musik mit den Ohren und nicht mit der Gesinnung), wäre mir dieses wunderbar ausgereifte Meisterwerk beinahe entgangen. Dann habe ich im Auto einen Track von Sky Blue Sky auf einem "Junge-Leute-Sender" gehört und war komplett von der Rolle. 1A-Songwriting, hervorragende Musiker und eine fantastische Stimme (die mich übrigens stellenweise an Van Morrison erinnert - bin halt schon furchtbar alt). Donnerwetter! Daher meine Empfehlung an all die alten Säcke, die immer jammern, dass es keine gute Musik mehr gibt und alles so schrecklich konform und synthetisch klingt: Hört euch das an und erwachet! Qualität lässt sich eben nicht unterkriegen. Diese Scheibe ist der Beweis (einer von vielen, das nebenbei angemerkt). Und nicht nur die Mucker unter euch werden sich freuen, auf dem Song "Side With The Seeds" eines der spannendsten und genialsten Gitarrensolos der letzten Jahre zu Gehör zu bekommen. Als wäre Robert Fripp auf Country-Waltz umgestiegen.Zeitlos. Hammerartig. Saumäßig gut. Amen.
Album des Jahres, 17. September 2007
Ich muss gestehen, dass ich es nicht mitbekommen habe, das neue Album von Wilco. Reichlich verspätet, bin ich am Samstag darauf gestoßen. Seit "Summerteeth" das beste Album der Band. Das vorausgegangene Album "A goast is born" war ein wenig enttäuschend, aber "Sky Blue Sky" ist wunderbar. So in etwa könnten die Beatles klingen, wenn sie sich heute noch einmal zusammen finden würden. Angenehm, dass auf diesem Album auf die experimentellen "Störelemente" gänzlich verzichtet wird. Besonders beindruckt mich der ausdrucksstarke Gesang. Immer wieder kurze Passagen, die mich an John Lennon denken lassen. Für mich schon jetzt das "Album des Jahres".
Mastermind Jeff Tweedy auf dem Weg zur Besserung bzw. Rückbesinnung ? , 6. August 2007
Vielleicht ! Nach den beiden schrecklichen Alben YANKEE HOTEL FOXTROT und A GHOST IS BORN (furchtbar !!!) kann man diese CD wenigstens anhören, ohne ernsthaft Angst haben zu müssen, daß einem Fiep - und andere lästige und völlig unangebrachte Störgeräusche, wohl hervorgerufen durch ein anhaltendes Unwohlsein des Komponisten (und des Produzenten), tagelang störend verfolgen und die Gehörgänge malträtieren. Der ROLLING STONE gibt 5 Sterne und dann ist alles gut ? Mitnichten ! An die überragenden Frühwerke von UNCLE TUPELO und WILCO kommt diese CD nicht heran, auch dann nicht, wenn man sie auf "heavy rotation" hört oder sich von den vielen eingefleischten, z. T. sehr unkritischen Fans (die, man höre und staune, die beiden bereits vorhin erwähnten Machwerke als die besten CDs der Gruppe bezeichnen !!!) beeinflussen läßt. Und von NEIL YOUNG ist diese Musik aber auch so etwas von Lichtjahren weg ! Wir haben hier ein interessantes Album, daß im bekannten Stil des "No Depression, Neo - Folk, Americana - Genres eingespielt und produziert wurde. Tweedy singt schön und gibt sich wirklich Mühe, im Laufe dieser CD nicht den Faden zu verlieren. 12 Songs reihen sich wie Perlen auf eine Schnur, wobei "Hate It Here" und "What Light" die eindeutig größeren Perlen sind. Es ist uns Fans zu wünschen, daß Mr. Tweedy sich weiterhin wohl fühlt und seinen Kopf von allerlei Unsinn frei bekommt, damit er uns in Zukunft wieder das bieten kann, was er eigentlich gut kann: ausgewogene, einfühlsame und ausdruckvolle Songs schreiben. Dabei sollte der quantitative Output keine Hauptrolle spielen, weniger ist oftmals viel mehr - was man bei dem sehr geschätzten Kollegen RYAN ADAMS nun wirklich exemplarisch sehen bzw. hören kann. Also: immer schön mit der Ruhe und mit etwas Weile - in diesem Sinne: GUTE BESSERUNG, lieber Jeff !
Bestes Wilco-Album, 20. Juli 2007
Also, jetzt muss ich mal eine Lanze für diese Scheibe brechen. Was sind denn das für Vollidioten, die dieser Scheibe Langeweile, Gediegenheit und schnöden Pop der 70' anhaften? Damit outen die sich als komplett frei von jeglichem Musikverständnis. Das eine großartige Wilco-Platte ohne Noise und brachialen Sounds auskommen kann, ist doch gerade das Geniale und Schwierige. Diese "Störfaktoren" sind doch nur ein Stilmittel, um Emotionen auf einen sicheren Weg zu transportieren. Und hier finden wir im Kern schöne Songs, die hervorragend produziert sind und zeigen, was für krasse Musiker in dieser Band spielen - einfach geniale Gitarrensoli. Und kein Mensch hat hier verstanden, dass es hier um ein konzeptionelles Album geht. Bestes Album, dass seit drei, vier jahren den Weg in meinen Player gefunden hat. Chapeau!
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