Kundenmeinungen
Canon's Bestes, 27. November 2008
Dass ich mich mit meiner Rezension genau ins Mittefeld eingruppiere hat natürlich seinen Grund. Meine Rezensionskollegen haben in Ihren Ausführungen die Pros und Kontras ausgezeichnet beschrieben. Und dass es sich um den "Mercedes" der Blitzgeräte innerhalb des Canon-Sortiments handelt, beweist unter anderem der doch gediegene Preis, der sich gegenüber den "Kompaktblitz-Sortimentbrüdern" deutlich abhebt. Allerdings ist das "Face-Lifting" des Nachfolgers des Speedlite 580EX nicht überall gelungen.Doch nun zur Bewertung:Nachdem mein Sigma EF-500 DG Super wegen eines schadhaften Kondensators für 6 Wochen in Reparatur ging, lieh ich mir das Vorgängermodell (Speedlite 580EX) von meinem Freund aus und war begeistert, was die Gleichmäßigkeit der Belichtungen im Blitzeinsatz betraf. Die Bedienung war von Anfang an intuitiv. Auch brauchte ich auf keine Funktionen meines damals defekten Blitzes zu verzichten, der bis auf die Einstellungsparameter (Custom Functions) sowie der Übertragung der Farbtemperatur an die SLR die gleiche Vielfaltigkeit aufwies.So kaufte ich mir vor einer Woche hier den Nachfolger, das Speedlite 580EX II. Die Unterschiede zum Vorgänger liegen in ein paar Details versteckt:- Die Anzeige auf der Rückseite des Blitzes wurde leicht überarbeitet. (Top)- Der Ein-/Aus-Schalter wurde geändert: Der kleine Schiebeschalter ist nun einem Drehschalter gewichen, der stark an die Schalter der digitalen SLR (EOS 20D und ff.) angelehnt ist. Die Bedienung ist gewöhnungsbedürftig. (eher Flop als Top)- Der Blitzfuß ist nun gänzlich aus Metall und wird von einer Gummilippe umschlossen, damit kein Staub oder Feuchtigkeit zu den Kontakten vordringen kann. (Top)- Die Blitzfußverriegelung besteht nun aus einem Verriegelungshebel mit einem Sicherungsknopf, der gedrückt werden muss, um das Gerät wieder aus dem Blitzschuh zu ziehen. Durch diese Technik kann der Blitz schneller montiert/demontiert werden. Die sonst übliche "Rändelschraube" zieht man hin und wieder zu fest an und hat dann das Problem - gerade zu dieser Jahreszeit - den Blitz wieder zu lösen. (Top)- Die Master- und Slave-Funktion ist nun hinter dem Zoom-Knopf, den man dafür 2 Sekunden lang drücken muss, versteckt worden. Ging auch nicht anders, da der ursprüngliche Schalter, der oberhalb der Rändelschraube zur Blitzarretierung saß, der Konstruktion für den Verriegelungshebel weichen musste. (Flop)- Einige Einstellungen, die am 580EX II vorgenommen werden können, sind leider nur für die Profi-Kameras (z.B. 1D-Mark III) vorbehalten. (Weder Flop noch Top)Für mich führt der vorletzte Punkt - das versteckte Master-/Slave-Menü - zu einem Punkt Abwertung, da hier meines Erachtens der Schalter des Vorgängermodells für die Uumschaltung in diese beiden Modi intuitiver war, als die jetzige Lösung.Erfreulich ist die Kompatibilität zu meinem alten Sigma-Blitz, wie auch selbstverständlich zu dem oder den Canon-Vorgängermodell(en), was die Master-/Slave-Ansteuerung betrifft; dies ermöglicht jede Kombination eines Blitzverbundes - auch mit einem Gerät eines Fremdanbieters.Fazit:Ich werde den Blitz in jedem Fall behalten, auch wenn ich einiges am Vorgänger besser fand. Ob es sich lohnt vom 580EX auf den 580EX II umzusteigen, muss der geneigte Käufer natürlich für sich selbst entscheiden. Ich würde es nicht unbedingt tun.Für diejenigen, die sich diesen Blitz zum ersten Mal oder zusätzlich zulegen, kann der 580EX II durchaus empfohlen werden. Die Hürde dürfte allerdings im Preis liegen. Dafür bekommt man natürlich ein erstklassig verarbeitetes und komplettes System an die Hand, mit dem blitz-gestützte Fotografie - mit viel Testen und Üben, versteht sich - wieder Spaß macht.
Gutes Blitzgerät; aber nicht an jeder Kamera, 7. Januar 2008
Das Speedlite 580EX II ist gut verarbeitet und macht einen robusten Eindruck. Es bietet neben der vollautomatischen E-TTL Einstellung auch viele Möglichkeiten der Handeinstellung. Die Blitzleistung ist super; reicht um eine Festhalle auszuleuchten! Kurz um: Ein Tolles Gerät!Die drei Sterne ergeben sich (leider) aus der Tatsache, daß das Gerät nicht an allen Canon D-SLR}s gleich gut funktioniert! Bei den Profigeräten wie der EOS 1D, EOS 5D und der analogen EOS 30V, EOS 3 funktioniert der 580 EX II einwandfrei. An der kleinen EOS 400D jedoch wird die Blitzleistung immer zu schwach berechnet, sodaß die Bilder immer etwas zu dunkel erscheinen. Da ich von anderen EOS 400D- Besitzern mittlerweile identische Erfahrungen berichtet bekommen habe, scheint das bei meiner EOS 400D keine Ausnahme zu sein. Hier stimmt die Abstimmung zwischen Kamera und Blitzgerät nicht! Vermutlich hat das 580EX II ein Problem bei der Blitzleistungsberechnung von APS-C Kameras!
Als Aufsteckblitz oder kleine Studioblitzanlage, 3. Januar 2008
Ich habe mir vor 6 Monaten zwei 580EX II zugelegt.Zugegeben, auf der Kamera macht sich die Größe und das Gewicht des Blitzes schon sehr bemerkbar. Aber wer mit diesem Blitz liebäugelt, möchte möglichst keine Qualitätskompromisse beim Fotografieren mehr eingehen!Als Aufsteckblitz ist der 580EX II mit E-TTL II zusammen mit meiner Canon EOS 5D eine bemerkenswertes Doppel. In vielen Lichtsituationen sorgt der 580 EX II für perfekt ausgeleuchtete Portraits oder Gruppenbilder.Auch als Master & Slave nutze ich diese Blitze in Kombination mit Stativ und Schirm als leichtes, portables Studio. Die grosse Elinchrome Blitzanlage hole ich nur noch heraus, wenn ich wirklich grosse Flächen ausleuchten muß.Auch wenn ich kein großer Fan vom Lesen von Bedienungsanleitungen bin, so sollte man sich schon mit den ganzen Einstellungsmöglichkeiten des Blitzes auseinander setzen um wirklich tolle Ergebnisse zu erzielen. Ganz besonders gilt dieses für die Nutzung des Master & Slave Betriebes. Hier kann man die Blitze als verschiedene Gruppen und mit verschiedenen Intensitäten ansprechen.Pro:- Viel Leistung- Intelligente Belichtung für perfekt ausgeleuchtete Bilder!- HiSpeed Synchronisation damit man viel schneller als die in der Kamera vorgegebene Sync Zeit von 1/200 oder 1/250 sek. auslösen kann (wichtig für Portraits mit Offenblende!)- Sehr solide und staub-/wasserfest verkapselt- Sehr gute Blitzausbeute mit einer Batterieladung- Gutes Display mit Beleuchtung- Gutes AF Hilfslicht- Master & Slave steuerung per IR in mehreren Gruppen möglich- Manuelle Einstellmöglichkeit der Blitzstärke und Winkel- Weitwinkelscheibe und Bounce Card integriert.- Sehr gute Horizontal- und Vertikalverstellung per Einknopf Ent/Verriegelung.- Blitzfuß mit Stativgewinde im Lieferumfang mit dabei.Contra:- Kein Leichtgewicht- Aufgrund der wenigen Tasten, muss man schon gut mit den Einstellungsmodi vertraut sein, damit der Blitz das macht, was man möchte (üben, üben, üben) ;)- Das Fernauslösen ist nur per IR möglich. Wenn einer der Blitze also so platziert ist, dass er keinen Sichtkontakt zu den Anderen hat, dann löst er nicht aus. Eine zusatzliche Fotozelle hätte ich mir bei diesem Topgerät noch gewünscht. So müßte man auf eine teure Funklösung ausweichen.Fazit:Für das mobile Blitzen mit Canon EOS Kameras ist der 580 EX II meine erste Wahl. Ich werde mir jetzt noch einen Dritten 580'er anschaffen, da es für mich im Indoor-Portraitbereich mit Ständern und Schirmen eine geniale und mobil einsetzbare Alternative ist.
robust, stark, schwarz ;), 5. Dezember 2007
Nach dem 430er habe ich mir auf Grun der für mich zu schwachen Leistung des 430ers einen 580EX II zugelegt.Dieser Blitz ist etwas größer als der 430er und natürlich auch schwerer.Die Vorteile überwiegen jedoch bei weitem.Meine persönlichen Eindrücke sind folgende:- Schnellverschluss funktioniert nach Eingewöhnung recht gut.- Leistung satt, auch für schwierige Situationen (v.a. indirektes Blitzen)- sinnvolle Informationen auf dem Display- Akkusatz hält unwahrscheinlich lange (auch bei exzessivem Einsatz)- Blitzfolgezeit ist angenehm kurz- Verarbeitung top (nix klappert, wackelt, ordentliche Oberflächen)- drahtlose Funktionen sind cool- AF-Licht für ältere BodiesIch habe versucht, mit dem 580EX II ein kleines Studio aufzubauen.Da stoßen die Kompaktblitze jedoch sehr schnell an ihre Grenzen.Für sehr kleine Portraits bzw. kleine Objekte noch ausreichend.Die Steuerung ist dabei eher für Schnappschüsse bei wechselnden Lichtsituationen geeignet und dann auch sehr schnell.Im Studio setze ich doch weiterhin meine Bowens ein.Wer vorhat sich demnächst einen Blitz zuzulegen, sollte unbedingt zum 580er greifen.Selbst der alte 580er ist dem leistungsschwächeren neuen 430er vorzuziehen.Der 580EX II lässt sich drahtlos als Master und Slave einsetzen.FaziT: starkes Stück HighEnd-Technik für Canonianer
Der Profi Blitz schlechthin, 20. Oktober 2007
Ich setze den 580 EX II nun schon eine ganze Weile ein und liebe ihn heiß und innig. Da ich teilweise unter sehr unangenehmen Bedingungen im Einsatz bin (Flüssigkeiten, Staub/Dreck) ist der gegenüber dem Vorgängermodell hinzugekommene Schutz bzw. Abdichtung hochwillkommen. Der Blitz ist dafür gebaut, täglich Prügel einzustecken und auch wirklich große Räume bzw. Gruppen auszuleuchten. Mit 3 Blitzen von dieser Sorte (und evtl. dem ST-E2 Transmitter) hat man in nullkommanix ein mobiles Fotostudio aufgebaut, da man die Blitze kabellos per Infrarot ansteuern kann und jeder 580iger eine komplette ST-E2 Steuereinheit in sich trägt.Wer noch den "alten" 580 EX hat, muß ihn nun wirklich nicht in die Tonne werfen - außer der oben beschriebene Schutz bzw. die neuen Anschlüsse (siehe Canon Website) sind zu verlockend.......Wer auch mit dem 430 EX liebäugelt: für nicht-professionelle Ansrpüche ist es ein feiner Blitz und zudem preiswert.
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